Zühlke – Empowering Ideas

Nathan-Khoo
Insights

Der beherzte Sprung vom Finanzwesen in die Welt der Software Entwicklung.

Nathan Khoo

Wie unserem Kollegen Nathan Khoo bei Zühlke der Durchbruch in der Softwareentwicklung gelang

Die Softwareentwicklung ist ein wissenschaftlich und technisch anspruchsvolles Gebiet, das in der Regel einen einschlägigen Hochschulabschluss voraussetzt. Nathan Khoos Einstieg in die Softwareentwicklung entspricht zwar nicht dem typischen Karriereweg, ist aber ein Paradebeispiel dafür, wie Agilität, Entschlossenheit und Konsequenz zum Erfolg verhelfen können. Hier erzählt er seinen Werdegang in eigenen Worten.

Insight in brief

  • Hier erfährst du, wie Nathan Khoo nach Abschluss seines Studiums in Finanzwesen Full-Stack Software Developer bei Zühlke Singapur wurde.
  • Dank einer Kultur des kontinuierlichen Lernens wurde er in einer der wichtigsten Zeitungen Singapurs vorgestellt. Erfahre, wie es dazu kam.
  • Das Geheimnis seines Erfolgs hier bei Zühlke? Nathan erzählt hier seine Geschichte.

Als ich das erste Mal beim Anblick von Quelltext verstand, was da vor sich ging, war das wie eine Offenbarung. Das war im letzten Jahr an der Uni – ich studierte zwar Finanzwissenschaft, aber im Abschlusssemester hatte ich aus einer Laune heraus das Seminar „Einführung in die Informatik“ belegt. Es folgten viele schlaflose Nächte, in denen ich vor meinem Bildschirm saß und in die spannende neue Welt versunken war.

Als Abschlussarbeit für das Seminar sollten wir ein Tetris-ähnliches Videospiel entwickeln. Ich habe mich mit der Energie, dem Übermut und der Naivität eines totalen Anfängers auf diese Aufgabe gestürzt. Ich habe Stunden auf Stack Overflow zugebracht, um herauszufinden, warum die Behebung des einen Bugs gleich den nächsten nach sich zog. Zeile für Zeile, Problem für Problem näherte ich mich der Endversion, bis ich schließlich zurücktrat und mein ruckeliges Meisterwerk bewunderte.

Im Nachhinein betrachtet war dieses Projekt alles andere als perfekt. Aber die Sache faszinierte mich in einer Weise, wie ich das von Finanzthemen nicht kannte. Also erwarb ich am Institute of Systems Science der National University of Singapore ein Diplom in Systems Analysis. Das Studium war straff und anspruchsvoll, aber es hat mir ein Universum an spannenden, modernen Technologien näher gebracht, die mein Interesse noch weiter angeheizt haben.

Nach der Uni fingen die Dinge langsam an, sich zu entwickeln. Auf ein Praktikum folgte bei Zühlke Singapur eine Stelle als Junior Software Engineer. Und dann nahm die Sache Gestalt an. Ich konnte es kaum erwarten, meine Laufbahn zu beginnen, aber gleichzeitig machten mir Selbstzweifel zu schaffen.

Dank des Miteinanders der Zühlke-Community war das aber schnell überwunden.

Eine Feedback-Kultur

Die Zühlke-Community war anders als alle anderen, die ich bis dahin kennengelernt hatte. Richtig bemerkt habe ich das zum ersten Mal beim Zühlke „Employee Day“. Bei diesem unternehmensweiten Tag werden Sessions von Mitarbeitenden für Mitarbeitende organisiert, und dabei verschiedenste Themen behandelt. Diesmal ging es um Weiterentwicklung, Zeitmanagement und vieles mehr. Nachmittags nahm ich an einer Session der Web Fokusgruppe teil, bei der die Kollegen eine Umfrage-App mit umfangreichem UI-Testing vorstellten. Ich war schwer beeindruckt von der Präzision; die App sah toll aus und lief absolut flüssig. Ich versuchte, nicht an mein Tetris Projekt zu denken.

Am Ende der Sitzung wurden wir alle um Feedback gebeten. Als Neuling ganz am Anfang meiner Laufbahn war ich überrascht, dass sich überhaupt jemand für meine Meinung interessierte. Aber das war eindeutig der Fall. Etwas nervös habe ich dann mein Feedback geäussert, aber es war offensichtlich, dass alle im Raum aufmerksam waren und die Rückmeldung zu schätzen wussten.

Das war das erste von vielen Malen, dass ich erlebt habe, wie viel Wert bei Zühlke auf ehrliche Rückmeldung gelegt wird. Transparenz ist hier ein wichtiger Aspekt der Kultur, und jeder wird ermutigt, so offen wie möglich zu sein – vom Neueinsteiger bis zur Managerin. Obwohl ich es am Anfang etwas einschüchternd fand, verdanke ich rückblickend einen Großteil meines Erfolges diesem ganz besonderen Umfeld.

Individuelle Weiterbildung für schnelles Vorankommen

Die Niederlassung in Singapur war noch relativ neu in Zühlkes wachsendem Portfolio. Der ganze Ort strahlte Start-up-Enthusiasmus und unternehmerischen Ehrgeiz aus. Ich hatte freie Hand, mich in so viele Projekte einzubringen, wie ich wollte.

Aber bevor ich auf Kundenprojekten eingesetzt wurde, verbrachte ich viel Zeit mit internen Softwareentwicklungsprojekten. Dahinter steht die Idee, sich durch das Erlernen neuer Technologien weiterzubilden, mit denen man vorher noch nie gearbeitet hat. Ich begann, mich an die Scrum-Arbeitsweise im Entwicklungsteam zu gewöhnen. Und neben meinem Training-on-the-Job hatte ich regelmäßige Mentorenbetreuung durch Senior Software Engineers. So lernte ich alles, was ich für die Arbeit an Kundenprojekten brauchte.

Sean, mein Vorgesetzter, hatte oft Vorschläge für zusätzliche Schulungsmöglichkeiten. Außerdem schlug er mir Konferenzen vor, an denen ich teilnehmen konnte. Manchmal war es fast schwer, sich von all den Lernangeboten nicht überwältigt zu fühlen. Sie haben aber dafür gesorgt, dass ich stets dazugelernt habe, auf dem aktuellsten Stand geblieben bin und mich mit Zühlke weiterentwickeln kann.

Auf der Karriereleiter nach oben

Inzwischen geht es bei den Gesprächen mit meinem Teamleiter um die Herausforderungen und Chancen bei den Kunden – um die Projekte, Technologien und Prozesse, mit denen wir einen Nutzen für sie generieren. Dieser Austausch ist enorm wichtig und hilft mir, den technologischen Fortschritt mitzubekommen. Sean habe ich zu verdanken, dass ich das Gefühl habe, mit dem Unternehmen zu wachsen.

Und obwohl ich erst seit etwas mehr als eineinhalb Jahren bei Zühlke bin, merke ich, dass meine Karriere weiter Fahrt aufnimmt. Ich bin jetzt selbst Mentor für andere Softwareentwicklerinnen und Entwickler. Außerdem leite ich ein Kundenprojekt für eine internationale Bank – mit meinem Finanzstudium ein ideales Projekt für mich.

Was würde ich also jemandem raten, der eine Laufbahn in der Softwareentwicklung anstrebt?

Zunächst einmal sind alle Entwickler und Entwicklerinnen hier lebenslange Lerner. Bei neuen Technologien wird nicht lange gezögert, sondern man setzt sich sofort damit auseinander. Das Neue wird auch nie als Modeerscheinung abgetan. Es werden Fragen gestellt, Zweifel geklärt, und man lässt es auf sich wirken.

Je mehr ich lerne, desto mehr wird mir bewusst, was ich alles noch nicht weiß. Aber weil es immer noch etwas zu entdecken und zu verstehen gibt, bleibt es auch spannend. Je besser ich als Entwickler werde und desto mehr Fortschritte ich mache, desto selbstbewusster werde ich auch.

Wärst du auch gerne wie Nathan ein Mitglied im Zühlke-Team? Dann freuen wir uns, von dir zu hören. Welche Stellen derzeit zu besetzen sind, erfährst du hier.