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Zühlke CEO zum WEF: «Die Schweizer Industrie darf die vierte industrielle Revolution nicht verpassen»

Zürich – 22. Januar 2016

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos steht im Zeichen der vierten industriellen Revolution. Wirtschafts- und Politgrössen diskutieren über die fortschreitende Vernetzung von Maschinen, Herstellern und Kunden. Zühlke CEO Philipp Sutter ist überzeugt, dass die digitale Transformation für Schweizer Betriebe grosse Chancen bietet. Doch die Zurückhaltung und der Aufholbedarf seien noch erheblich.

Philipp Sutter, CEO von Zühlke Schweiz, sagt dazu:

«Dass sich das diesjährige WEF dem Thema Industrie 4.0 widmet, zeigt, welch grosse Hoffnungen die Wirtschaftskapitäne darin setzen. Auch wir bei Zühlke sehen für den Innovationsstandort Schweiz grosse Chancen – egal ob man nun von Industrie 4.0, Internet of Things oder der digitalen Transformation spricht. Dank der wachsenden Vernetzung rücken Hersteller, Kunde und Maschine näher zusammen. Plötzlich weiss der Anbieter, wie gut die Maschine beim Kunden funktioniert, ob bald ein Service ansteht oder wie hoch die Auslastung ist. Mit solchen Informationen lassen sich Dienstleistungen automatisieren, Stillstände verringern und das Kundenerlebnis insgesamt verbessern. Die digitale Transformation ist dabei nicht primär eine technische Herausforderung, sondern eine betriebswirtschaftliche. Es geht darum, dass Unternehmen ihren Kunden einen spürbaren Mehrwert bieten und neue Geschäftsmodelle wie beispielsweise ‚Pay-per-Use‘ einführen. Dies erfordert aber, dass Unternehmen einzelne Prozesse in der Wertschöpfungskette oder gar ganze Geschäftsmodelle komplett hinterfragen. Dazu sind noch nicht alle bereit.»

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Industrie 4.0 bietet für Schweizer Betriebe grosse Chancen. Doch der Aufholbedarf ist noch erheblich.

– Philipp Sutter, CEO Zühlke Engineering AG

Trotz grossem Potenzial halten sich viele Unternehmen zurück

Philipp Sutter: «In der Zusammenarbeit mit Schweizer Industrieunternehmen stellen wir bei der digitalen Transformation immer noch eine Zurückhaltung fest. Viele Unternehmen fürchten sich vor grossen Investitionen oder können diese in der aktuellen Wirtschaftslage nicht stemmen. Unsere Erfahrung hat jedoch gezeigt: Industrie 4.0 heisst nicht zwingend, dass ein Unternehmen auf einen Schlag die gesamte Wertschöpfungskette erneuern muss. Das geht auch Schritt für Schritt und mit begrenzten Budgets. Häufig sind Daten so oder so vorhanden, die – richtig vernetzt und eingesetzt – mit überschaubarem Aufwand gut genutzt werden können. Dazu sind aber ein agiles Vorgehen und eine Abkehr von Altbekanntem notwendig. Etablierte Marktteilnehmer haben Mühe damit und rufen daher immer häufiger eigene ‚Innovation Labs‘ ins Leben oder beziehen das agile Know-how über externe Teams nach dem Prinzip ‚Rent-a-Start-up‘. In der Digitalisierung sehen wir für den Standort Schweiz einen Weg, sich im härter werdenden globalen Markt behaupten zu können. Betriebe, die das Thema komplett ausblenden, werden langfristig in Schwierigkeiten kommen. Die Schweizer Industrie muss die Risiken der digitalen Transformation auf sich nehmen und darf die vierte industrielle Revolution auf keinen Fall verpassen.»

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Beispiele aus der Praxis

Kontakt für weitere Auskünfte und Interviewanfragen:

Zühlke Engineering AG
Simon Zogg, Teamleiter Unternehmenskommunikation
Tel. +41 79 778 31 77
E-Mail: simon.zogg@zuehlke.com

 

Über Zühlke

Zühlke ist der Dienstleister für Innovationsprojekte und Experte auf dem Gebiet von Industrie 4.0 und Internet of Things. Wir vereinen Business- und Technologie-Kompetenzen zu Lösungen, die unsere Kunden begeistern. Für sie entwickeln wir wirtschaftlich erfolgreiche Produkte, Services und Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft – von der Idee über die Realisierung bis zum Betrieb. Dafür engagieren sich mehr als 700 Experten mit der Erfahrung aus über 8.000 Projekten. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Zühlke Gruppe mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien, Österreich und Serbien rund 119 Millionen Schweizer Franken Umsatz.