People and Culture

Ein Hoch auf die Diversitäts- und Inklusionskultur bei Zühlke Singapur

Diversity
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  • Hier erfährst Du, wie wir bei Zühlke die kulturelle Vielfalt genießen, die Singapur zu bieten hat.

  • Informiere dich, wie wir von der Diversität in unseren Niederlassungen profitieren – vor allem durch ihr Innovationspotenzial.

  • Lies, wie es möglich ist, in einer wirklich integrativen Unternehmenskultur dauerhafte Harmonie zu gewährleisten.

Am Montag, dem 9. August, feierte Singapur seinen 56. Nationalfeiertag: Anlass für die Angehörigen der dortigen Zühlke-Niederlassung, sich den Wert von Diversität und Inklusion im Sinne von Chancengleichheit vor Augen zu führen – sowohl innerhalb des Landes als auch in den Niederlassungen von Zühlke.

Obwohl der Inselstaat nur ein kleiner Punkt auf der Weltkarte ist, gibt es in Singapur eine Vielfalt von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprachen, Religionen und Kulturen.

„Ich habe lange außerhalb von Singapur gelebt, und kann definitiv sagen, dass dieses Land in puncto Diversität eine echte Erfolgsstory ist“, sagt Keya Desai, Head of Engineering bei Zühlke. „Die Kultur ist enorm vielfältig, und es gibt in der IT-Branche sehr viele Frauen – das ist großartig.“

Fabienne Enderlin, Chief People Officer bei Zühlke Asia, bestätigt das: „Ich persönlich finde, dass Singapur eine der vielfältigsten Umgebungen ist, in denen ich je gearbeitet habe – und ich habe reichlich internationale Berufserfahrung.“

Diversität als Teil der Landeskultur

Jedes Jahr am 9. August feiert Singapur den Nationalfeiertag in Erinnerung an die Unabhängigkeit von Malaysia seit dem Jahr 1965. Zu den Feierlichkeiten gehören normalerweise ein Umzug und eine Kundgebung (National Day Parade und National Day Rally), zahlreiche kleinere Veranstaltungen, Feuerwerke und vieles mehr.

„In Singapur ist es sehr einfach, eine multikulturelle Sichtweise einzunehmen, weil das schon von staatlicher Seite so gut unterstützt wird“, sagt Fabienne. „So sind unter anderem das muslimische Fest des Fastenbrechens Hari Raya, das buddhistische Vesakhfest, das hinduistische Lichterfest Diwali, der christliche Karfreitag und das chinesische Neujahrsfest allesamt nationale Feiertage. Es wird sehr darauf geachtet, dass die verschiedenen Religionen repräsentiert sind.“

Der Grundsatz, alle mitzunehmen, spiegelt sich auch in der nationalen Politik wider, beispielsweise in der staatlichen Karriereförderung. Keya erklärt: „Die Regierung unterstützt bestimmte Programme zur Weiterbildung von Mitarbeitenden in Unternehmen, und besonders intensiv hat sie das in den vergangenen zwei Jahren während COVID getan. Für Menschen in der Mitte ihres Berufslebens, die sich weiterbilden oder beruflich verändern möchten, gibt es zahlreiche Unterstützungs- und Umschulungsangebote.“

„Außerdem gibt es viele landesweite Programme für junge Menschen und für den Berufseinstieg nach dem Studium, beispielsweise Lehrstellen und Praktika“, fügt Fabienne hinzu: „Es ist schon toll, wie sich die Regierung von Singapur für die Weiterbildung auf dem Arbeitsmarkt engagiert.“

Nirmal

IT ist integrativ

Das Team von Zühlke in Singapur ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Diversität und Inklusion zu einem einzigartigen, positiven Arbeitsumfeld beitragen. Wir haben hier in Singapur einen sehr vielfältigen Talentpool von Einheimischen bis hin zu Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und Polen. Aber für alle ist die Insel ihr Zuhause, und deshalb feiern sie gemeinsam den Nationalfeiertag.

Wir sind außerdem sehr stolz darauf, dass über die Hälfte des Leadership Teams bei Zühlke aus Frauen besteht – ein echtes Positivbeispiel angesichts der noch immer verbreiteten Dominanz der Männer in der IT-Branche.

„Aber das ändert sich langsam, weil immer mehr Frauen die MINT-Fächer studieren und im Laufe der Jahre vermehrt weibliche Engineers in unser Team gekommen sind“, sagt Fabienne. „Auch aus kultureller Sicht ist der Standort sehr vielfältig. Die Kolleginnen und Kollegen kommen aus der ganzen Welt – aus Asien und Mexiko oder aus England.“

Keya weist außerdem auf die große Bandbreite in der Altersstruktur bei Zühlke hin: „Die Arbeit gilt noch immer als etwas für junge Leute, aber es gibt wirklich keine Altersgrenze, um Programmieren zu lernen.“

Henry

Diversität fördert Innovation

„Ich sehe ganz klar einen Zusammenhang zwischen Diversität und Innovation“, meint Keya außerdem.

„Heutzutage braucht man alle möglichen Skills, und je vielfältiger die Belegschaft, desto größer das Potenzial. Wir arbeiten besonders gerne mit Kunden zusammen, die genauso vielfältig sind wie wir – vor allem, wenn es um die Entwicklung internationaler Systeme für ein sehr breites Spektrum von Endanwendern geht.

Dabei muss man gewährleisten, dass diejenigen, die die Software schreiben, der Adressatengruppe gerecht werden. So hat zum Beispiel eines unserer Teams, dessen Mitglieder auf verschiedenen Kontinenten leben und unterschiedliche geschlechtliche Identitäten, Kulturen usw. vertreten, eine App entwickelt, die von Millionen von Menschen im Vereinigten Königreich verwendet wird. Indem sie ihre individuellen Mentalitäten eingebracht haben, ist ihnen eine Software gelungen, die die notwendigen Funktionen auf eine Weise zur Verfügung stellt, die alle anspricht.“

Jawen

Diversität und Inklusion haben zahlreiche weitere Vorteile

Fabienne stimmt dem zu: „Es gibt jede Menge Vorteile. Eine bunte Mischung macht Spaß und schafft ein sehr kreatives Arbeitsumfeld – die gesamte Belegschaft kann dadurch auf unterschiedliche Weise mehr leisten. Alle Zühlke-Angehörigen schätzen und nutzen die Vielfalt als Quelle für Inspiration und Ideen, die in allen Bereichen zu Verbesserungen beitragen.“

„Diversität und Inklusion fördern außerdem die Personalbindung und uns als Arbeitgebermarke, weil die Menschen gerne in einem Unternehmen arbeiten, in dem alle dieselben Chancen haben“, sagt Keya. „Auch in Singapur herrscht Fachkräftemangel, aber das Land nutzt das Potenzial seiner großen Diversität und das streben wir auch mit unseren Teams an.“

Iryani

Ein kleiner Aufwand, der es allemal wert ist

„Ja, für Diversität und Inklusion muss man auch was tun“, sagt Fabienne. „Es erfordert Sensibilität und Achtsamkeit, die Überwindung von Vorurteilen und bedachte Sprache oder Wortwahl. Außerdem müssen wir – vor allem in Singapur – eine Reihe praktischer Dinge berücksichtigen, zum Beispiel Ernährungsgewohnheiten oder religiöse Speisevorschriften.“

Dazu Keya: „Es gibt schon einiges zu beachten, gerade auch in der Kommunikation und Entscheidungsfindung. Als Unternehmen muss man bewusst miteinander kommunizieren und Entscheidungen gemeinsam treffen.

Für den Erfolg diverser Belegschaften sind meines Erachtens offene Diskussionen sehr wichtig, beispielsweise über die berufliche Laufbahn oder die Projektauswahl. Wir haben dafür so genannte „Fishbowl“-Diskussionen, bei denen alle zu Wort kommen, ohne unterbrochen zu werden. Das ist eine sehr nützliche Diskussionsmethode für wichtige Themen.

Man muss außerdem eine empathische Einstellung in den Teams kultivieren, das heißt ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Kommunikation bei anderen Menschen ankommt. Wir haben inzwischen – ausgehend von Bulgarien – einen Kulturleitfaden erarbeitet, weil unsere dezentralen Teams immer häufiger grenzüberschreitend an globalen Projekten arbeiten. Die Teams in aller Welt können jederzeit auf den aktuellen Stand dieses Dokuments zugreifen, das ihnen bei der Ausbildung von kulturellem Einfühlungsvermögen hilft.“

Fabienne: „Bei Zühlke gibt es viele Ansätze, die an der Basis entstehen und überall auf der Welt übernommen werden. So können Schulungen für kulturelle Sensibilisierung aus der Schweiz auch in Singapur durchgeführt werden. Wir können schon auf eine Vielzahl verschiedener Initiativen zurückgreifen, die alle die Kooperation fördern und uns helfen, das Potenzial unserer vernetzten Lebenswelt positiv zu nutzen.“