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Insights

Blockchain als Schutz vor Fälschungen im Konsumgüterbereich

By Simone Giehl & Melanie Tschugmall &

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Wirtschaft und die Gesellschaft digital grundlegend zu transformieren. Im Co-Interview sprechen David Geisser, Gründer und CEO von collectID, und Simone Giehl, Business Lead Blockchain bei Zühlke, über konkrete Anwendungsfälle, Ökosysteme und das Zukunftspotenzial der Technologie.

Insight in brief

  • Bewertung des Potenzials von Blockchain in verschiedenen Branchen
  • Das Potenzial bei der Schaffung und Entwicklung von Ökosystemen
  • Größte Herausforderungen durch Blockchain-Lösungen
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Wo können Blockchain-Lösungen überall eingesetzt werden und für welche Business-Lösungen eignet sich diese Technologie?

Simone Giehl: Blockchain kennen viele als die Grundlage der Kryptowährung Bitcoin. Im Grunde erlaubt es die Technologie, digitale Informationen zu verteilen, ohne dass sie kopiert werden. Am leichtesten zu erklären ist die Blockchain wohl durch eine Analogie: Man stelle sich eine Excel-Tabelle vor, die innerhalb eines Netzwerks von Computern tausende Male dupliziert wird. Dieses Netzwerk ist so gestaltet, dass von dieser Excel-Tabelle regelmäßig eine aktualisierte Version erstellt wird. Sehr vereinfacht gesagt, funktioniert so eine Blockchain. Informationen werden regelmäßig in einer Art Datenbank abgeglichen, diese ist dezentral aufgesetzt und aktualisiert sich ständig. So sind die Daten öffentlich und verifizierbar.

Da die Daten sich nicht nur an einem Ort befinden, sondern gleichzeitig an unterschiedlichen Orten, sind sie außerdem nicht so einfach zu hacken oder zu verfälschen. Wir sehen für diese Technologie eine ganze Reihe von Einsatzgebieten – insbesondere dort, wo Daten zwischen verschiedenen Parteien ausgetauscht werden sollen, die sich nicht zwingend vollkommen vertrauen. Denkbar sind dabei eine ganze Reihe unterschiedlicher Business-Anwendungen: von der Supply Chain über schnelle länderübergreifende Finanztransaktionen bis hin zu einer Machine-to-Machine Economy, in der Maschinen quasi autonom Geschäfte über die Blockchain abschließen.

Und wie kann die Technologie im Konsumgüterbereich eingesetzt werden?

Simone Giehl: Im Konsumgüterbereich hat Blockchain verschiedene Anwendungsbereiche: von der Supply Chain über den gesamten Produktionslebenszyklus bis hin zu neuen Ertragsmodellen. Für die Supply Chain eröffnet Blockchain das Potenzial, Transparenz über verschiedenen Parteien entlang der Lieferkette zu schaffen und so auch ihre Resilienz und Anpassungsfähigkeit zu erhöhen, denn schnellerer und verlässlicher Informationsaustausch bedeutet auch eine erhöhte Reaktionsfähigkeit für alle Beteiligten. Diese Transparenz kann bis zu den Endkonsumenten reichen, die beispielsweise die individuelle Geschichte des Produkts nachvollziehen können und so mehr über Herstellung und Nachhaltigkeitsaspekte erfahren.

Entlang des Produktlebenszyklus birgt Blockchain ebenfalls großes Potenzial: Von der sicheren End-to-end-Verfolgung von Rohstoffen und Komponenten für die Produktion, über die Möglichkeit, die Produktauthentizität nicht nur im Primär- sondern auch im Sekundärmarkt zu verifizieren bis hin zum After-Sales-Prozess, wo Reklamationen gefälschter Produkte beim Hersteller der Originale zu signifikanten Kosten und Verzögerungen im Service führen können. Neue Ertragsmodelle und Preisstrategien können zum Beispiel da entstehen, wo nutzungsbasierte (sogenannte pay-per-use) oder erfolgsabhängige (outcome-based) Bezahlmodelle für Produkte eingeführt werden.

So entstehen durch Blockchain kollaborative Ökosysteme, in denen die verschiedenen Parteien Informationen und Werte miteinander teilen können um dem Kunden das bestmögliche Produkt beziehungsweise den bestmöglichen Service zu bieten und sich von «Einzelkämpfern» zu differenzieren.

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Wie genau setzt collectID die Blockchain-Technologie ein?

David Geisser: collectID nutzt die Blockchain um Produkte, wie beispielsweise Sneaker oder Fussball-Trikots, vor Fälschungen zu schützen und daraus klar identifizierbare Einzelstücke zu machen. Das funktioniert mittels Einarbeitung eines NFC-Chip (Near Field Communication) in die Produkte. Dieser Chip enthält eine dynamisch verschlüsselte Identität, wodurch er nicht kopiert werden kann. Somit wird jedes mit der collectID-Technologie ausgestattete Produkt zum Einzelstück (auch Massenprodukte). Die einzigartige Identität (UID) wird anschliessend in Form eines Tokens auf der Blockchain gespeichert. Die Konsumenten können die gekauften Produkte in ihrem persönlichen Wallet auf dem Smartphone sammeln. Durch die dezentrale Speicherung können die Informationen nachträglich nicht verändert werden und Eigentumsänderungen (Reselling, Sharing, etc.) funktionieren nur mit Zustimmung des jeweiligen Eigentümers.


collectID arbeitet mit dem FC St. Gallen zusammen, um ein limitiertes Fussball-Trikot mit Hilfe der Blockchain vor Fälschungen zu schützen und das physische Produkt mit digitalen Erlebnissen zu verknüpfen. Der FC St. Gallen lanciert im Zuge der Wahl der grössten Vereinslegende eine limitierte Sonderedition ihres damaligen Trikots. Gewonnen hat Marc Zellweger, ein legendärer Verteidiger des FC St. Gallen, nun kommen 300 Trikots mit seinem Namen auf den Markt. Jedes ist mit einem collectID NFC Chip ausgestattet und besitzt einen digitalen Zwilling (Token), der auf der Blockchain gespeichert ist. Damit wissen die Fans nicht nur welches der 300 Trikots (z.B. 54/300) sie besitzen, sondern auch, dass insgesamt nur 300 dieser Trikots existieren.

Neben der Transparenz erhalten die Fans sichere Wiederverkaufs- und Sharing-Möglichkeiten sowie ein aufgeräumtes Portfolio indem weitere Fanartikel gesammelt werden können. Unsere Technologie bietet neben Transparenz und Authentizität auch die Möglichkeit, physische Produkte mit digitalen Inhalten zu verknüpfen. Dadurch wird die Customer Experience über den Point-of-Sale hinaus verlängert und das Fan-Engagement erhöht. Konkret sehen die Käufer des FC St. Gallen-Legenden-Trikots eine persönliche Grussbotschaft von Marc Zellweger sowie ein exklusives Video mit Highlights seiner Karriere. Die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt. Beispiele sind Scanning-Aktionen im Stadion, um Fans beispielsweise zu animieren mit dem Trikot zum Spiel zu kommen. Aber gerade auch in Zeiten von Social Distancing bieten Features wie “Scan after Score”, bei dem das Trikot nach einem Tor gescannt wird, neue Möglichkeiten, mit Fans aus aller Welt von Zuhause aus zu interagieren.

collectID steht mit weiteren großen europäischen Fussballclubs in Kontakt, die das Projekt mit dem FC St. Gallen mit Interesse verfolgen. In anderen europäischen Ligen gibt es noch nichts Vergleichbares und natürlich ist auch der US-Sport mit seinem gigantischen Merchandising-Angebot ein mögliches Ziel von uns.

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Wie trägt die Blockchain-Technologie zur Entstehung und Weiterentwicklung von Ökosystemen bei?

Simone Giehl: Wir gehen davon aus, dass sich digitale Ökosysteme zunehmend entlang der Customer Journey entwickeln werden. Blockchain kann hierfür die technologische Grundlage sein. Denn innerhalb dieser Ökosysteme ist davon auszugehen, dass Daten geteilt werden müssen und dass sich nicht alle Parteien gegenseitig vertrauen. Durch die Blockchain ist diese Kollaboration – beispielsweise zwischen Produzenten, Brands und Handel – dennoch möglich. So kann dann zum Beispiel auch eine Zusammenarbeit zwischen lokalem Retail und Direktverkauf möglich sein. Wir sprechen hier von «Coopetition», also der Kollaboration mit Wettbewerben. Das ist manchmal schwer mit dem traditionellen Business-Mindset zu vereinen, birgt aber immenses Potenzial.

David Geisser: Blockchain bietet die Möglichkeit, echte Ökosysteme aufzubauen. Damit sind Ökosysteme gemeint, die nicht von einer zentralen Partei kontrolliert werden. Ein Beispiel wäre “Swiss Made 2.0”. Verschiedene Firmen – darunter auch direkte Konkurrenten – garantieren mittels eines gemeinsamen Ökosystems und der Transparenz durch die Blockchain, dass die verkauften Produkte gewisse Schweizer Standards erfüllen.

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Wie profitieren die Teilnehmer des Ökosystems und insbesondere die Endkunden?

Simone Giehl: Die Endkunden können auf verschiedenen Ebenen von der Technologie profitieren – abhängig vom Use Case. Zum einen kann die Technologie Sicherheit hinsichtlich der Produktauthentizität und damit auch der Qualität sicherstellen; dieser Vorteil bleibt auch beim Weiterverkauf im Sekundärmarkt, was natürlich eine zirkulare Wirtschaft begünstigt – Stichwort Nachhaltigkeit. Erzählen wir dem Kunden eine Geschichte über das Produkt und seine Entstehung, dann kann das die Wahrnehmung der Wertigkeit eines Produkts erhöhen und auch die Bindung des Verbrauchers zum Unternehmen verbessern.

Davon profitieren dann beide. Denn neben dem Endkunden profitieren eben auch die anderen Teilnehmer des Ökosystems von der Technologie: Erhöhte Transparenz und vereinfachtes Verifizieren der Produktauthentizität sorgen bei Herstellern für erhöhte Effizienz im Support und Reklamationsmanagement, erlauben es den Produktlebenszyklus nachzuvollziehen und Optimierungspotenziale zu identifizieren.

David Geisser: Die Endkunden profitieren von Transparenz, die weiter reicht als Markenversprechen einzelner Teilnehmer. Die Supply Chain wird offener und die Endkunden zunehmend aufgeklärter. Gleichzeitig erhöht sich der langfristige Wert der Produkte. Ein längerer Lebenszyklus (Wiederverkauf, Sharing, Sammeln, Recycling) ist nicht nur nachhaltig, sondern er erhöht auch den Wert des Produktes und somit langfristig auch den Brand Value des jeweiligen Unternehmens. Somit gewinnen Konsumenten und Unternehmen.

Es gibt viel Kritik rund um die Blockchain – nicht nur wegen den Kryptowährungen – was sind die Vorteile dieser neuen Technologie?

Simone Giehl: Die Möglichkeit, Vertrauen als Basis für Geschäftsbeziehungen zu etablieren ohne tatsächliche Beziehungen zwischen den Parteien zu benötigen, die gibt es aus meiner Sicht erst mit der Blockchain-Technologie. Sie kann durch einige ihrer Merkmale wie der Unveränderbarkeit und der Dezentralität den Weg hin zu tatsächlichen digitalen und kollaborativen Ökosystemen ebnen. Aber die Technologie ist natürlich auch kein Allheilmittel. Es gehört auch ein Wandel im Mindset der Akteure innerhalb des Ökosystems dazu.

Und oft ist Blockchain auch nur eine Komponente einer viel größeren Lösung. Hinzu kommt – und hierher rührt auch ein großer Teil der Technologie – dass viele Blockchain-Technologien noch in den Kinderschuhen stecken und ihre Skalierbarkeit zum jetzigen Zeitpunkt eingeschränkt ist. Das wird sich aber ändern. Davon bin ich überzeugt.

David Geisser: Die Blockchain kann Vertrauen zu einem gewissen Grad institutionalisieren und mittels Technologie gewährleisten getreu unserem Slogan “Transparency through Technology”. Wo es heute Vertrauen zwischen Menschen oder Vertrauen in Ratings benötigt, kann die Blockchain-Technologie dabei helfen, Transaktionen zu vereinfachen und abzusichern. So kann bei collectID ein Sammlerstück gekauft und verkauft werden, ohne dass sich die Parteien persönlich kennen und ohne teure Überprüfung der Echtheit durch Dritte. Zudem stellt sich die Frage, wie künstliche Limitierung bei digitalen Gütern funktioniert. Diese können zu extrem tiefen Grenzkosten reproduziert werden und Konsumenten können nicht immer darauf vertrauen, dass die Herausgeber hinsichtlich der verkauften und produzierten Stückzahlen komplett transparent und ehrlich sind.

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Wie sehen Sie das Zukunftspotenzial der Blockchain-Technologie? Und in welchen Bereichen?

Simone Giehl: Ist die Technologie erst einmal ausgereift, dann birgt sie enormes disruptives Potenzial. Sie könnte die Art und Weise wie wir Business und Wettbewerb verstehen grundlegend hinterfragen und für ganz neue strategische Ausrichtung sorgen. Soweit die Theorie. Wir können aber sicher davon ausgehen, dass da, wo heute schon verschiedene Parteien gezwungen sind, miteinander zu kollaborieren und Daten auszutauschen viele Anwendungsszenarien liegen. Die Supply Chain ist hier ein oft genanntes Beispiel. Hier ist die Entwicklung vielleicht auch etwas weniger disruptiv als es eine inkrementelle Entwicklung ist. Use Cases sind aber in nahezu allen Branchen und Bereichen denkbar.

David Geisser: Ich denke, die Blockchain hat ein enormes Potenzial in Bereichen, in denen ein hohes Maß an Vertrauen gefordert ist. In diesem Sinne passt die Blockchain-Technologie auch sehr gut zur Schweiz und der Schweizer Mentalität. Die Schweiz steht, wie kaum ein anderes Land für Vertrauen und Sicherheit – das repräsentiert auch die Blockchain. Zudem sehe ich sehr großes Potenzial im Finanzbereich – sowohl im Bank- als auch im Versicherungswesen. Die Kryptowährungen kratzen dabei nur an der Oberfläche und zeigen, wie mit Hilfe der Blockchain spannende Ökosysteme entstehen können.

Wie wird sich die Technik weiterentwickeln?

Simone Giehl: Heute sehen wir unterschiedlichste Protokolle, die anders aufgebaut sind und andere Probleme lösen wollen: während Ethereum die wohl am weitesten verbreitete Technologie ist und die Grundlage verschiedenster Blockchain-Anwendungen darstellt, fokussiert sich Ocean Protocol beispielsweise auf Problemstellungen die mit Daten und AI zu tun haben und IOTA befasst sich unter anderem mit der Machine to Machine Economy. Es gibt noch viele weitere Beispiele von Protokollen und wir dürfen gespannt sein, welche Protokolle sich wirklich durchsetzen werden.

David Geisser: Eine sehr gute Frage. Verschiedene Blockchain-Protokolle haben mit Problemen wie fehlender Skalierbarkeit, hohen Transaktionskosten und Energieverbrauch zu kämpfen. Viele sehen heute einen Trade-off zwischen großer Transparenz – wie sie etwa Public-Blockchains garantieren – und den angesprochenen Defiziten dieser Protokolle. Ich bin überzeugt, dass Lösungen entstehen werden, die beiden Punkten Rechnung tragen werden.

Dennoch wird es sehr spannend zu beobachten sein, wie sich die etablierten und neuen Protokolle um die Gunst von Applikationen und schließlich Nutzern konkurrieren werden und welche Protokolle für welche Anwendungsbereiche sich letztendlich etablieren.

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Was sind die größten Herausforderungen auf Seite der Unternehmen für den Einsatz von Blockchain-Lösungen?

Simone Giehl: Einige Unternehmen haben sich mit Proof of Concepts an der Technologie versucht. Soweit so gut. Laut einer Studie von PwC liegt das Problem in über 95% der Fälle dann darin, dass die Firmen es nicht schaffen, die Technologie in der Produktionsumgebung zu implementieren. Hierfür kann es abhängig vom jeweiligen Use Case verschiedenen Gründe geben. Ich denke eine der größten Herausforderungen liegt aber im Mindset. Es ist im Business oft kontraintuitiv so kollaborativ zu denken und hinsichtlich der Daten gibt es ein sehr proprietäres Mindset.

Hinzu kommt, dass für viele Use Cases nicht nur das eigene Mindset wichtig ist, sondern auch das der anderen Akteure innerhalb des jeweiligen Ökosystems. Und so ein Mindset verändert sich eben auch nicht vom einen Tag zum nächsten.

Welche Prozessvoraussetzungen müssen intern erfüllt sein?

Simone Giehl: Wichtig ist natürlich, dass schon ein gewisser Grad an Digitalisierung vorherrscht. Wenn es noch keine digitalen Daten gibt, die es zu teilen gilt, dann kann eine Blockchain hier noch nicht allzu viel helfen. Ist das gegeben, dann ist es vor allem die Bereitschaft, es auszuprobieren, die von Nöten ist.

David Geisser: Schwierig zu beantworten: Wir sind als Startup einfach hineingewachsen und konnten auf der grünen Wiese genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden gerichtet entwickeln.

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Wie gehen Unternehmen solche Projekte an und wie unterstützt Zühlke sie in diesem Prozess?

Simone Giehl: Das hängt ganz davon ab, wo ein Unternehmen steht. Manche unserer Kunden haben schon erste Experimente mit der Technologie gemacht oder haben zumindest schon Use Cases parat. Andere stehen noch ganz am Anfang. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, nach einer Ideation erst einmal die wirtschaftlichen Aspekte eines Use Cases zu untersuchen und sich dann der technologischen Umsetzung zu widmen. So gehen auch viele der Unternehmen vor, mit denen wir sprechen. Zühlke bringt hier einen Mix aus Kompetenzen an den Tisch, der es uns erlaubt, den Kunden entlang des gesamten Prozesses zu begleiten – Business Consultants, User Experience Spezialisten und Technologieexperten.

About David Geisser

David Geisser ist Gründer und CEO von collectID, einem Produktauthentifizierungs-Ökosystem, mit dem Benutzer ihre Produkte einfach authentifizieren und tauschen können, indem sie mit ihrem Smartphone den Gegenstand antippen. Durch die Kombination von Blockchain-Technologie und NFC-Hardware bekämpft collectID das Problem der Fälschung. Somit stärkt collectID das Vertrauen der Verbraucher in Marken und Einzelhändler und schafft gleichzeitig einen neuen, sicheren Wiederverkaufsmarkt. David hat einen Master-Abschluss in Business Innovation von der Universität St. Gallen, wo er in Zusammenarbeit mit der Stanford University ein einjähriges Programm in Design Thinking absolvierte. Als Teil des Programms entwickelte er einen MVP für eine in der Schweiz ansässige Retailbank. Nach seinem Studium wechselte David zu Boydak Strategy Consulting, wo er sich auf Geschäftsmodellinnovation und Rapid Prototyping konzentrierte. Während dieser Zeit leitete David mehrere Projekte und entwickelte MVPs für verschiedene Kunden.

David Geisser
Simone Giehl Zühlke

Simone Giehl

Advanced Business Analyst
Ansprechpartner für Deutschland simone.giehl@zuehlke.com +49 6196 777 54 624

Simone Giehl ist als Trend Business Lead DLT & Blockchain bei Zühlke am Standort Eschborn tätig. Sie hat Erfahrungen in Business Consulting, Marketing und Business Development. Im Rahmen ihres Masterstudiums in International Business an der University of St Andrews befasste sie sich primär mit internationaler Strategieentwicklung und erforschte den strategischen Einsatz von Blockchain entlang der Supply Chain. Diese Erfahrungen setzt sie in ihrer Rolle als Trend Business Lead für DLT & Blockchain ein, um neue, dezentrale Geschäftsmodelle zu entwickeln und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Technologie für unterschiedliche, branchenübergreifende Use Cases zu untersuchen.

Melanie Tschugmall Zühlke

Melanie Tschugmall

Business Development Manager
Ansprechpartner für die Schweiz melanie.tschugmall@zuehlke.com +41 43 216 6414

Melanie Tschugmall arbeitet seit 2016 bei Zühlke und hat einen Master in Strategischem Marketing mit Schwerpunkt Innovation. Bevor sie zu Zühlke kam, war sie in verschiedenen Dienstleistungsunternehmen tätig. Um mit neuen Ideen und branchenübergreifenden Impulsen immer einen Schritt voraus zu sein, engagiert sich Melanie Tschugmall in verschiedenen Netzwerken und Weiterbildungen, u.a. Digital Ethics & Behavioral Economics. Dies macht sie zu einer kreativen und tatkräftigen Sparringspartnerin. Melanie ist fasziniert von der Digitalisierung und stellt den Status quo immer wieder in Frage.