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Insights

Wie in der Pandemie zwei Auszubildende zu Professional Software Engineers wurden

Liliya Lazarova

Keine Karriere gleicht der andern. Aber diese beiden sind wirklich besonders. In diesem Beitrag berichten wir über zwei Zühlke Trainees, die kurz vor dem weltweiten Lockdown eingestellt wurden und sich innerhalb weniger Monate als Professional Software Engineers qualifizierten – vom Homeoffice aus.

Insight in brief

  • Als die Welt in den Lockdown ging und Unternehmen aller Branchen nach neuen Arbeitsweisen suchten, stellten wir bei Zühlke Bulgarien zwei Trainees ein.
  • Wir wussten nicht, was dabei herauskommen würde – aber jetzt können wir mitteilen, dass die Trainees sich trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen während der Pandemie zu Professional Software Engineers gemausert haben.

Lerne Gergana und Yavor kennen: Unsere jüngsten Stars in der Softwareentwicklung

Gergana Tsvetkova ist Professional Software Engineer hier bei Zühlke. Ihr Anspruch ist es, ihren Kunden reibungslose, faszinierende und reaktionsschnelle Einzelseitenanwendungen zu liefern. Gegenwärtig leitet sie ein Business-App-Migrationsprojekt für ein bekanntes Versicherungsunternehmen.

Gergana from Zühlke Bulgaria is working from home.

Yavor Filipov ist ebenfalls Professional Software Engineer – er wurde durch Gergana auf uns aufmerksam, die etwa einen Monat vorher bei uns angefangen hatte: „Ich war so happy mit meiner Wahl, dass ich überall damit geprahlt habe. Aber dann fand ich es nicht fair, nur ganz allein von der wertvollen Erfahrung zu profitieren.“ Yavor arbeitet derzeit an einem Projekt zur Entwicklung von Apps für ein führendes Telekommunikationsunternehmen.

Yavor from Zühlke Bulgaria is working from his home office.

Auf den ersten Blick würde man meinen, dass Gergana und Yavor schon viele Jahre bei uns sein müssen, um diese Souveränität zu erreichen und in großen Kundenprojekten so viel Unabhängigkeit zu genießen. In Wirklichkeit sind sie erst kurz bei uns ... seit sechs Monaten.

Wie haben sie denn so schnell Fortschritte machten können? Noch dazu mitten in einer der größten Pandemien, die die Welt je gesehen hat? Wir denken, es gab drei Erfolgsgeheimnisse für den Aufstieg von Gergana und Yavor:

1. Eine Kultur der Verbundenheit, trotz der physischen Distanz

Es gibt kein Patentrezept, wie man während einer Pandemie Mitarbeiter an Bord holt und dann noch aus der Ferne einarbeitet. Aber wir wussten von Anfang an, dass wir uns nicht alle abkapseln konnten, wenn unsere Mitarbeiter (neue und langjährige) sich weiter motiviert und wertgeschätzt fühlen sollten.

Zum Glück hatten wir schon vorher einige Möglichkeiten, damit sich unsere Mitarbeiter während des Lockdowns nicht alleingelassen fühlten, z. B. unsere Chaträume in Microsoft Teams. Über die eingerichteten Kanäle konnten Gergana und Yavor alles finden, von wichtigen Schulungsressourcen bis hin zu Chat-Foren mit den anderen Menschen, die an ihren Projekten arbeiteten.

Es war ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht genug – wir vermissten noch immer das Gemeinschaftsgefühl, das wir früher im Büro hatten. Deshalb haben wir im ganzen Unternehmen virtuelle „Meets“ eingerichtet – und zwar täglich. Da gab es alles vom gemeinsamen Mittagessen und Besprechungen beim Kaffee bis hin zu Brainstormings. Wie Yavor sagt: „Durch diese täglichen ‚Rituale‘ hatten wir alle den notwendigen direkten Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen.“ Wir haben außerdem reguläre Zweiersitzungen in der Programmierung, für den Fall, dass jemand bei einem Projekt mal auf der Stelle tritt. „Das macht einen Riesenunterschied“, sagt Gergana.

Dank dieser frühen Maßnahmen konnten Gergana und Yavor trotz der Distanz voll integriert werden und gute Kontakte zu ihren Kolleginnen und Kollegen aufbauen. Diese Rituale finden immer noch häufig statt und machen allen Beteiligten viel Spaß!

2. Engagiertes, effektives Mentoring

Sofort nach der Einstellung bekamen Gergana und Yavor einen Manager – Martin Tsarev. Er half ihnen, sich erfolgreich in das Zühlke-Team einzubringen, und ihre Schwerpunkte und Interessen in der Praxis anzuwenden. In Gerganas Fall war das beispielsweise ihre Beteiligung an Projekten mit ihr bekannten Technologien, wie Angular und Typescript, und mit neuen wie C#, um sie zu fordern und ihr Interesse wachzuhalten. Im Fall von Yavor half ihm Martin, Technologien zu entdecken und zu erlernen, die wir häufig in Kundenprojekten verwenden, wie Jenkins, Docker und Docker Swarm. (Diese waren auch nützlich für weitere Kundenprojekte, auf für das, an dem er jetzt arbeitet.)

Der Nachwuchs bei Zühlke Bulgarien bekommt außerdem gleich bei der Einstellung einen Mentor. Gerganas Mentor, Yordan, hat ihr zum Beispiel wertvolle Hilfestellung gegeben, damit sie ihre neue Rolle ausfüllen und ein vollwertiges Mitglied des größeren Zühlke-Teams werden konnte.

Dabei sind die Zühlke-Mentoren nicht einfach ältere Versionen ihrer Mentees. Vielmehr kann jede und jeder im Unternehmen eine Mentoringrolle übernehmen – auf allen Hierarchiestufen. Sogar unsere Geschäftsführerin, Diana Elenkova, hat derzeit einen Mentor. Er studiert Informatik im vierten Jahr und arbeitet gleichzeitig als Professional Software Engineer für Zühlke (an einem Projekt für eine der größten Rückversicherungsgruppen der Welt). Sowohl Gergana als auch Yavor bestätigen, dass ihre Mentoren wesentlich zu ihrem raschen Fortkommen bei Zühlke beigetragen haben.

3. Eine offene Umgebung, die Kreativität fördert

Das dritte Erfolgsgeheimnis von Gergana und Yavor ist bei weitem das wichtigste: die Kultur, die sich bei Zühlke um Kreativität und Innovation dreht. Yavor: „Alle hier bei Zühlke helfen mir gerne, wenn ich etwas verbessern oder einer Sache auf den Grund gehen möchte. Ich finde immer neue, spannende Aufgaben und habe wirklich die Freiheit, zu lernen, was mich interessiert.“ So wurde Yavor ursprünglich ausschließlich mit der Front-End-Arbeit an einem Kundenprojekt beauftragt, stellte dann aber fest, dass er mehr über DevOps wissen möchte. Jetzt, da auch sein Manager und seine Teamkollegen das wissen, lernt er schnell und macht große Fortschritte auf diesem Gebiet.

Auch Gergana findet: „Das war mit das erste, was mir bei Zühlke aufgefallen ist – alle sind stark motiviert und geben ihr Wissen gerne weiter, damit man vorankommt. Das ist das Wichtigste für uns.“

Ein weiterer Faktor, dem Gergana und Yavor ihren Erfolg zuschreiben, ist die Freiheit, mit einer Vielfalt an Technologien zu arbeiten und mitzubestimmen, mit welchen Technologien sie bei ihren Projekten arbeiten. Wie Gergana es ausdrückt: „Wir werden hier nicht durch die Technologie eingeengt. Wir haben Teams für die verschiedenen Sprachen. So können wir für jedes neue Projekt die besten Lösungen auswählen. Wenn man am liebsten mit GO arbeitet, sagt man das einfach. Dann kümmert sich der Manager darum, dass man nach Möglichkeit einem Projekt in dieser Sprache zugewiesen wird.“

Wohin geht die Reise der beiden bei Zühlke?

Wir sind sehr gespannt auf die Zukunft von Gergana und Yavor hier bei Zühlke. Beide sind schon auf dem Weg zu ihren nächsten großen Erfolgen. Gergana arbeitet jetzt frei und ist aktiv an der Frontend- und Datenbankarchitektur beteiligt. Sie möchte ihre Fähigkeiten in diesem Bereich weiter ausbauen. Yavor wurde gerade beauftragt, eine neue Infrastruktur für eine CI/CD-Pipeline für sein aktuelles Projekt zu schaffen.

Was raten die beiden zukünftigen Kandidaten? Yavor: „Der wichtigste Faktor hier bei Zühlke ist Motivation. Egal, was man am liebsten lernen möchte – solange man konsequent ist und sich aktiv von anderen im Team helfen lässt, wird man Erfolg haben.“

Wärst du auch gerne wie Gergana und Yavor ein Mitglied im Zühlke-Team? Dann würden wir gerne von dir hören. Welche Stellen derzeit zu besetzen sind, erfährst du hier: