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Gemeinsam mit Zühlke hat die Schweizerischen Bundesbahnen AG (SBB) eine schnelle, kosteneffiziente und regelkonforme Lösung eingeführt: Sie bearbeitet grenzüberschreitende Trassenanfragen digital, schafft mehr Transparenz und reduziert den Koordinationsaufwand spürbar.


Die SBB sind die nationale Bahngesellschaft der Schweiz und betreiben sowohl die Bahninfrastruktur als auch den Zugverkehr. Sie spielen eine zentrale Rolle für einen nahtlosen grenzüberschreitenden Bahnverkehr.
Im internationalen Güterverkehr sind kurzfristige Trassenanfragen entscheidend, um flexibel zu bleiben und die Nachfrage zu bedienen. Häufig werden sie erst ein bis drei Tage vor Abfahrt eingereicht. Bisher kamen diese Anfragen über unzusammenhängende Systeme „manuell“ herein, etwa über Telefon oder E-Mail. Das erforderte eine aufwendige Koordination zwischen mehreren Infrastrukturbetreibern.
Das Ergebnis: ein langsamer, fehleranfälliger und intransparenter Prozess. Jede grenzüberschreitende Anfrage löste zahlreiche Rückfragen aus, was in ohnehin zeitkritischen Situationen zu Verzögerungen und Ineffizienzen führte.
Gleichzeitig hatten sich die europäischen Eisenbahnverkehrsunternehmen auf ein gemeinsames Ziel verpflichtet: internationale Anfragen über ein zentrales Broker-System zu standardisieren und zu digitalisieren, abgestimmt auf die Telematics Applications Technical Specifications for Interoperability (TAF/TAP TSI) der EU.
Die SBB musste sicherstellen, diese Broker-Anfragen innerhalb einer festen Frist zu bearbeiten. Dafür brauchte das Unternehmen eine schnelle, pragmatische Lösung, die:
Die SBB hatte zuvor bereits mit Zühlke zusammengearbeitet, unter anderem an einem intelligenten Frühwarnsystem und der Modernisierung der Ticketautomaten. Für dieses Vorhaben kam das Unternehmen erneut auf Zühlke zu.

Der Auftrag war klar: eine möglichst schlanke, aber funktionsfähige Lösung umsetzen, die eingehende Broker-Anfragen zuverlässig verarbeitet.
Angesichts einer fixen Deadline und vielen externen Abhängigkeiten setzte die SBB auf Tempo, Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit.
Das Vorgehen des Zühlke Teams passte dazu. Statt klassischer, umfassender Softwareentwicklung wählte das Team einen Low-Code-Ansatz: Das beschleunigt die Umsetzung, reduziert Komplexität und vermeidet unnötige Investitionen in neue Systeme.
Ein entscheidender Vorteil: Die SBB nutzte bereits Microsoft Power Platform. Auf dieser technologischen Basis konnte das Team aufbauen. So entfiel zusätzliche Infrastruktur, die Einrichtungszeit verkürzte sich, und das Team konnte schnell iterieren, ohne Abstriche bei den Funktionsanforderungen oder den Kosten zu machen.
Auf dieser Basis hat das Team DECH-Connect entwickelt: eine schlanke Plattform, die kurzfristige internationale Trassenanfragen digitalisiert und sich entsprechend den TAF/TAP-TSI-Standards in das europäische Broker-System integriert.
Die Lösung verbindet das europäische System mit den internen Prozessen der SBB:
Dieser schlanke Workflow ersetzt fragmentierte Kommunikationskanäle durch einen transparenten Prozess und bleibt vollständig mit den bestehenden Betriebssystemen abgestimmt.
“Die von Zühlke entwickelte DECH-Connect-Plattform ist für uns ein wichtiges Bindeglied, um Prozesse zwischen den verschiedenen Einheiten (internationale Bestell- und Planungstools für grenzüberschreitende Trassen im Eisenbahnverkehr) effizient und transparent zu nutzen. Die Plattform läuft stabil und sicher. Unser Fokus liegt auf einer hohen Nutzerfreundlichkeit für unsere Netzleitung, damit wir Mehrwert für die gesamte internationale Prozesskette schaffen.”
Mit DECH-Connect konnte die SBB ihre Zusage gegenüber der europäischen Initiative einhalten und lieferte eine funktionsfähige, TAF/TAP-TSI-konforme Lösung fristgerecht aus.
Wichtig: Die SBB gehörte zu den ersten Unternehmen im Ökosystem, die Broker-Anfragen verarbeiten konnten. Damit bestätigte sie ihre Rolle als verlässliche Partnerin in der grenzüberschreitenden Bahnzusammenarbeit und zeigte, dass sie auch unter Druck liefert.
Die Lösung hat sich bereits in realen Betriebsszenarien bewährt und zeigt, dass der End-to-End-Prozess wie geplant funktioniert.

DECH-Connect erreicht aber nicht nur die unmittelbar gesteckten Ziele, sondern bringt auch spürbare operative Verbesserungen:
Mit einer schlanken, zuverlässigen Lösung in kurzer Zeit ermöglichte Zühlke es der SBB, eine komplexe Koordinationsherausforderung in einen handhabbaren, zukunftsfähigen Prozess zu verwandeln. Das schafft die Grundlage für einen stärker integrierten und skalierbaren grenzüberschreitenden Bahnverkehr.
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