Zühlke – Empowering Ideas

amar
Insights

Vom Autodidakten zum professionellen Softwareentwickler bei Zühlke in Serbien

Vom Schachspielen zum Programmieren

„Ich habe von klein auf Schach gespielt“, sagt Aleksandar Marković, Professional Software Engineer bei Zühlke Serbien. „Als ich jünger war, fast auf Profiniveau. Problemlösung und Spaß an der strategischen Überwindung von Herausforderungen liegt mir irgendwie im Blut. Das hat mir sicher geholfen, meine Kompetenz als Software Engineer zu entwickeln.“

 

Insight in brief

  • Informiere Dich, was man als Software Engineer mitbringen muss – von jemandem, der sich das Programmieren selbst beigebracht hat.
  • Finde heraus, wie es ist, Teil des dynamischen Zühlke-Teams in Belgrad zu sein.
  • Erfahre mehr über flexibles Arbeiten, internationale Games Nights und wie man sich als Superheld „Black Panther“ fühlt.

Neben dem regelmäßigen Schachspiel absolvierte Aleksandar eine Ausbildung im Bereich Eisenbahntechnik. Doch schon bald stellte er fest, dass es nicht nur sehr schwer sein würde, eine passende Stelle zu finden, es war auch nicht der Beruf, den er sich vorgestellt hatte. Wie die Eisenbahn Horizonte erweitert, indem sie Städte, Länder und Kulturen verbindet, tauchte an Aleksanders beruflichem Horizont das Programmieren von Software auf, das er sich von Grund auf selbst beibrachte. Er machte sich eineinhalb Jahre als Alleinreisender auf den Weg und widmete 8–12 Stunden am Tag den verschiedensten Developer-Skills, um der Experte zu werden, der er heute ist.

Wechsel der Laufbahn

„Aus meinem Freundeskreis oder meiner Familie ist niemand in der IT- oder Softwarebranche“, erklärt Aleksandar. „Mein Vater war im Verkehrswesen, deshalb habe ich mit Eisenbahntechnik angefangen. Als ich mich dann für eine andere berufliche Richtung entschieden hatte, gab es niemanden mehr, dem ich Fragen stellen konnte.“

Nach intensiver Recherche im Internet war Aleksandar sicher, dass er sich das Programmieren mit viel Motivation und entsprechendem Zeiteinsatz selbst beibringen konnte – auch ohne formelles Studium. Mit „Java 8 für Dummies“ und intensiver Nutzung des Internets, begann er, zunächst die „einfachste Programmiersprache“ zu lernen.

„Als ich Java zum ersten Mal installiert hatte und das Programm aus dem Buch eingab, wurden 50 Fehler zurückgemeldet“, erinnert er sich an das frustrierende Erlebnis. „Und ich hatte niemanden, den ich um Hilfe bitten konnte. Da hätte ich wirklich fast aufgegeben. Aber zwanzig Minuten später hatte ich das Problem gelöst, die Theorie verstanden und der Rest ist Geschichte. Danach wurde es von Tag zu Tag interessanter und machte mir mehr Spaß.“

Erst Frontend, dann Full Stack

Für Aleksandar tat sich mit jedem neuen Thema, in das er sich einarbeitete, eine neue Tür auf, und er lernte mehr und mehr über Backend, Frontend und Datenbanken. Mit einer riesigen Menge Theorie im Kopf, begann er seine erste Arbeit als Programmierer. Obwohl die Stelle für einen Java Developer ausgeschrieben war, entpuppte sie sich als Full-Stack-Position. So konnte er seine Fähigkeiten weiter vertiefen und sein theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen.

Vor kurzem hat er mit der Arbeit bei Zühlke Serbien begonnen und gehört nun fest zum Belgrader Team. Wissensaustausch, Zusammenarbeit, Brainstorming und strategisches Vorausplanen sind wichtige Elemente seines Arbeitsalltags.

Das Fachliche ist nicht alles

„Es stimmt nicht, dass Software Engineers nur mit dem Computer umgehen können müssen“, betont Aleksandar. „Früher haben sie vielleicht mal in der Ecke gesessen und waren happy, wenn sie in Ruhe ihren Code schreiben konnten. Aber heute und gerade bei Zühlke, wo die Systeme größer werden, kann die Rolle nicht rein fachlich sein. Und es gibt so viele Möglichkeiten dazuzulernen und sich weiterzubilden. Ich habe mich schon wieder für zwei Kurse angemeldet: Clean Code und Feedbackkultur. In einem internationalen Unternehmen ist die Interaktion mit vielen anderen Nationalitäten und Teams nicht nur notwendig, sondern macht auch enorm viel Spaß. Man braucht also viele unterschiedliche Skills und Kenntnisse.“

Derzeit arbeitet Aleksandar als Entwickler an einem hochgradig kollaborativen Telekommunikationsprojekt – einer großen Plattform mit mehreren Anwendungen. Sein Team ist das „Black Panther“-Team (nach einem bekannten Superhelden aus dem Marvel-Kosmos). Und auch mit dem Feierabend ist das Teambuilding bei Zühlke nicht vorbei. So gibt es z. B. regelmäßig internationale, interaktive Games Nights.

Wundervolles Belgrad

Aleksandar freut sich auf die Rückkehr in die Zühlke-Niederlassung im „schicken und weitläufigen“ Geschäftsviertel Belgrads. Da Zühlke, wo immer es möglich ist, für seine Mitarbeiter COVID-19-Impfungen organisiert, hofft er, dass es bald soweit sein wird. Derzeit hat er einen Vollzeitvertrag und arbeitet von zu Hause aus. Dabei weiß der die berufliche Flexibilität zu schätzen, die er in Zukunft nutzen kann.

„Bei Zühlke Serbien kannst Du frei entscheiden, ob Du Vollzeit arbeiten, Überstunden machen oder nur 80 oder 60 Prozent der vertraglichen Zeit arbeiten möchtest“, sagt Aleksandar. „Manchmal passieren Dinge im Leben, und da ist es gut zu wissen, dass man mehr arbeiten und mehr verdienen kann, wenn es nötig ist. Andererseits wird es Zeiten geben, in denen Du mehr Freizeit möchtest. Ich finde diese Flexibilität absolut großartig und habe das sonst noch nirgends erlebt. Und im Bahnwesen hätte ich auch niemals so viele unterschiedliche Menschen aus so vielen Ländern und Kulturen kennengelernt.“

Im Moment überlegt Aleksandar, wen unter den Kolleginnen und Kollegen bei Zühlke er zu einer virtuellen Schachpartie herausfordern kann – und matt setzen natürlich.

Du musst dir die Softwareentwicklung keineswegs selbst beigebracht haben oder semiprofessionell Schach spielen, aber wenn Du meinst, das richtige Potenzial mitzubringen, würden wir gerne von Dir hören.

amar

Aleksandar Marković

Professional Software Engineer
Ansprechpartner für Serbien

Aleksandar arbeitet seit Januar 2021 als Professional Software Engineer bei Zühlke.

Sein kontinuierliches Interesse gilt dem Erlernen neuer Sprachen (Programmier- und Fremdsprachen). Er meint, dass beides sehr wichtig für die Arbeit in der IT-Branche ist.

Er hat bereits an verschiedenen Projekten mit agiler Methodik in einem dezentralen Setup mitgearbeitet, hauptsächlich mit Java- und Angular-Technologien. Sein Metier ist die Full-Stack Entwicklung und das Programmieren zuverlässiger, hochwertiger Softwarelösungen.