Zühlke – Empowering Ideas

Menschen und Kultur

Der Schlüssel zur Karriereentwicklung: Seine Interessen kennen und kommunizieren

Andrea McNeill, Lead Project Manager

Erfahre wie sich Andrea's Karriere entwickelt hat seit ihrem ersten Computer im Alter von 11 Jahren, und wie sich ihr manchmal 'untypischer' Weg als der Richtige für sie bewährt hat. "Ich bin vielleicht nicht den vorgezeichneten Weg gegangen, oder man könnte sagen, in der falschen Reihenfolge, aber für mich war das gut so."

6 Minuten to read
Autor

Kontinuierliches Lernen und berufliche Weiterentwicklung haben für Zühlke als Unternehmen seit jeher einen hohen Stellenwert, und auch bei Business Solution Manager Andrea zieht sich der Kompetenzzuwachs wie ein roter Faden durch ihr Leben. Ihre Erfahrung, dass sie gleich in ihrem ersten Jahr bei Zühlke eine Weiterbildung machen, mehr Verantwortung übernehmen und Teil des Managementteams werden konnte, ist ein gutes Beispiel für unsere gelebte Unternehmenskultur.

Was machst Du bei Zühlke?

Ich bin bei Zühlke als Lead Project Manager eingestiegen und arbeite seit etwa 15 Jahren in diesem Aufgabenbereich, aber immer im IT-Sektor. Davor war ich Data Analyst. Dies hier ist mein erster Kontakt mit „richtigem Consulting“. Vor Kurzem habe ich eine Funktion im Business Solution Management übernommen. Da bin ich zwar noch immer mitverantwortlich für die Leistungserbringung gegenüber unseren Kunden, aber auf einem wesentlich höheren Niveau und kunden- bzw. projektübergreifend. Außerdem arbeite ich jetzt auch eng mit unserem Business Development Team zusammen, wenn es um Angebote zu neuen Ausschreibungen geht.

Wie sieht Dein beruflicher Werdegang aus?

Ich habe mich schon immer für Technik und IT interessiert – deshalb habe ich meinen mittleren Schulabschluss mit dem Schwerpunkt IT gemacht und die Hochschulqualifikation mit dem Schwerpunktfach Informatik. Aber als die anderen zur Uni wechselten, entschied ich mich, gleich zu arbeiten und ein Haus zu kaufen. Als ich 18 war, ging also mein ganzer Freundeskreis zur Uni und ich hatte mir eine Hypothek aufgehalst. Damals habe ich manchmal gezweifelt, ob meine Entscheidung wirklich die richtige war, aber sie war es. Ich bin vielleicht nicht den vorgezeichneten Weg gegangen, oder man könnte sagen, in der falschen Reihenfolge, aber für mich war das gut so.

Wie bist Du zur IT-Branche gekommen?

Nach der Geburt meines zweiten Kindes habe ich in einer Weiterbildungseinrichtung gearbeitet, wo die Angestellten die Kurse kostenlos besuchen konnten. So habe ich mich berufsbegleitend in Wirtschaftsinformatik qualifiziert, als die Kinder noch sehr klein waren, und bin dann in den IT-Bereich zurückgegangen. Dort habe ich als Data Analyst angefangen und mich einige Jahre lang hochgearbeitet.

Ich habe noch einmal gewechselt, als einer meiner früheren Arbeitgeber, ehemals im Gesundheitssektor, mir eine Stelle im Projektmanagement anbot. So etwas hatte ich zwar noch nicht gemacht, aber man hat mir geholfen, die entsprechende Qualifikation nachzuholen. Als ich dann dort aufgehört habe, bin ich im Projektmanagement geblieben – und mittlerweile habe ich da in so ziemlich jedem denkbaren Bereich gearbeitet. Heute bin ich so eine Art PM-Allrounder.

Hast Du Dich immer schon für Informatik interessiert?

Ja, ich war schon als Kind ein kleiner „Nerd“. Mein Vater hat mir meinen ersten richtigen Computer gekauft, als ich 11 war. Das war ein Amstrad CPC464 mit einer Menge Spiele im Lieferumfang. Ich fand aber die Befehle hinten im Handbuch viel spannender, mit denen ich den grünen Bildschirm auf andere Farben umschalten konnte. Ich hatte aber noch keine Ahnung, was Programmieren ist, oder gar, dass man das beruflich machen kann. Es hat mich aber schon immer fasziniert, eine Maschine dazu zu bringen, etwas anderes zu tun als ihre ursprüngliche Aufgabe. Als dann an dem College, an dem ich arbeitete, die Weiterbildung kostenlos angeboten wurde, wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen. Und als mir klar wurde, dass das ein realistischer Karriereweg ist, musste ich nicht lange überlegen.

Was hat Dich zu Zühlke geführt?

Was mir bei meinen Bewerbungsgesprächen an Zühlke besonders aufgefallen ist, waren die Ressourcen, die man hier in die eigenen Leute investiert. Und jetzt, wo ich hier bin, erlebe ich, dass Du aktiv dazu ermutigt wirst, weiterzulernen, Dich fortzubilden und Dich mit Dingen zu befassen, die Dich interessieren – auch auf privater Ebene.

Wie hat sich dein Weg bei Zühlke gestaltet?

Das ging gleich am ersten Tag los. Zühlke wusste dass ich mich für einen Bereich besonders begeistern konnte und dort auch fit war, und so wurde ich gleich an ein entsprechendes Projekt gesetzt. Wenn man irgendwo neu anfängt, möchte man sich natürlich beweisen, und ich hatte das Gefühl, dass ich das mit dieser Aufgabe konnte und dabei noch immer besser werden. Ich arbeite viel mit Data Scientists, Architects und Engineers zusammen und lerne ständig von ihnen. Und so sieht der Arbeitsalltag aus. Das ist doch cool, oder?

Als ich vor ein paar Monaten geäußert habe, dass mich eine stärker strategisch und kaufmännisch ausgerichtete Aufgabe interessieren würde, hat mir Zühlke im Detail bei der Ausarbeitung und Umsetzung eines Plans geholfen, wie ich vom Projektmanagement zum Business Solution Management kommen kann. Ich interessiere mich sehr für Psychologie und dafür, wie unser Gehirn funktioniert. Das wird jetzt aktiv unterstützt: Ich stecke gerade mitten in einer NLP- und Coaching-Ausbildung. Ich wusste, dass das für meinen Aufgabenbereich nützlich sein würde und musste das nur erwähnen, um sofort grünes Licht zu bekommen. Ich habe jetzt schon Gelegenheit, das neu erworbene Wissen anzuwenden und auch an andere weiterzugeben.

Wie ist es, als Frau in der IT Branche zu arbeiten?

IT ist immer noch eine Männerdomäne. Schon in der Schule gab es in der Informatikklasse höchstens drei Mädchen bei zwanzig Jungen. Aber ich komme auch aus einer Familie, in der „männertypische“ Aspekte eine große Rolle spielen. Ich persönlich habe mich eigentlich nie fehl am Platz gefühlt. Wenn ein Team aus zehn Männern und nur einer Frau besteht, bin ich da halt nur ein bisschen „exotisch“. Es gibt viele Faktoren, die mich gut in meinem Beruf machen, und darauf kommt es an. Außerdem gibt es immer mehr Frauen im IT-Bereich, und das ist auch gut so. Menschen sollten das tun, wozu sie sich berufen fühlen, ohne dass das Geschlecht dabei eine Rolle spielt.

Was motiviert Dich bei Deiner Arbeit?

Ich bin ziemlich leistungsorientiert. Meine Motivation besteht darin, das Endziel im Auge zu behalten. Welchen Mehrwert können wir schaffen? – Mit der Software, die wir für den Kunden programmieren oder mit dem Prozess, den wir effizienter machen. Das ist quasi die Vision. Wenn ich das Gefühl habe, dass wir einen Nutzen generieren und auf dem Weg zum Ziel weiterkommen, dann spornt mich das an. Natürlich gibt es auch Tage, an denen es schwierig ist, und ich den Laptop am liebsten aus dem Fenster schmeißen würde – aber auch das gehört dazu.

Eine weitere wichtige Triebfeder ist mein Team, dem ich den Rücken freihalten muss. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass meine Leute alle Ressourcen haben, die sie brauchen, um ihre Aufgabe gut zu machen. Aber auch die gemeinsame Zeit, in der wir nicht arbeiten, wenn wir einfach mal am Telefon plaudern. Diese Menschen um mich zu haben und zu wissen, dass wir gemeinsam unterwegs sind, und nicht nur ich alleine.

Andrea McNeill, Business Solution Manager
Ansprechpartner für Großbritannien

Andrea McNeill

Business Solution Manager
Kontakt