Zühlke – Empowering Ideas

Teamwork, Belonging and psychological safety for a better mental wellbeing
Insights

Bring Dein ganzes Selbst zur Arbeit: Mentales Wohlbefinden bei Zühlke

Szymon Debski

Manchmal ist es offensichtlich, was mentales Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördert: jederzeit ein offenes Ohr im Team und eine bedeutungsvolle Aufgabe. Oft ist es aber auch schwer, die genauen Faktoren für eine gesunde Arbeitskultur zu definieren.

Szymon erzählt aus seiner Erfahrung, welche Faktoren sich positiv auf sein mentales Wohlbefinden am Arbeitsplatz ausgewirkt haben.

Insight in brief

  • Was ein gesundes und glückliches Arbeitsumfeld ausmacht.
  • Senior Data Scientist Szymons Erfahrung zu seelischer Ausgeglichenheit am Arbeitsplatz
  • Wie wir unsere Mitarbeitenden unterstützen – und warum das ein wesentlicher Erfolgsfaktor für uns ist

Bei Zühlke kümmern wir uns um unsere Mitarbeitenden und orientieren uns unter anderem an den Unterlagen der MHFA England für eine Arbeitsumgebung, die psychische Gesundheit fördert. Dabei spielen viele Aspekte eine Rolle – von der Notwendigkeit, Beziehungen aufzubauen und für andere da zu sein, bis hin zum Erlernen neuer Fähigkeiten und einem Gefühl der Sinnhaftigkeit.

Leider werden beim Thema psychische Gesundheit und Wohlergehen am Arbeitsplatz oft viele leere Worte gebraucht und Alibihandlungen sind an der Tagesordnung. Doch Prinzipien allein bewirken rein gar nichts.

Szymon, einer unserer Senior Data Scientists, berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen und Faktoren, die für ihn einen Unterschied gemacht haben.

Eine offene Arbeitskultur von Anfang an

Ein neuer Job bei einem neuen Unternehmen ist immer nervenaufreibend – aber dann auch noch komplett von zu Hause aus? Das ist noch einmal eine ganz andere Herausforderung.

„Ich wurde komplett online interviewt und eingearbeitet, aber die Erfahrung war wider Erwarten großartig“, sagt Szymon. Er kennt es durchaus auch anders. Im Rahmen seiner Jobsuche hatte er sich auch auf andere Stellen beworben. „Zühlke war praktisch das genaue Gegenteil von den meisten anderen. Ich wurde genau darüber informiert, was mich erwartet, und es gab keine Unklarheiten über den Ablauf oder die Zeitplanung. Außerdem haben mir die Senior Consultants jeweils sofort nach dem Gespräch ein ausführliches Feedback gegeben.“

Für Szymon war das ein Vorgeschmack auf die Zukunft. In einer Transparenz- und Feedbackkultur, die schon vor der Einstellung beginnt, fühlt man sich von Anfang an unterstützt und einbezogen.

Offenheit fördert die Arbeitszufriedenheit

Dieselbe Offenheit kennt Szymon inzwischen auch von der Geschäftsleitung. „Die Einblicke, die man uns bei Zühlke gewährt, wären bei anderen Unternehmen undenkbar. Wir bekommen zum Beispiel jeden Monat ein Update, wie das Unternehmen finanziell dasteht.“

Aber es geht weit über den offenen Umgang mit Finanzdaten hinaus. „Bei der Projektarbeit kann ich jede Entscheidung bis zum Verantwortlichen zurückverfolgen und nachvollziehen, warum sie getroffen wurde. Bei früheren Arbeitgebern habe ich oft an schwierigen Projekten gearbeitet, und weil ich nicht in die Entscheidungsfindung eingebunden war, wurde es frustrierend und die Arbeit fühlte sich sinnlos an. Natürlich werden auch bei Zühlke die Projekte manchmal komplexer, aber ich weiß jederzeit was Sache ist, warum gewisse Entscheidungen getroffen wurden und was der Sinn des Projektes ist.“

Hier darf man authentisch sein

„Wirklich besonders ist bei Zühlke das Umfeld. Man kann absolut sein ganzes Selbst zur Arbeit bringen“, erklärt Szymon. „Es ist völlig OK zu sagen, dass man sich nicht gut fühlt. Ich hatte eine harte Zeit, nachdem ich zwei Angehörige verloren hatte. Dass ich mich da auf die Unterstützung des Teams verlassen konnte, hat mir wirklich geholfen.“

An diesen Tagen waren die Kolleginnen und Kollegen für Szymon da: „Mein Freundeskreis und meine Familie tun sich schwer mit Skype-Anrufen, also habe ich mehr bei der Arbeit darüber gesprochen, wie es mir geht.“

Die Beziehungen, die er dabei aufgebaut hat, geben ihm nicht nur ein Zugehörigkeitsgefühl, sondern haben ihm auch durch die schwere Zeit persönlicher Tragödien geholfen. „Ich glaube nicht, dass viele Menschen behaupten können, sie hätten sich nach einer trauerbedingten Abwesenheit gefreut, wieder zur Arbeit zurückzukehren.“

Diese unterstützende Mentalität hat Szymon inspiriert, einen neuen Bereich in seiner beruflichen Laufbahn zu erschließen: Er gibt jetzt etwas zurück, indem er mit seinen Fähigkeiten und Erfahrungen anderen Menschen zum Erfolg verhilft. Derzeit ist er Mentor eines Junior Developers bei einem Datenprojekt und nutzt jede Gelegenheit, die Tech Community zu unterstützen. Zum Beispiel coacht er bei Veranstaltungen junge Menschen, die sich für eine Informatikkarriere interessieren.

Verantwortung gibt der Arbeit Sinn und fördert das mentale Wohlbefinden

Wir alle möchten mit unserer Arbeit etwas Sinnvolles tun und eine berufliche Laufbahn haben, die uns Bestätigung gibt. Dies sind grundlegende Voraussetzungen für gute psychische Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

„Ein vorgesetzter Kollege hatte mir zugesichert, dass ich meine berufliche Entwicklung, meine Projektarbeit und meine ganze Karriere in die eigene Hand nehmen kann. Und das ist tatsächlich so. Es ist wirklich etwas, wonach ich mich gesehnt habe, seitdem ich angefangen habe zu arbeiten.“

Der Erwerb neuer Fähigkeiten und neue Aufgaben können sich positiv auf die Moral auswirken – vor allem während dieser langen Phasen im Homeoffice, wenn der Mangel an Abwechslung erdrückend werden kann. Szymon arbeitet derzeit an seiner Zertifizierung als „Google Cloud Platform Professional Machine Learning Engineer“ und wird dabei von seinem Arbeitgeber unterstützt.

Unterstützung ist immer da, wenn man sie braucht

Ob ein Gespräch im Kollegenkreis oder Unterstützung durch Vorgesetzte – Szymon weiß, dass er sich jederzeit Hilfe holen kann, wenn er sie braucht.

„Wir haben unsere eigenen ausgebildeten Ersthelfer für psychische Gesundheit, aber wir haben auch eine private Krankenversicherung.“ Das heißt, Szymon kann sich bei Bedarf von qualifizierten Therapeuten behandeln lassen.

Ein Arbeitsplatz, der psychische Gesundheit und Wohlbefinden fördert, ist ein Teil der Lösung – der Zugang zu professioneller Hilfe ein anderer.

Unsere Mitarbeitenden stehen für uns an erster Stelle

Psychische Erkrankungen sind ein zunehmendes gesellschaftliches Problem. Jahr für Jahr leidet einer von vier Menschen an seelischen Problemen, und die Pandemie hat auch auf die psychische Gesundheit erhebliche negative Auswirkungen.  

Wenn so viele von uns von psychischen Problemen betroffen sind, müssen wir uns umso mehr umeinander kümmern. Wir bei Zühlke sind uns bewusst, dass unser Erfolg davon abhängt, dass jeder und jede Einzelne die Möglichkeit hat, für das eigene Wohlbefinden und das Wohlbefinden anderer zu sorgen.

Wenn das ein Umfeld ist, in dem Du gerne arbeiten würdest, würden wir uns gerne mit Dir unterhalten.