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Insights

Die fünf Hürden auf dem Weg zur Data-driven Company

Philipp Morf & Andrea Perl &

Mit welchen Hindernissen sehen sich Unternehmen auf dem Weg zur datengetriebenen Organisation konfrontiert? Dieser Frage sind wir nachgegangen und haben dazu 70 Schweizer Unternehmen befragt. Dabei wurden fünf wesentliche Herausforderungen identifiziert.

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Insight in brief

  • In unserer Befragung gaben 85% der Unternehmen an, dass sie das Potenzial von Daten und künstlicher Intelligenz (KI) als hoch einschätzen
  • Wir haben fünf Hürden auf dem Weg zur datengetriebenen Organisation identifiziert
  • Es zeigen sich drei unterschiedliche Maturitätsgrade von Unternehmen 

Das Thema datengetriebene Organisationen ist derzeit in aller Munde. Doch haben wir es hier nur mit dem nächsten Hype zu tun oder bietet dieser Ansatz einen echten Mehrwert für das Business? Wir sind überzeugt: Definitiv kein Hype. Denn Data-driven Companies generieren systematisch und kontinuierlich Mehrwert durch die strategische Nutzung von Daten und künstlicher Intelligenz. Diese Chancen erkennen grundsätzlich auch die meisten Schweizer Unternehmen. In unserer Befragung gaben 85% an, dass sie das Potenzial von Daten und künstlicher Intelligenz (KI) als hoch einschätzen. Gleichzeitig bezeichnen jedoch nur 10% der befragten Führungskräfte ihr Unternehmen als datengetrieben. Wo liegen also die konkreten Herausforderungen auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen? Wir haben fünf Hürden identifiziert:

1. Eine inaktive Daten-Innovationspipeline
Die gesamtheitliche und fortlaufende Planung und Umsetzung von Daten- und KI-Projekten ist entscheidend. Sind Datenprojekte von der Technologie her motiviert und nicht aus dem Business getrieben, bleibt die Innovationspipeline inaktiv.

2. Proof-of-Concepts, die auf der Strecke bleiben
Ohne ein klares Konzept zur Operationalisierung bleiben viele Projekte in der «Proof-of-Concept (PoC)»-Phase stecken. Auf diese Weise generieren selbst technisch machbare Lösungen letztlich keinen Wert.

3. Perfekt implementierte Lösungen, die nicht wie geplant genutzt werden
Die mangelhafte Integration in bestehende Tools und Plattformen ist der prominenteste Grund für fehlende Akzeptanz neuer KI-basierter Lösungen. Weitere Gründe für dieses Phänomen sind generelles Misstrauen gegenüber KI oder mangelndes Training der Nutzer. 

4. Kompetenzen im Bereich Daten
In den meisten Unternehmen stellt die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Datenprojekten die grösste Herausforderung dar.

5. Die Daten an sich
Die Daten sind bei vielen Unternehmen vorhanden. Die Herausforderungen liegen in deren Zugang und Qualität. In vielen Fällen fehlt eine effektive Data Governance. 

Nebst diesen fünf Hürden konnten wir drei unterschiedliche Maturitätsgrade von Unternehmen auf dem Weg zur datengetriebenen Organisation identifizieren. Erfahren Sie mehr dazu in unserer praxisorientierten Studie.

Philipp Morf

Philipp Morf

Director Solution Center
Ansprechpartner für die Schweiz

Dr. Philipp Morf ist promovierter Ingenieur ETH und leitet seit 2015 Bereich Artificial Intelligence (AI) und Machine Learning (ML) Lösungen bei Zühlke. Als Director des AI Solutions Centers konzipiert er effektive AI/ML Anwendungen und ist ein gefragter Redner zu AI-Themen im Bereich Anwendungen und Anwendungstrends. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Berater im Bereich Innovationsmanagement schlägt er die Brücke zwischen Business, Technologie und den Menschen als Anwender von AI.

portrait photo of Andrea Perl, Senior Business Consultant

Andrea Perl

Senior Business Consultant

Andrea Perl ist Lead Data Consultant und seit Januar 2021 bei Zühlke. Vor seinem Abschluss als MSc Business Analytics ESADE hat er mehrere Jahre Erfahrungen in der Automobilindustrie, bei der BMW Group, gesammelt. Dabei hat er unter anderem die Verantwortung über die Marktimplementierung des Elektro-Fahrzeug Brands "BMW i" im Schweizer Markt gehabt und als Head of New Mobility Services & Digital Solutions verschiedene Innovationsprojekte am Schweizer Mobilitätsmarkt sowie den E-Commerce Bereich verantwortet. Seine Leidenschaft liegt in der Verbindung von technischen Themen rund um die Künstlichen Intelligenz mit Unternehmertum und Strategischem Unternehmensmanagement.