Das vernetzte Schließsystem der Zukunft
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Industrie
Wie lassen sich Daten in einem heterogenen, börsennotierten Konzern strukturiert und effizient zugänglich machen – sicher, standardisiert und zukunftsfähig? GEA entwickelt eine zentrale IIoT-Connectivity-Plattform, die es den Geschäftsbereichen weltweit ermöglicht, IIoT-Anwendungsfälle schneller umzusetzen, Daten konzernweit zu nutzen und digitale Services zu skalieren. Zühlke unterstützt diese Entwicklung seit drei Jahren.

GEA agiert in einer stark heterogenen IIoT-Landschaft, was eine konzernweite Standardisierung und Skalierung erschwert.
GEA möchte eine zentrale und konsistente IIoT-Konnektivitätslösung aufbauen, die eine gemeinsame Basis für den gesamten Konzern schafft.
GEA und Zühlke ermöglichen es den Geschäftsbereichen, digitale Anwendungsfälle schneller umzusetzen, Komplexität zu reduzieren sowie Skalierung und Innovation zu beschleunigen.
GEA ist ein global agierender, börsennotierter Konzern mit einem außergewöhnlich breiten Produktportfolio von komplexen Prozessanlagen bis hin zu einzelnen Ventilen. Entsprechend unterschiedlich sind Produkte, Geräte, Maschinen, Daten und technische Reifegrade in den einzelnen Geschäftsbereichen.
Ziel des Projekts ist es, industrielle Digitalisierung, datengetriebene Services sowie zukünftige Innovationen wie Data Analytics oder künstliche Intelligenz konzernweit zu fördern. Dafür benötigt GEA eine stabile Grundlage für alle Geschäftsbereiche: qualitativ hochwertige und konsistente Daten, standardisierte Schnittstellen, eine robuste Architektur für Datenflüsse vom Edge bis in die Cloud sowie eine Connectivity-Plattform, die sowohl neue Anlagen als auch Bestandsanlagen integriert.
Der Fokus liegt deshalb darauf, eine strukturierte IIoT-Connectivity-Plattform in hoher Qualität bereitzustellen und sie skalierbar im gesamten Konzern einzusetzen.
Viele dezentral organisierte Industrieunternehmen kennen diese Herausforderung: Im Laufe der Zeit entstehen im Zuge digitaler Initiativen isolierte Lösungen in einzelnen Geschäftsbereichen. Das Resultat: eine Vielzahl unterschiedlicher Integrationsansätze, proprietärer Datenmodelle und individueller Implementierungen mit entsprechend hohem Integrationsaufwand für jeden neuen Anwendungsfall.
In der gesamten Industriebranche erschwert diese Fragmentierung die Skalierung. Innovation verlangsamt sich, wird teurer und schwerer steuerbar. Gleichzeitig erhöhen uneinheitliche Sicherheitskonzepte operative Risiken und erschweren die Einhaltung wachsender regulatorischer Anforderungen. Zudem erfordert der Aufbau und Betrieb einer skalierbaren IIoT-Infrastruktur spezialisierte Kompetenzen in den Bereichen Konnektivität, Sicherheit und Plattform-Engineering. Fähigkeiten, die stark nachgefragt und nicht immer leicht verfügbar sind.
Entgegen dieser branchenweiten Herausforderung wählt GEA bewusst einen anderen Weg. Von Anfang an ist klar: Der Aufbau einer konzernweiten IIoT-Plattform ist eine strategische Investition in die digitale Zukunft des Unternehmens. Entsprechend ist die Zusammenarbeit mit Zühlke als langfristige Partnerschaft angelegt. Seit über drei Jahren verfolgen beide Seiten gemeinsam das Ziel, eine belastbare Grundlage für industrielle Digitalisierung im gesamten Konzern zu schaffen.
“Zühlke bringt ein besonderes Maß an Glaubwürdigkeit mit. Man merkt sofort, dass das Team Erfahrung mit sehr komplexen Projekten hat und dass im Hintergrund eine starke Organisation steht, auf die man sich verlassen kann.”
Gemeinsam mit Zühlke entscheidet sich GEA bewusst für einen hybriden Ansatz nach dem Prinzip ‘buy and integrate’. Auf Basis bewährter Cloud- und Open-Source-Technologien entsteht eine Industrial-IoT-Plattform, die Abhängigkeiten vermeidet und sich langfristig an die Bedürfnisse eines heterogenen Konzerns anpassen lässt.
Die IIoT-Plattform ist bewusst als Teil eines bestehenden System-of-Systems konzipiert und fügt sich nahtlos in die bestehende IT- und Cloud-Landschaft von GEA ein, anstatt diese zu ersetzen.
Die Lösung ermöglicht:
Der Fokus liegt auf Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit: Durch den Einsatz von Open Source bleibt GEA technologisch unabhängig und schafft eine Plattform, die konzernweit langfristig genutzt und weiterentwickelt werden kann.
Zühlke begleitet GEA als strategischer Partner und übernimmt Verantwortung für Architektur, Qualität und die langfristige Stabilität der Plattform. In enger Zusammenarbeit entsteht ein interdisziplinäres Setup, in dem Expert:innen beider Organisationen Entscheidungen abstimmen, Wissen teilen und die Umsetzung effizient vorantreiben. Die Rolle von Zühlke geht dabei deutlich über die reine Implementierung hinaus.
Die Mischung aus tiefem Engineering-Know-how, Erfahrung mit komplexen Transformationsinitiativen und starkem Geschäftsverständnis schafft die notwendige Stabilität, um in einem dynamischen Konzernumfeld wirksam zu bleiben. Entscheidungen erfolgen gemeinschaftlich und werden konsequent mit Fokus Skalierbarkeit, Governance und langfristiger Wertschöpfung bewertet.
“Flexibilität ist für uns entscheidend, besonders in einem kleinen und dynamischen Team. Heute liegt der Fokus vielleicht auf Datenbankthemen, morgen auf dem Frontend. Genau diese Vielseitigkeit haben wir bei Zühlke gefunden.”
Neben der technischen Umsetzung bringt Zühlke die notwendige Professionalität auf Plattform- und Programmebene ein. Klare Architekturprinzipien, strukturierte Entscheidungsprozesse, umfassende Dokumentation und aktives Risikomanagement helfen dabei, Komplexität zu beherrschen und das Projekt trotz wachsendem Umfang zielgerichtet weiterzuentwickeln.
Diese Kombination aus Engineering-Expertise, Flexibilität und partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe schafft die Grundlage für eine skalierbare IIoT-Plattform, mit der GEA industrielle Digitalisierung konzernweit vorantreibt.
Die etablierte IIoT-Plattform schafft eine gemeinsame Grundlage, die es den Geschäftsbereichen ermöglicht, nachhaltigen Mehrwert zu generieren:
Gleichzeitig bietet die Plattform eine standardisierte Basis, um regulatorische Anforderungen (z. B. EU Data Act, Cyber Resilience Act, Governance, Security, Nachhaltigkeit) sowie zukünftige Governance-Themen konsistent zu adressieren.