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Mit hochskalierenden Datenbanken schneller ins digitale Ökosystem
Insights

Mit hochskalierenden Datenbanken schneller ins digitale Ökosystem

Bernhard A. Zimmermann & Gabriele Baierlein &

Der Weg ins digitale Ökosystem ist nicht einfach – Sie müssen evaluieren, welche Bereiche Sie als erstes migrieren möchten und gleichzeitig darauf achten, dass Sie keine Einzellösungen erstellen. Hochskalierende Datenbanken liefern Ihnen die nötige Flexibilität, um zukunftsträchtige Systeme zu entwickeln.

Produkte und Services werden vergleichbarer. Unternehmen sind daher zum einen auf neue Mittel zur Effizienzsteigerung angewiesen. Zum anderen begeben sie sich auf die Suche nach Wegen, neue, positive Kundenerlebnisse zu schaffen.

Insight in brief

  • Hochskalierende Datenbanken, Cloud-Plattformen und Maßnahmen zur Standardisierung bilden die drei Säulen der digitalen Ökosysteme.
  • Digitale Ökosysteme werden nicht von heute auf morgen aus dem Boden gestampft. Sie benötigen daher eine Lösung, die Sie Stück für Stück aufbauen und erweitern können.
  • Werfen Sie einen Blick auf den innovativen Datenbankanbieter Crate.io.

In der Industrie geht es zum Beispiel um die Steigerung der Gesamtanlageneffektivität, die Erhöhung der Liefertreue und die Reduktion von Beständen. Bei Versicherern spielen neue Angebote und Plattformen, die Kunden begeistern, eine zentrale Rolle. Systeme, die genau diese Ziele ermöglichen, werden derzeit unter dem Begriff „digitales Ökosystem“ branchenübergreifend implementiert.

Der schnellste Weg zur datengetriebenen Produktion?

Was ist ein digitales Ökosystem?

Ein digitales Ökosystem umfasst ein technisches System, sowie Menschen und Organisationen, die mit dem System interagieren. Die Ökosystem-Teilnehmer können dabei unabhängig voneinander mit dem System agieren oder in Zusammenarbeit unter vorher festgelegten Use Cases.

Im Hintergrund konsolidiert ein digitales Ökosystem Daten verschiedener Quellen. Diese werden beispielsweise von Sensoren vernetzter Maschinen gewonnen, stammen aus dem Tracking eigener digitaler Angebote, oder werden von Drittanbietern erworben. 

Der Nutzen eines digitalen Ökosystems liegt in der Nähe zu Ihren Daten.

Sie können detaillierte Informationen über Kunden und deren Verhalten ermitteln, positive Kundenerlebnisse abbilden, und flexibler auf Änderungen am Markt reagieren. In der Produktion haben Sie die Möglichkeit, neue Wege zur Effizienzsteigerung zu ermitteln.

Grob lassen sich die Anwendungsbereiche eines digitalen Ökosystems in die folgenden fünf Punkte zusammenfassen:

1.    Kundenportale
2.    Vernetzte Produkte
3.    Datenplattformen
4.    Highspeed Innovation für neue Services
5.    Applikations-Modernisierung

Im Folgenden möchten wir klären, welchen Platz hochskalierende Datenbanken dabei einnehmen.

Warum hochskalierende Datenbanken?

Digitale Ökosysteme setzen häufig auf den folgenden drei Säulen auf: Cloud-Plattformen, hochskalierende Datenbanken und Standardisierung.

Bei einem digitalen Ökosystem ist es wichtig, dass dieses zusammen mit Ihren Use Cases und Ihrem Unternehmen wachsen kann. Sie benötigen also eine Architektur, bei der Speicherplatz und Performance mit einfachen Mitteln skaliert werden können.

Die Datenbanklösung muss in der Lage sein, Daten aus unterschiedlichen Quellen und Formaten zusammenzubringen.
Als nächstes kommen wir zu einer weiteren Schwierigkeit: Wo sollen Sie mit der Implementierung des digitalen Ökosystems beginnen? Wenn unsere Kunden aus der Industrie ihre gesamte Produktion überführen möchte, würde diese erstmal für ein halbes Jahr still stehen. Das geht natürlich nicht.

Stattdessen identifizieren wir zunächst Bereiche, bei denen der Schritt zum digitalen Ökosystem am einfachsten ist und einen hohen Mehrwert bietet. Sind diese verwirklicht, gehen wir zu den nächsten über. Es ist also äußerst wichtig, zu gewähren, dass das System flexibel skalierbar ist und bleibt.
 

Welche Datenbankenlösung eignet sich für ein digitales Ökosystem?

Im Bereich der Technik arbeiten wir bei digitalen Ökosystemen gerne mit Crate.io. Deren Datenbanklösung kommt bei uns vor allem in Projekten aus dem IoT-Umfeld zum Einsatz, aber auch in anderen Bereichen, wo zum Beispiel hochfrequente Daten verarbeitet werden müssen. Die Datenbank des Anbieters ermöglicht hochskalierende und hochverfügbare Einsatzszenarien, was sie perfekt für ein zukunftsträchtiges Ökosystem macht.

Der USP von Crate.io ist, dass sie Daten aus unterschiedlichen Quellen schneller konsolidieren und zur Verfügung stellen können als andere Wettbewerber – vor allem bei besonders großen Datenmengen. Sie unterstützen SQL für Maschinendaten (ANSI SQL mit JSON), sind optimiert für industrielle Echtzeit-Datenmengen, und bieten eine einfache IoT-Integration (über IoT-Hub, Telegraf und andere) an.

Lösungen wie die von crate.io machen die Implementierung eines digitalen Ökosystems in einem noch größeren Maßstab möglich, bis hin zu einer Vernetzung weltweit verteilter Produktionsstätten.
 

Wir bieten Ihnen eine Abkürzung in Ihr digitales Industrial Ecosystem

Digitales Ökosystem Beispiel: Wie kann ein solches Projekt aussehen?

Wie die Umsetzung eines digitalen Ökosystems in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel unseres Kunden RUBBLE MASTER. 

Die RUBBLE MASTER Group ist Weltmarktführer im Bereich kompakter, mobiler Brechanlagen zur Aufbereitung mineralischer Stoffe sowie für die wirtschaftliche Wiederaufbereitung von Bauabfällen wie Bauschutt, Asphalt und Straßenaufbruch.

Der Weg ins digitale Ökosystem ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen mit Headquarter in Linz. Die mobilen Brechanlagen hatte RUBBLE MASTER in den letzten Jahren bereits vernetzt und mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet. Jetzt geht es an die Zusammenführung der einzelnen Lösungen zu neuen wertstiftenden Services für Kunden und Partner.

Mit ihrem digitalen Ökosystem erweitert RUBBLE MASTER bestehende Dienstleistungen nun um das Monitoring von Zustand und Leistung aus der Ferne und kombiniert dies mit hilfreichen Features zur Optimierung der Betriebskosten und/oder der Produktivität. Diese reichen von Serviceerinnerungen über Ersatzteilvorschlägen bis hin zur Einsatzoptimierung in bestimmten Anwendungen. 

Mit Blick in die Zukunft stellt das digitale Ökosystem die zentrale Plattform für die Interaktion mit Kunden und Partner dar. Die moderne Architektur ermöglicht RUBBLE MASTER die Integration neuer Werkzeuge wie Big Data, Künstliche Intelligenz oder Augmented Reality, um auch in Zukunft innovative und wertstiftende Lösungen für Kunden und Partner anbieten zu können.
 

Markus Gaggl
Durch die Integration unterschiedlicher digitaler Services auf einer zentralen Plattform entsteht bereits heute ein signifikanter Mehrwert für Kunden und Partner. Die Kombination von heutzutage noch oft stark fraktalisierten Informationen wie Zustandsdaten, Leistungsdaten oder bspw. Lagerbeständen von Ersatzteilen, wird zukünftig gänzlich neue Services ermöglichen.
Markus Gaggl
Chief Technology Officer, RUBBLE MASTER

Ihre nächsten Schritte

Wenn es um die Erschaffung eines digitalen Ökosystems geht, ist jedes Unternehmen unterschiedlich. Wie könnte eine Lösung bei Ihnen aussehen? Schicken Sie uns gerne weiter unten eine Nachricht mit Ihrem Vorhaben. Wir besprechen gerne mit Ihnen, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten.

Weitere Informationen dazu, wie die Datenbanklösung von Crate.io dabei helfen kann, digitale Ökosysteme schneller und effizienter zu implementieren, können Sie in einem Webcast mit Crate.io und Zühlke erfahren.

Ansonsten wünschen wir Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt und der Entwicklung neuer innovativer Services und Produkte.
 

Zühlke Bernhard Zimmermann

Bernhard A. Zimmermann

Direktor Business Development
Ansprechpartner für Österreich

Bernhard A. Zimmermann verantwortet als Director Business Development die Vertriebsagenden für Zühlke in Österreich und ist Mitinhaber der Schweizer Zühlke Technology Group AG. Er hält drei Master im Bereich Informatik. In seiner über 20-jährigen Berufslaufbahn war er u.a. als Abteilungsleiter für Enterprise Security Consulting bei Unisys und als Vertriebsspezialist und Sales Manager bei Microsoft tätig.

Gabriele Baierlein

Gabriele Baierlein

Director Business Development
Ansprechpartner für Deutschland

Gabriele Baierlein ist seit 2016 bei Zühlke tätig. Sie verfügt über langjährige Vertriebs- und Führungserfahrung und ist für die Geschäftsentwicklung und den Vertrieb komplexer Serviceprojekte verantwortlich. Bei Zühlke gestaltet Gabriele Baierlein die Zukunft der Konsumgüterindustrie & Gebäudetechnik in führender Rolle mit. Darüber hinaus ist sie als Dozentin an der Hochschule München (FOM) und der Industrie- und Handelskammer in Bayern in den Bereichen Wirtschaft und Projektmanagement tätig.