Zühlke – Empowering Ideas

Andreas Heil
Insights

Traue Deinem Bauchgefühl

Andreas Heil arbeitet seit 2013 als Software Engineer bei Zühlke Deutschland in der Niederlassung Eschborn bei Frankfurt. 2017 wurde er Lead Project Manager und arbeitet nun in einer internationalen Community gleichgesinnter Expertinnen und Experten.

Insight in brief

  • Erfahre, wie Zühlke dir hilft, deine Skills von einem auf den anderen Aufgabenbereich zu übertragen.
  • Entdecke, wie Zühlkes international vernetzte Fachleute dich bei der Aneignung wertvoller Kenntnisse unterstützen.
  • Informiere dich über die wichtigsten Kompetenzen, die Project Manager bei Zühlke auszeichnen.

Andreas: „Ich habe Mechatronik studiert, also die Kombination aus Elektronik, Mechanik und Software. Bei der Stellensuche waren Fähigkeiten als Software Developer sehr gefragt, und daran habe ich mich orientiert.

Erst fand ich Softwareentwicklung auch sehr interessant, aber um in diesem Bereich wirklich Erfolg zu haben, musst du mit enormer Leidenschaft bei der Sache sein. Mich reizten die technischen Herausforderungen aber gar nicht so sehr. Viel spannender fand ich es, Menschen bei der effektiven Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel zu helfen, und da konnte ich klares Optimierungspotenzial erkennen. Deshalb habe ich über eine Veränderung nachgedacht.“

Unterstützung für den beruflichen Werdegang

Zühlke unterstützte Andreas‘ Anliegen. Er berichtet: „Ich hatte in meinem Team bereits die Rolle des Scrum Master. Das war zwar kein Projekt Management im eigentlichen Sinne, aber ich konnte dem Team helfen, effizienter zu arbeiten.“

Zu dieser Zeit suchte Zühlke gerade Leute, die sich einen Wechsel aus einem technischen Aufgabenbereich ins Projekt Management vorstellen konnten. Also sprach Andreas mit dem zuständigen Verantwortlichen in Deutschland, der dann auch Andreas‘ Mentor wurde.

„Wir haben sehr eng zusammengearbeitet. Jede Woche gab es ein bis zwei Stunden Schulung zu verschiedenen Themen und Herausforderungen. Ich hatte keine Vorkenntnisse, also hat das ganze On-the-Job-Training bei Zühlke stattgefunden.“

Persönliche Neigungen sind relevant

Neben dieser Unterstützung besuchte Andreas Schulungen und engagierte sich in der internationalen Community der Project Manager bei Zühlke. Das diente dem Informationsaustausch und gab Andreas die Chance, von anderen zu lernen:

„Dieser Austausch hat mir einiges klargemacht. Er hat mir vor allem gezeigt, dass mein Herz wirklich mehr für das Projekt Management schlägt als für das Programmieren.

Was mir bei der rein technischen Ausrichtung gefehlt hat, war der soziale Aspekt. Ich persönlich fand es viel spannender, mir mehr Erfahrung und Fähigkeiten in den Bereichen Teamführung und Motivation anzueignen.“

Die Community der Project Managers stützt das gesamte Unternehmen

Die deutsche und österreichische Community besteht aus etwa 30 Project Managern und ist mit dem globalen Team auf Konzernebene abgestimmt. Vor der Pandemie hatte das gruppenweite Engagement gerade erst begonnen und es gab ein zweitägiges Treffen. Die Community in Deutschland kam häufiger zusammen, aber mit dem Lockdown ging alles nur noch per Videokonferenz.

Andreas erzählt: „Wir tauschen unsere Erfahrungen aus, und der Vorsitz bringt ausgewählte Themen ein. Es geht um Businessoptimierung, Unterstützung für die Project Managers, Themenüberblick und Erfahrungsaustausch.

Innerhalb dieser Communities gibt es alle möglichen thematischen Arbeitsgruppen, in denen wir etwas untersuchen wollen oder etwas erreichen. Das letzte Thema, mit dem ich mich beschäftigt habe, war die Erstellung und Pflege eines Schulungsprogramms ‚Development at Zühlke‘. Wir haben universelle Prinzipien geschaffen, damit alle – Project Manager, ‚Techies‘ und auch alle anderen – eine Vorstellung davon haben, wie Projektarbeit hier bei Zühlke aussieht. Es gibt auch ein Coachingprogramm für den Trainernachwuchs.“

Technisches Wissen ist trotzdem wichtig

Dennoch hält Andreas seinen technischen Hintergrund für unverzichtbar: „Als Project Manager bist du für den Erfolg verantwortlich. Du brauchst ein Gespür dafür, was in dem Projekt vor sich geht. Wenn du aber den Fachgesprächen nicht folgen kannst, wird es dir schwerfallen, das wahrzunehmen. Du musst dich darauf verlassen, was die technischen Fachleute dir sagen. Das kann auch alles gut und richtig sein, aber die ‚Techies‘ sehen die Projekte aus einer anderen Perspektive und haben andere Beweggründe. Man muss also selber beurteilen können, was da vor sich geht und ob etwas aus dem Ruder läuft.

Ich kenne natürlich nicht alle Details – und das will und muss ich auch nicht. Aber wenn man das Team in eine gute Position und auf eine gemeinsame Linie bringen will, ist Erfahrung in der Softwareentwicklung von großem Vorteil.

Es gibt allerdings nur wenige Project Manager bei Zühlke, denen diese Erfahrung fehlt. Ich bin derzeit der Mentor einer dieser Project Manager und man kann sehen, dass er bestimmte Diskussionen nicht so moderieren kann, wie er es sonst könnte. Deshalb bildet er sich in diesem Bereich weiter, und das Mentoring ist eines der Instrumente, mit denen Zühlke das ermöglicht.“

Umgang mit Interessenkonflikten

Auch bestimmte Soft Skills findet Andreas wichtig für seinen Aufgabenbereich: „Als Project Manager auf der leistungserbringenden Seite muss man die manchmal widersprüchlichen Interessen der Kunden, der Zühlke-Teams und des gesamten Unternehmens unter einen Hut bringen. Dafür braucht man Einfühlungsvermögen und muss die Standpunkte aller Beteiligten kennen.

Ein weiterer Aspekt ist die Fähigkeit zur Teamführung. Man muss die Kollegen und Kolleginnen motivieren. Ich denke, Kommunikation ist essenziell – es geht darum, mit den richtigen Leuten über die richtigen Dinge zu sprechen. Und uns Project Managern geht es auch darum, alle Teammitglieder individuell in ihrem Fortkommen zu unterstützen.“

Andreas weiß, wie wichtig ein gemeinsames Konzept für die Zukunft ist: „Zühlke wächst und die Arbeit verteilt sich automatisch auf immer mehr Standorte und Länder. Nicht alles kann standardisiert werden, aber für die Prinzipien und die allgemeine Struktur der Zusammenarbeit kann man darauf hinarbeiten.

„Was mir persönlich Spaß macht, ist die Mitarbeit in coolen Teams, und ich war schon in Teams, die wirklich geliefert haben.“