Kurz und knapp:
- Wie es war, das myRIDE-Projekt maßgeblich mitzugestalten
- Was es heißt, Lead Software Architect bei Zühlke zu sein
- Warum Zühlke alles bietet, was Lead Software Architects brauchen
Gerade den Master in Informatik von der ETH Zürich in der Tasche, startete Andres Konrad 2018 bei uns seine Karriere als Professional Software Engineer. „Zühlke hatte ich eigentlich schon immer im Hinterkopf. Auf den Karrieremessen habe ich mich gerne mit ihnen unterhalten. Das war immer spannend und die Projekte klangen sehr interessant. Endgültig übergesprungen ist der Funke bei der Jass-Challenge mit Monika Fasnacht.“ Hierfür hatte Zühlke gemeinsam mit Studenten Bots entwickelt, die das Schweizer Nationalkartenspiel Jass beherrschen. An dem Mensch-gegen-Maschine-Turnier nahm auch die prominente TV-Moderatorin und „Jasserin der Nation“ Monika Fasnacht teil. „Mich hat dieser Hackathon so gefesselt, dass ich nach dem Studium unbedingt zu Zühlke wollte. Später habe ich dann sogar selbst solche Veranstaltungen entwickelt.“
Durch seine Zielstrebigkeit und die überzeugenden Ergebnisse, die Andreas sehr bald lieferte, stieg er zügig zum Lead Software Architect auf. In dieser Funktion erfüllt er drei zentrale Aufgaben: Er leitet das Team der Engineers bei einem Projekt, arbeitet aktiv an der Entwicklung der Software mit und trifft maßgebliche Entscheidungen darüber, wie die Software aufgebaut wird.
“In den acht Jahren bei Zühlke durfte ich schon mit vielen großartigen Persönlichkeiten zusammenarbeiten“, berichtet Andres. „Sie sind bis heute starke Vorbilder, denen ich nacheifere. Das ist einer der vielen Aspekte, die mich hier halten. In meiner Führungsposition kann ich mich heute revanchieren und meinerseits dem Nachwuchs Orientierung geben.”
Das myRIDE-Projekt bei Alliance SwissPass
Alliance SwissPass revolutioniert den Schweizer ÖV durch Vereinfachung der Tarife von rund 250 Verkehrsbetrieben und 20 Tarifverbünden für den urbanen und landesweiten Schienen-, Bus- und Fährverkehr.
„Unser großes Ziel war es, den ÖV in der gesamten Schweiz radikal zu vereinfachen. Das war ein technisches Mammutprojekt“, erklärt Andres. „Die Herausforderung bestand darin, zahllose verschiedene Fahrscheintypen in einem einzigen, einheitlichen Tarif zu bündeln. Gleichzeitig mussten wir aber gewährleisten, dass dieser Tarif flexibel bleibt und weiterhin faire und vergleichbare Preise bietet.“
„Der erste Schritt war die Zusammenstellung des Teams. Danach haben wir sehr eng mit den Stakeholdern von Alliance SwissPass und den Entwicklungsteams der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zusammengearbeitet, um herauszufinden, wie wir unser System optimal integrieren können. Anfang 2024 hatten wir schon eine funktionierende Pilot- bzw. Beta-Version am Start. Ziel ist es, das System bis 2027 flächendeckend öffentlich zugänglich zu machen. Dann können die einzelnen Verkehrsbetriebe ihre Apps einbinden und alle Menschen in der Schweiz das neue, einfache Tarifsystem nutzen.“
Andres ist stolz auf seine Beteiligung an diesem Projekt:
“Ich freue mich, zu dieser Lösung beigetragen und sie mit meinem Know-how und meinem Input in die richtige Richtung gelenkt zu haben. Wir hoffen, dass die Schweizer Bevölkerung und die vielen Touristen spürbar von unserer Arbeit profitieren werden, und es macht mich sehr zufrieden, dass ich einen kleinen, aber wesentlichen Teil dazu leisten konnte.”
Allein der Umfang des Projekts war eine Herausforderung, aber auch die politischen Aspekte und der Datenschutz. Eine solche Aufgabe lässt sich nur durch exzellente Zusammenarbeit meistern – und genau hier sieht Andres die Stärke der beteiligten Teams und Stakeholder. „Als Dienstleister versuchen wir immer, uns so schnell wie möglich in die Organisation unserer Kunden einzufügen. Wir integrieren uns als echte Teammitglieder, sodass wir nach kurzer Zeit gar nicht mehr als Externe wahrgenommen werden. Wenn der Kunde merkt, dass man dieselbe Sprache spricht, entsteht eine Vertrauensbasis, auf der Großes entstehen kann.“
Wie fühlt es sich an, als Lead Software Architect bei Zühlke zu arbeiten?
Bei uns erwartet dich ein Team aus Software Architects, in dem Zusammenarbeit großgeschrieben wird:
„Zühlke bietet ein unglaublich unterstützendes Arbeitsumfeld“, sagt Andres. „Das ist einer der Hauptgründe, warum ich in all den Jahren nie über einen Wechsel nachgedacht habe: Ich arbeite hier mit so vielen tollen Menschen zusammen. Sie sind echte Role Models und motivieren mich, immer besser zu werden und mich weiterzuentwickeln.

"Als Lead Software Architect übernehme ich normalerweise die technische Leitung eines Projekts – oft bin ich schon lange vor dem eigentlichen Startschuss in der Konzeptionsphase dabei. Sobald es losgeht, halte ich engen Kontakt zum Kunden und bin meist der Ansprechpartner für alle technischen Fragen. Meine Aufgabe ist es, ein produktives Umfeld für unsere Developer zu schaffen und dafür zu sorgen, dass wir genau das liefern, was gebraucht wird. Dazu gehört auch, die Vision oder den Zeitplan des Kunden zu hinterfragen, wenn es angebracht ist. Hin und wieder werde ich hinzugezogen, wenn wir uns an einer Ausschreibung beteiligen – im Hinblick auf Architekturkonzepte und die Kostenabschätzung. Es ist eine Position mit viel Verantwortung und einem hohen Maß an Selbstständigkeit. Hierfür musst Du kommunikationsstark und in der Lage sein, Menschen so zusammenzubringen, dass sie gut und ergebniswirksam zusammenarbeiten."
Wie wir das kontinuierliche Lernen in der Softwareentwicklung fördern
Aber auch das ist noch nicht alles: „Wenn Du Dir etwas aneignen durftest und jetzt beherrscht, kannst Du Dich revanchieren, indem Du Dein Wissen in der Gemeinschaft weitergibst. Du kannst sogar selbst bei einem unserer internen Camps, bei einem Kurs oder einer Konferenz eine Sitzung leiten.”

