Zühlke – Empowering Ideas

Cohort for technical up-skilling and collaborative learning
Insights

Unterstützung der Community: Unser Engagement für TechReturners

Andrew West-Moore

Zühlke hat zwei Durchgänge des TechReturners-Programms gesponsert; einer Weiterqualifizierung für Technikfachkräfte, die nach einer Karrierepause wieder ins Berufsleben einsteigen möchten.

Erfahre mehr über unser Engagement für die Tech Community und was wir aus diesem Programm über Zusammenarbeit, Einsatzbereitschaft und wichtige Fähigkeiten gelernt haben.

Insight in brief

  • Entdecke unsere Leidenschaft dafür, die Tech Community zu unterstützen
  • Erfahre mehr über 'TechReturners', ein up-skilling Programm für Karriere-Wiedereinsteiger
  • Finde heraus wie unsere Kollegen ihren Beitrag zum Programm erlebt haben und was sie gelernt haben

Soziale Verantwortung zeigen und andere voranbringen, das wissen wir bei Zühlke sehr zu schätzen. Es ist uns ein großes Anliegen, im Technik- und IT-Umfeld unterdurchschnittlich vertretene Gruppen zu fördern, denn Diversität, Gleichstellung und Integration liegen uns sehr am Herzen.

Als wir zum ersten Mal von den TechReturners hörten, war uns sofort klar, dass wir uns da engagieren wollen:

TechReturners verspricht, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, mit denen sich Wiedereinsteiger in den Beruf nach einer Karrierepause konfrontiert sehen. Außerdem bekämpfen sie den Fachkräftemangel in der IT, indem sie beruflich qualifizierten Leuten den Wiedereinstieg in eine technische Laufbahn ermöglichen. Die Mehrheit der Teilnehmenden kommt aus Gruppen, die in diesem Umfeld unterdurchschnittlich vertreten sind. Deshalb geht es bei dem Programm nicht nur um den Fachkräftemangel in der Tech-Branche, sondern auch um die mangelnde Diversität bei diesen Fachkräften.

Andrew, Team Lead aus Manchester, stieß als Erster auf das Programm für den beruflichen Wiedereinstieg und erkannte die große Chance für uns, die Community zu unterstützen: „Die TechReturners bieten eine einzigartige und wichtige Gelegenheit, den Leuten einen Weg zurück in eine Technik-Stelle zu sponsern und sie auf diesem Weg zu begleiten. Wir sind überzeugt, dass hier Talente zu wenig unterstützt werden und nur darauf warten, ihr Selbstvertrauen und ihr Knowhow auf Vordermann zu bringen – ein solches Unterstützungsumfeld sehen wir bei den Tech Returners gegeben.“

Unseren Teams ist es wichtig, soziale Verantwortung zu zeigen, Wissen weiterzugeben und Menschen zu inspirieren und so war es für uns ein logischer Schritt, zwei Kursgruppen zu begleiten und zu sponsern.

Engagement für die Community und Chancengleichheit beim beruflichen Wiedereinstieg

Auf die Frage nach dem Hauptgrund für sein Engagement sagt der Software Engineer Quintin: „Ich sehe meinen Beitrag in der Unterstützung für Leute, die nach einer Pause wieder ins Berufsleben einsteigen und möchte ihnen helfen, Teil der Entwickler-Community zu werden.“

Auch für Anna, Senior Software Engineer, ist die TechReturners Community ein großes Anliegen. Sie hatte sich schon bei verschiedenen Initiativen im Umfeld der pulsierenden Tech Community von Manchester eingebracht und sieht sich ermutigt, weiterhin ihren Beitrag zu leisten. „TechReturners bietet Wiedereinsteigenden eine gute Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen auf technologischem und methodischem Gebiet in einer geschützten Umgebung zu erlernen und auszuprobieren. Diesen Ansatz unterstütze ich aus ganzem Herzen und ich glaube, dass die Karriere jeder und jedes Einzelnen davon profitiert. Deswegen wollte ich ein Teil davon sein.“

Ihre Kollegin Ioana teilt ihr Engagement und sieht echten Mehrwert darin, gleiche Chancen für alle zu schaffen: „Diversität, Gleichstellung und Integration sind uns bei Zühlke sehr wichtig. Wir wissen, dass Talent verschiedene Gesichter haben kann und ihre unterschiedlichen Erfahrungen prägen die Menschen und machen sie einzigartig. Jeder auch noch so kleine Unterschied in der Perspektive ist wertvoll und kann bei der Schaffung eines besseren Ganzen eine wichtige Rolle spielen.“

Obwohl die Vorteile größerer Diversität in der Arbeitswelt weithin anerkannt sind, sehen sich Bewerbende mit untypischen Karrierewegen nicht selten bereits früh im Bewerbungsverfahren mit Herausforderungen konfrontiert: „Allzu oft erfolgt eine einseitige Vorauswahl anhand des Lebenslaufs – wer eine Karrierelücke hat, fällt durch das Raster. Das Vorgehen nach solchen Zeitschienenmustern über viele Jahre hinweg hat die (Vor-)Urteilsbildung zur Gewohnheit werden lassen. Wenn jemand auf diese Weise beurteilt wird, bedeutet das, dass er oder sie Jobgelegenheiten verpasst, weil sich das Rekrutierungsteam mehr auf die Produktivität konzentriert als auf die menschlichen Aspekte“, erläutert Ioana.

Für sie bedeutet die Unterstützung der TechReturners-Initiative Pionierarbeit für einen besseren Weg, Leuten die fairen Chancen zu bieten, die sie verdient haben.

Eine motivierte Kursgruppe

Als Programmsponsor boten wir den Teilnehmenden Begleitung und Mentorenschulung zum beruflichen Wiedereinstieg, hielten Vorträge um sie zu inspirieren und gaben Einblick in unsere Karrieremöglichkeiten bei Zühlke.

Anna erinnert sich gut an ihren ersten Kontakt zur Kursgruppe: „Damals habe ich eine Präsentation über Zühlke gehalten und über meine Erfahrungen und Projekte hier gesprochen. Die Wiedereinsteigenden waren sehr engagiert und haben sich mit Fragen beteiligt. Die Energie im Raum voller Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und Lebensweg war förmlich mit den Händen zu greifen. Ein paar von ihnen hatten beschlossen, ihre berufliche Laufbahn komplett umzukrempeln, andere stiegen nach einer langen Karrierepause wieder ein. Aber allen war ihre positive Einstellung und ihre Zuversicht gemeinsam. Sie alle hatten sich ihre individuellen Ziele gesetzt und gingen ganz darin auf, sie zu verwirklichen.“

Skills in die Praxis umsetzen

Ioana und Anna waren auch daran beteiligt, eine Projektanweisung zum Thema ‚Tech-for-Good‘ zu verfassen, mit der die Teilnehmenden ihre neu erlernten Fähigkeiten in die Tat umsetzen und im Team mit anderen Wiedereinsteigenden zusammenarbeiten konnten.

Anna kann sich noch gut erinnern: „Während des Kurses haben wir uns alle 14 Tage zu den Sprint-Besprechungen getroffen, um Input und Unterstützung zu geben. Dadurch konnten wir eine Verbindung zu den Teams aufbauen, ihre Arbeitsweise verstehen und mehr über ihre persönlichen Ziele erfahren.“

Anna fand diese Erfahrung sehr wertvoll für sich selbst – nicht nur aus der Perspektive als Mentorin: „Es war auch für mich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu lernen! Ich bin eigentlich keine Frontend-Entwicklerin, aber die Begeisterung des Teams für eine gute Ausgestaltung der Entwicklung hat mich sehr beeindruckt. Ich habe durchaus ein paar neue Dinge über Frontend-Tools gelernt.“

Um ein noch besseres Unterstützungsnetzwerk für die Wiedereinsteiger zu schaffen, haben Anna und ihre Kollegen einen Slack Channel erstellt, zu dem die Teilnehmenden Zugang hatten und so ihre Fragen auch außerhalb der Sprint-Besprechungen diskutieren konnten.

Fähigkeiten, Community und Karriere-Erfolg für den Wiedereinstieg ins Berufsleben

Nach den Abschlusspräsentationen, bei denen die Teams ihre Apps vorstellten, war Quintin wirklich beeindruckt: „Da haben außergewöhnliche Leute in einem extrem knappen Zeitrahmen ganz Außergewöhnliches geleistet. Die Teilnehmenden des TechReturners Programm wuchsen über sich hinaus und präsentierten wirklich erstaunliche Ergebnisse für ihre Nutzer.“ 

Da sie auf eine breite Erfahrung zurückgreifen können, förderten die Teilnehmenden auch wunderbare Soft Skills zutage: „Eines der Teams hatte es sich zum Ziel gesetzt, die psychische Gesundheit im Team voranzubringen. Die Idee ist so großartig, dass ich finde, sie sollte als Standard für uns alle eingeführt werden“, stellt Anna fest.

Sie war auch von ihrer Zusammenarbeit und dem ganzheitlichen Ansatz angetan. Solche Fähigkeiten kann ein Lebenslauf nicht zum Ausdruck bringen, aber für ein Unternehmen sind sie von unschätzbarem Wert.

Unser Engagement hat auch dazu beigetragen, dass unsere Mitarbeitenden ein stärkeres Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl entwickelt haben: Nach einer sinnvollen Projektanweisung zum Thema ‚Tech-for-Good‘ zu interagieren und regelmäßig Updates und Erfolgsstories auszutauschen war nicht nur anregend und motivierend, es half uns auch, rund um unsere gemeinsame Mission zu einer Gruppe zusammenzuwachsen.

„Es war eine eindrucksvolle Erfahrung und ich persönlich kann sagen, dass ich sehr viel gelernt habe, soviel ist sicher“, meint Anna abschließend – durch und durch motiviert, weiterhin für die Community da zu sein.