Carbonara: Blockchain mit gutem Gewissen

Bingen/Eschborn, 26. Juni 2019

Unibright und Zühlke starten ein Open-Source-Projekt, das den Energieverbrauch von Blockchains transparent macht – und Möglichkeiten zur CO2-Kompensation bietet.

Wie viel Energie verbraucht meine Bitcoin-Wallet? Diese Frage beantwortet seit heute Carbonara. Das Open-Source-Projekt wurde Anfang des Jahres gemeinsam vom Startup Unibright und dem Innovationsdienstleister Zühlke initiiert. Mit der Aktion wollen die beiden Unternehmen vor allem das Bewusstsein für den Energieverbrauch von Public Blockchains wecken und gleichzeitig Möglichkeiten aufzeigen, wie man den Folgen für unser Klima entgegensteuern kann. 
 

Image

Blockchain-Technologien bieten enormes Potenzial, um aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu lösen. Aber wenn wir mit einer solchen Technologie aktuelle Probleme lösen, müssen wir auch dafür Sorge tragen, dass wir damit nicht an anderer Stelle neue schaffen.

– Stefan Grasmann, Managing Director Competence Center

Nachhaltigkeit als Entscheidungskriterium 

Stefan Schmidt, CTO und Co-Founder von Unibright ergänzt: „Aktuell ist das wichtigste Kriterium für die Auswahl einer Blockchain-Technologie die Skalierbarkeit und Usabilty der Lösung, die Geschwindigkeit der Transaktionen oder die dabei entstehenden Kosten. Doch in Zukunft werden andere Punkte an Bedeutung zunehmen wie etwa eben auch die Nachhaltigkeit.“ Für die Zukunft sieht der Blockchain-Experte dabei Zertifizierungen für Umweltfreundlichkeit als wahrscheinlich an. „Hier kann Carbonara ein erster Baustein sein.“ 

In der ersten Version bietet Carbonara Nutzern die Möglichkeit, die Adresse einer Bitcoin-Wallet und einen Zeitraum einzugeben, um die Transaktionen dieser Wallet auszuwählen. Carbonara ermittelt daraus die CO2-Bilanz dieser Transaktionen. Anschließend kann der Nutzer die Menge an CO2 an eines der Partnerportale weiterleiten, die eine CO2-Kompensation anbieten. Die statistischen Analysen, auf denen die Berechnung basiert, sind in einem Carbonara Green Paper, das parallel zur Vorstellung veröffentlicht wurde, detaillierter dargestellt. 

Plattform soll weiterentwickelt werden 

Momentan dient Bitcoin als erstes Beispiel. Doch dabei soll es nicht bleiben. Als Open-Source-Projekt ist es das erklärte Ziel von Unibright und Zühlke, möglichst viele weitere Teilnehmer dazu zu bewegen, Carbonara als Plattform weiterzuentwickeln. Stefan Schmidt erklärt dazu: „Wir haben schon jetzt eine solide Datenbasis integriert – aber das heißt natürlich nicht, dass es nicht noch besser geht. Deshalb sind weitere Teilnehmer herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns Carbonara weiterzuentwickeln, seien es Einzelpersonen, Forschungsgruppen, Blockchain-Projekte oder auch Anbieter von Lösungen zur CO2-Kompensation.“ 

Stefan Grasmann ergänzt: „Wir suchen natürlich auch Nutzer und Partner, die unsere Carbonara-Plattform nutzen und in ihre Lösungen oder Webseiten integrieren möchten. Gemeinsam wollen wir noch mehr aus dieser Plattform machen!“

Unibright und Zühlke kooperieren seit Anfang 2018, um Angebote auf Basis der Blockchain-Technologie für Kunden in unterschiedlichen Branchen und Industrien zu entwickeln.

Über Unibright

Unibright ist weltweit einer der ersten Technologie-Dienstleister, der sämtliche Geschäftsprozesse in die Blockchain-Technologie überführen kann. Geschäftsführer des Start-ups mit Sitz in Bingen am Rhein sind Marten Jung und Stefan Schmidt, die das Unternehmen 2017 gemeinsam gegründet haben.

Über Zühlke

Als Dienstleister für Innovationsprojekte vereint Zühlke Business- und Technologie-Kompetenzen zu Lösungen, die Kunden begeistern. Für sie entwickelt das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreiche Produkte, Services und Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft - von der Idee über die Realisierung bis zum Betrieb. Dafür engagieren sich mehr als 1000 Experten mit der Erfahrung aus über 10'000 Projekten.

Die Zühlke Gruppe ist mit lokalen Teams in Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Österreich, Serbien, Singapur und der Schweiz präsent. 2018 erzielte das Unternehmen mit 1.070 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 154 Millionen Euro (171 Millionen Schweizer Franken; 135 Millionen GBP).

Bildunterschrift

Stefan Grasmann leitet bei Zühlke das Competence Center und ist Mitglied der Geschäftsleitung (Foto: Zühlke). 

 

Stefan Schmidt ist Co-Founder und CTO bei Unibright (Foto: Unibright). 
 

Für Rückfragen der Redaktion: 

Steffen Spendel
Senior PR Manager            
Tel.: +49 6196 777 54 451
Mobil: +49 173 451 13 72
Fax: +49 6196 777 54 54
Email: steffen.spendel@zuehlke.com

Zühlke Zentrale
Tel.: 06196 - 777 540
Email: info@zuehlke.com