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Industrie
Wie lässt sich hochkomplexe Embedded-Software für Mittelspannungsantriebe international skalieren. Und zwar unter hohem Lieferdruck, in einem dynamischen Marktumfeld und ohne Kompromisse bei Qualität und Architektur? Gemeinsam beantworten ABB und Zühlke diese Fragen und schaffen eine flexibel skalierbare Lösung als Basis für die Zukunft.

ABB musste die Lieferung industriekritischer Embedded-Software für Mittelspannungsantriebe schnell skalieren, ohne die Zeitpläne zu verlängern, den Funktionsumfang zu reduzieren oder die Qualität und Architektur zu gefährden, auf die die Antriebe angewiesen sind.
Das Zühlke-Team wurde innerhalb von zwei Monaten direkt in die ABB-Teams integriert und arbeitete als ein Team an Architektur, Lieferung und täglichen Entscheidungen – statt als externer Outsourcing-Partner.
ABB hielt trotz des End-of-Life-Status zentraler Komponenten den Zeitplan ein, erhöhte die Entwicklungsleistung, stärkte Softwarearchitektur und Wartbarkeit und gewann die Flexibilität, schnell auf Markt- und Roadmap-Änderungen zu reagieren.
Die von ABB entwickelten Mittelspannungsumrichter kommen in anspruchsvollen industriellen Umgebungen zum Einsatz – von Windturbinen über große Schiffsantriebe bis hin zu industriellen Pumpen- und Motorensystemen. Die Software bildet dabei das Herzstück der Systeme.
Im Zuge der Weiterentwicklung der bestehenden Softwarelösungen steht ABB vor einer zentralen Herausforderung: Die neue Lösung soll zeitnah an Kunden geliefert werden, während gleichzeitig Entwicklungsleistung erhöht und interne Prozesse weiter optimiert werden sollen, um die geplanten Funktionen der Software liefern zu können.
Für ABB ist dabei klar: Eine Reduktion des Leistungsumfangs der Lösung, um diese schneller fertigstellen zu können, oder eine Verlängerung der Entwicklungszeit kommt nicht in Frage. ABB setzt daher auf zusätzliche Entwicklungskapazitäten und sucht eine Lösung ohne Reibungsverluste, ohne lange Ramp-up-Zeiten und ohne Qualitätsrisiken. Die Wahl fällt auf Zühlke als Engineering-Partner.
“Zühlke bringt eine besondere Glaubwürdigkeit mit. Man merkt sofort, dass Erfahrung in komplexen Projekten vorhanden ist und eine starke Organisation dahintersteht.”
Gemeinsam mit Zühlke entscheidet sich ABB für einen anderen Ansatz als klassisches Ressourcen-Outsourcing. Innerhalb von zwei Monaten werden die Zühlke-Expertinnen und -Experten in die ABB-Teams integriert. In diesem Setup arbeiten ABB und Zühlke nicht als getrennte Einheiten, sondern als ein Team – eingebunden in Prozesse, Architekturentscheidungen und tägliche Abstimmungen.
Die langfristige Partnerschaft und die fest eingebundenen Engineering-Experten, anstatt kurzfristig akquirierter Projektressourcen, sind für Dominik Flum, Department Head SW and Control HW Development bei ABB MV Drives, ein zentraler Erfolgsfaktor: „Dadurch entsteht ein anderes Commitment, eine höhere Identifikation mit dem Produkt und eine stabilere Zusammenarbeit des Teams.“
Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor ist die sehr kurze Einarbeitungszeit der Zühlke-Mitarbeitenden. Dank fundierter Embedded-Expertise, Architekturverständnis und Projekterfahrung in komplexen industriellen Umgebungen kann das Team schnell produktiv mitarbeiten.
Dabei unterstützen die Expert:innen neben der Implementierung auch bei Prozessverbesserungen, der Anwendung moderner Software-Architektur-Prinzipien oder der Sicherstellung der langfristigen Wartbarkeit und Strukturierung der Codebasis. Das Team übernimmt auch verantwortungsvolle Schlüsselrollen, u.a. als Softwarearchitekt, was das Vertrauen von ABB zusätzlich unterstreicht.
Der Markt für industrielle Antriebssysteme ist dynamisch. Anforderungen ändern sich, Prioritäten verschieben sich kurzfristig. Ein wesentlicher Mehrwert der Partnerschaft liegt laut Dominik Flum daher in der Flexibilität der Zusammenarbeit: „Auch kurzfristige Bedarfe können schnell adressiert werden, etwa durch die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen innerhalb weniger Wochen.“ Diese Agilität ermöglicht es ABB, neue Potenziale zu erschliessen und Entwicklungsfokus anzupassen, ohne bestehende Roadmaps zu gefährden.
“Für uns ist entscheidend, dass Zühlke nicht als externer Dienstleister auftritt, sondern sich vollständig in unsere Teams integriert. Die Zusammenarbeit ist offen, transparent und lösungsorientiert. Man merkt sofort die hohe Kompetenz und gleichzeitig die kulturelle Passung. Zühlke übernimmt Verantwortung, denkt mit und handelt wie ein Teil unserer eigenen Organisation.”
Was als gezielte Skalierungsmaßnahme von ABB beginnt, entwickelt sich zu einer langfristigen Zusammenarbeit. Diese Partnerschaft zeigt, wie industrielle Unternehmen ihre Softwareentwicklung gezielt skalieren können, ohne Qualitätskompromisse und ohne organisatorische Brüche.
Im Detail profitiert ABB von:
Damit entsteht mehr als kurzfristige Kapazität: Es entsteht eine belastbare, skalierfähige Entwicklungsorganisation für industrielle Software im Hochleistungsumfeld.
Ob Skalierung Ihrer Entwicklungsorganisation, Absicherung von Lieferfähigkeit oder Weiterentwicklung Ihrer Softwarearchitektur – wir unterstützen Sie mit erfahrenen Engineering-Teams, die sich nahtlos in Ihre Organisation integrieren.
Erfahren Sie, wie unsere Expertise und unser Branchenwissen Sie dabei unterstützen können, Ihre Ziele zu erreichen.
Legacy-Systeme sollten Sie nicht ausbremsen. Unsere Softwareingenieur:innen bauen skalierbare Architekturen auf, integrieren sich direkt in Ihre Teams und stärken die Engineering-Kompetenz hinter jedem Release.
Moderne Produkte sind heute oft Systeme, nicht nur Geräte. Unsere Hardware-Engineers kombinieren Embedded Software, Elektronik und Systems Engineering, um zuverlässige, sicherheitskritische Produkte auf den Markt zu bringen.
Wir helfen Industrieunternehmen, das nächste Kapitel zu schreiben. Unsere Ingenieur:innen skalieren die Lieferung von Embedded Software, modernisieren Legacy-Architekturen und stärken die sicherheitskritischen Systeme, die die Produktion am Laufen halten.