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Drei Berufe, zwei Jahrzehnte, ein Arbeitgeber: Reginas unkonventionelle Karriere

Regina Head DevOps at Zühlke

Infos in Kurzform 

  • Lies, wie Regina bei Zühlke die verschiedensten berufsübergreifenden Aufgaben wahrgenommen hat. 

  • Entdecke, wie Zühlke ihr geholfen hat voranzukommen, wann immer sie den Wunsch nach Veränderung hatte.  

  • Erfahre, wie sie sich als erste Frau in der Rolle des DevOps Partner und Head of DevOps bei Zühlke fühlt.  

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Regina Dietiker, Head of DevOps bei Zühlke, liebt regelmäßige Abwechslung im Beruf. Aber anstatt abzuspringen, wenn ihr nach etwas Neuem zu Mute ist, hat sie die nächste Herausforderung stets beim eigenen Arbeitgeber gefunden. So kann sie auf fast zwei Jahrzehnte Karriere in zahlreichen Funktionen bei Zühlke zurückblicken, die sie gefordert und beruflich vorangebracht haben. 

„Dabei denke ich gar nicht immer an den nächsten Schritt und was ich erreichen kann, aber ich habe ein exzellentes Mentoring genossen, das mir bei meiner Weiterentwicklung geholfen hat“, berichtet Regina. 

Seit acht Monaten ist sie nun Head of DevOps, des Aufgabenbereichs mit der bisher größten Verantwortung in Reginas Laufbahn. Wie hat sie das geschafft? 

„Ich hatte das Glück, dass mich meine Vorgesetzten immer jederzeit unterstützt haben. Wann immer ich mich für eine neue Position interessierte, haben sie mir geholfen, mein Ziel zu erreichen. Vorgesetzte können eine wertvolle Außenperspektive beisteuern, und es ist wichtig, dass sie mit dir an einem Strang ziehen“, meint sie. „Eine Neuorientierung ist natürlich mit Risiken verbunden, aber ich hatte immer das Gefühl, dass mir dabei großes Vertrauen entgegengebracht wurde.“ 

Drei Berufe, ein Unternehmen 

Dank der Umstrukturierung einer Abteilung ergab sich für Regina gerade zur rechten Zeit die Chance, eine neue Aufgabe zu übernehmen. 

Nachdem sie mehrere Jahre lang Engagement Lead gewesen war, entfiel durch die Home-Office-Pflicht während der Pandemie ein wichtiger Motivationsfaktor für ihre Aufgabe. „Mir kam allmählich die Begeisterung für meine tagtägliche Arbeit abhanden“, berichtet sie  

„Mir wurde klar, dass ich mich verändern wollte, aber ich wollte auch gerne bei Zühlke bleiben, weil ich die Arbeitskultur und die Menschen hier mag. Das ist mir sehr wichtig.“ 

Ich habe mit meinem Chef darüber gesprochen, der sich immer für mein Fortkommen eingesetzt hat, und er hat mir von der geplanten Umstrukturierung erzählt – und dass dadurch die Stelle eines Lead DevOps zu besetzen sei.“ 

Regina meint, dass sie sich im Grunde immer als Software Developer gesehen hat, aber vom Typ her liegt ihr die Rolle der Managerin, die dafür sorgt, dass die Menschen im Austausch bleiben und zufrieden sind und dass alles reibungslos läuft. 

„Die Sprossen meiner Karriereleiter haben sich immer wie eine natürliche Weiterentwicklung angefühlt“, erklärt sie, „von den Anfängen als Junior Software Engineer über mehr Verantwortung bis hin zur Arbeit in kleinen Teams und der Organisation von Projekten, was dann konsequenterweise ins Projektmanagement führte. Mir geht es gar nicht um einen möglichst schnellen Aufstieg, aber ich mag immer wieder gefordert werden.“ 

Nach ihrer ersten Tätigkeit als Topic Expert bei Zühlke wechselte sie in die Project- Manager-Funktion und von dort in den Bereich Client Engagements. Als Engagement Lead leitete sie zunächst einige wenige Mitarbeitende und später ganze Teams. In dieser Rolle war sie selbst Mentorin und konnte durch Ausmachen neuer Weiterentwicklungschancen und Karriereziele das weitergeben, wovon sie selbst profitiert hatte. 

Zugleich hatte sie engeren Kundenkontakt und war stärker in den Sales-Bereich eingebunden. Das war neu gegenüber ihren früheren Aufgaben.  

In ihrer mittlerweile fünften Position bei Zühlke bringt sie ihre breitgefächerte Erfahrung in der Mitarbeiterführung und ihr fachliches Wissen in eine Aufgabe ein, die ihr eine spannende Herausforderung bietet.  

„In meiner jetzigen Funktion kann ich viele der Management Skills aus meinen früheren Tätigkeiten gebrauchen, und ich habe auch das nötige fachliche Wissen. Ich bin natürlich keine Produktexpertin, aber ich weiß, wen ich hierzu ansprechen muss, und dass ich diesen Leuten vertrauen kann.“ 

Freiheit und Sicherheit für beherzte Schritte 

Für derart große Veränderungen braucht es mehr als nur Motivation. Woher hatte Regina das Selbstvertrauen, diese Karriere anzustreben und sich neue Kompetenzen anzueignen? 

„Ich habe mich immer von meinen Vorgesetzten unterstützt gefühlt, und das allein gibt Dir schon mental eine große Sicherheit“, berichtet sie. „Man muss nicht um alles kämpfen, denn es wird immer daran gedacht, was Du zu leisten imstande bist und was ein gutes Karriereziel für Dich wäre. Sie haben mir immer eine Vision gegeben, und ich tue dasselbe für die Menschen, deren Vorgesetzte ich jetzt bin.“ 

Regina setzt sich nicht nur regelmäßig selbst Entwicklungsziele, sondern nimmt auch an den Sitzungen eines formellen Managemententwicklungsprogramms teil. „Wir werden ermutigt, uns weiterzubilden. Und selbst wenn wir mit Projekten beschäftigt sind, wird daran nicht gerüttelt.“ 

Regina führt ihren Erfolg auch auf die einzigartige, offene Kultur bei Zühlke zurück. „Du kannst authentisch sein und musst Dich nicht verstellen. Natürlich legen wir Wert auf Professionalität, aber wir sind auch sehr realistisch. Nirgendwo sonst habe ich so stark das Gefühl gehabt, ich selbst sein zu dürfen, wie in meinen 18 Jahren bei Zühlke.“ 

Die Kultur, die Zühlke pflegt, zieht die entsprechenden Menschen an, und diese sind einer der Gründe, warum sie schon so lange bei Zühlke ist. „Die Leute hier sind mir sehr wichtig. Es ist toll, mit jeder Aufgabe neue Kollegen und Kolleginnen kennenzulernen, aber auch alte Gesichter wiederzusehen. Das macht mich tatsächlich glücklich.“ 

Aber auch die Autonomie, die Zühlke den Mitarbeitenden zugesteht, hält Regina für extrem wichtig:  

„Du kannst Dir Deine Arbeitszeit flexibel einteilen, wenn zum Beispiel mal ein Kind krank ist und Du Dich darum kümmern musst. Diese Flexibilität und die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, tragen im gesamten Berufsleben wesentlich dazu bei, dass es Dir gutgeht.“ 

Als Frau in DevOps 

Gerade für Frauen in Führungspositionen in einem noch immer von Männern dominierten Bereich ist das hohe Maß an Flexibilität ausschlaggebend. „In der Schweiz, wo ich aufgewachsen bin, hatte ich keine weiblichen Role Models, die tolle Jobs hatten und wirklich gerne arbeiteten“, sagt sie. „Von uns Frauen wurde immer erwartet, dass wir die Familie über unsere beruflichen Verpflichtungen stellen.“ 

Doch ihr Einstieg bei Zühlke motivierte Regina, beruflich durchzustarten.  

„Es gab zwar noch ein paar andere weibliche Engineers, aber kein Vorbild in einer Führungsposition. Ich hatte dort noch nie eine Frau gesehen, aber zugleich das Gefühl, dass ich etwas beizusteuern hätte. 

„Als dann die Kinder kamen, dachte ich, das sei das Ende meiner Karriere, obwohl ich das nicht wollte. Aber im Laufe der Zeit wuchsen meine Erfahrung und mein Skillset einfach, indem ich Angebote und Chancen wahrnahm. Und so war ich die erste Frau auf dem Posten des Engagement Lead, dann DevOps Partner und jetzt Head of DevOps.“ 

Obwohl weibliche Vorbilder sicher hilfreich gewesen wären, hatte Regina nie das Gefühl, dass ihr Steine in den Weg gelegt würden. Sie führt das auf die besondere Unternehmenskultur von Zühlke zurück:  

„Ich bin nicht energisch genug, um derartige Schwierigkeiten aus eigener Kraft zu überwinden. Deshalb war die Unterstützung durch Zühlke ganz entscheidend. Aber wann immer mir die Chance für den nächsten Schritt meiner Laufbahn geboten wurde, habe ich sie beim Schopf gepackt.“ 

Welchen Rat würde sie jungen Engineers geben, die ihr nacheifern möchten? 

„Egal, ob Du ein Mann oder eine Frau bist, Du musst die Laufbahn finden, die Deinem individuellen Charakter entspricht. Die steilste Karriere ist nicht unbedingt die beste“, meint sie. „Bleib Dir unbedingt selbst treu und tue das, was Dich erfüllt. Davon lass Dich nicht abbringen.“ 

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