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Erfolgreiches Duo: Endress+Hauser und Zühlke

Schlieren, 18. Januar 2017

Seit 2012 arbeiten die Entwickler von Endress+Hauser beim Design neuer Produkte regelmässig mit Zühlke zusammen. Dr. Peter Selders ist Hauptbereichsleiter Technologie bei Endress+Hauser. Hier sind seine Gedanken zu Innovation, Tempo und zu seinem Kontakt mit Zühlkes Markus Steiner.

 

Peter Selders in 8 Themen:

Der Anspruch
«Wir stehen für Topqualität und verteidigen unsere weltweite Marktführerschaft durch permanente Erneuerung. Zühlke passt als Spezialist für Innovation perfekt ins Bild. Das Unternehmen ist für uns ein Entwicklungspartner auf Augenhöhe.»

Die Komplexität
«Unsere Produkte sind viel komplexer als eine PC-Software und es ist anspruchsvoll, sie so zu entwickeln, wie unsere Kunden sie brauchen. Alles ist hochintegriert: Hardware, Software, Sicherheitstechnik und die Sensorik müssen zusammen funktionieren, und das zehn bis 15 Jahre lang.»

Der Speed
«Einmal hatten wir zwei Wochen vor Weihnachten eine Idee. Ich rief Herrn Steiner bei Zühlke an und wir starteten tatsächlich noch vor den Feiertagen ein neues Projekt. Das nenne ich Dynamik. Wir kommunizieren ständig auf allen Ebenen und mindestens alle zwei Wochen treffen sich Vertreter unserer Unternehmen. So hängt der Informationsfluss nicht von Einzelnen ab und wir gewinnen Speed. Speed war damals auch der Grund, weshalb wir die Zusammenarbeit mit Zühlke suchten. Wir brauchten Tempo für unsere Entwicklungen.»

 

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Zühlke übernimmt die Verantwortung für den Erfolg und bietet uns die maximale Entlastung.

– Dr. Peter Selders, Hauptbereichsleiter Technologie bei Endress+Hauser

Das Vertrauen
«Wir haben auf beiden Seiten unseres Teamworks Vertrauen aufgebaut. Vieles funktioniert nach dem Prinzip Geben und Nehmen, und Vertrauen ist dabei wichtiger als Kontrolle. Denn Kontrolle kostet Geschwindigkeit und das können wir uns nicht leisten. Zühlkes Herr Steiner sagt mir seine Meinung auf diplomatische Art. Ich merke zum Beispiel, wenn er von einer Sache eine andere Vorstellung hat, und dann sprechen wir das an. Dieser Austausch fühlt sich ähnlich an wie mit einem internen Abteilungsleiter.»

Die Nähe
«Für mich ist es entscheidend, dass sich die Entwicklungsteams ständig sehen können. Die kurze Distanz zwischen unseren Standorten ist besonders attraktiv. Ein Projekt lebt davon, dass man sich mal schnell austauschen kann. Viel ist per Telefon oder Videokonferenz möglich, aber Menschen interagieren noch immer am besten im persönlichen Austausch.»

Das Tieflohnland
«Bei ausgelagerten Projekten in Tieflohnländern muss man haarklein spezifizieren, was zu tun ist. Für uns taugt das selten, denn bei unseren voll integrierten Produkten ist die Software extrem auf die Hardware angewiesen und die Hardware wiederum auf die Sensorik. Bei einer solchen Entwicklung kann ich nicht am Anfang alles voraussehen, sondern wir arbeiten sehr iterativ. Obendrauf kostet mich bei Tieflohnländern die Zeitverschiebung Produktivität. Da müsste ich einen enormen Kostenvorteil haben, damit es sich lohnt, die anspruchsvollsten Arbeiten in ein Tieflohnland auszulagern.»

Das Outsourcing
«Wir lagern öfter mal Arbeiten aus, vor allem die Entwicklung von Elektronik. Doch Zühlke kommt unter den externen Dienstleistern eine besondere Rolle zu: Hier übergeben wir ganze Entwicklungsaufträge und bekommen die fertigen Produkte geliefert – inklusive aller notwendigen Tests und das Verfassen der Bedienungsanleitung. Zühlke übernimmt die Verantwortung für den Erfolg und bietet uns die maximale Entlastung.»

Die Innovation
«Innovation lässt sich nicht im Detail planen, denn es wird definitiv nicht alles nach Plan laufen. Es geht darum, die richtigen Ziele zu setzen, Flexibilität in den Prozess einzubauen und mit Abweichungen umgehen zu können. Wir arbeiten mit Zühlke, weil wir als dynamisches Unternehmen unsere Effizienz und Produktivität weiter steigern können. Vor allen Dingen haben wir weiterhin Raum für Verbesserungen und für die Weiterentwicklung der Produkte.»

Endress+Hauser ist Qualitätsführer im Bereich Prozessmesstechnik. Als einer von wenigen Komplettanbietern weltweit stellt es Messverfahren für jeden Parameter zur Verfügung: Temperatur, Druck, Füllstand, Durchfluss, Analyse. Das Unternehmen beschäftigt 12'000 Angestellte. Es forscht und entwickelt weltweit an fünf Standorten. Die meisten Entwickler arbeiten im süddeutschen Maulburg. Seit 2012 hat das Unternehmen Zühlke die Entwicklung mehrerer Produkte anvertraut und dabei jeweils den grössten Teil der Arbeiten komplett ausgelagert. Matthias Altendorf (CEO der E+H Gruppe) initiierte 2012 die Zusammenarbeit mit Zühlke. Dr. Peter Selders (Hauptbereichsleiter Technologie) führte mit Markus Steiner (Business Solution Manager bei Zühlke) die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen weiter.

Webseite Endress+Hauser