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Innovation Talks 2016

Vom Innovations- zum Wertschöpfungsweltmeister trotz Gegenwind?

3. März 2016, Schlieren (Zürich)

Heute gilt die Schweiz als Innovationsweltmeister, doch das Umfeld für Unternehmer wird hierzulande immer rauer: Frankenstärke, Zuwanderungsstopp, demographische Veränderung und Regulierungsflut setzen den Firmen zu.

Was schon länger offensichtlich ist, wird unausweichlich: Schweizer Unternehmen müssen sich auf Innovationen konzentrieren, die Wert generieren. Gleichzeitig überlegen Firmen aber, wertschöpfende Tätigkeiten ins Ausland zu verlagern.

Wie sehen neue Ideen aus, die sowohl unser Land als auch unsere Unternehmen zu «Weltmeistern der Wertschöpfung» werden lassen? Die «Innovation Talks 2016» bieten Ihnen die Chance, sich zu diesem Thema mit spannenden Referenten und anderen Entscheidungsträgern auszutauschen.

 

Medienpartner

13:00 Eröffnung Empfang, Begrüssungskaffee
13:30 Begrüssung und Einführung
13:40 «Wie werden wir Wertschöpfungsweltmeister?»
Prof. Dr. Oliver Gassmann, Direktor Institut für Technologiemanagement, Universität St.Gallen
14:10 «Erfolg dank Innovation und Kundennähe»
Andreas Umbach, President & CEO Landis+Gyr, VR Ascom und Wasserwerke Zug
14:40 «Die Schweiz stösst an Grenzen – Unternehmertum ein Privileg?»
Jobst Wagner, Miteigentümer und VRP der REHAU Gruppe, Initiant «StrategieDialog 21»
15:10 Networkingpause
16:00 «Wir erfinden – Andere verdienen?»
Dr. Patrick Griss, Co-Gründer Zühlke Ventures AG, Partner Zühlke Gruppe
16:30 «Vermögensverwaltung als Exportbranche der Zukunft»
Dr. Zeno Staub, CEO Vontobel
17:00 «Schweiz – eine Standortbestimmung der Arbeitgeber»
Valentin Vogt, Präsident Schweizerischer Arbeitgeberverband, VR & Miteigentümer Burckhardt Compression Holding AG
17:30 Apéro Riche
«Wie werden wir Wertschöpfungsweltmeister?»

Prof. Dr. Oliver Gassmann, Direktor Institut für Technologiemanagement, Universität St. Gallen

Es ist bekannt, dass Ideen und Patente nicht ausreichen. Jedoch wird es auch für erfolgreiche Produktinnovatoren zunehmend schwierig. Was benötigt es, um in den derzeit turbulenten Zeiten zum Wertschöpfungsweltmeister aufzusteigen? Wie schaffen es Unternehmen zu ‹Born Globals› zu werden? Wann braucht es neue Geschäftsmodelle und wie findet man sie? Schafft es ein Unternehmen, diese Fragen richtig anzugehen, so ist es auch unter den schwierigsten Bedingungen wettbewerbsfähig und erfolgreich.

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«Erfolg dank Innovation und Kundennähe»

Andreas Umbach, President & CEO Landis+Gyr, VR Ascom und Wasserwerke Zug

Seit 2000 hat Andreas Umbach den einsti­gen Hersteller mechanischer Stromzähler zum globalen Marktführer für Smart Metering entwickelt. Als Katalysator dieser Transformation hat er gezielt auf Akquisi­tionen gesetzt. Mit einer «buy­-to­-build» Strategie hat Landis+Gyr sein Kompe­tenzfeld erweitert und sich zum führen­ den Anbieter für Smart Grid­-Lösungen entwickelt. Ein globales Netzwerk von 25 R&D­-Zentren garantiert Kundennähe und die frühzeitige Erkenntnis wichtiger Trends. Andreas Umbach legt dar, wie das Unter­ nehmen diesen Weg gegangen ist und wie er sich als CEO darüber hinaus für den Standort Schweiz engagiert.

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«Die Schweiz stösst an Grenzen – Unternehmertum ein Privileg?»

Jobst Wagner, Miteigentümer und VRP der REHAU Gruppe, Initiant «StrategieDialog 21»

Als Präsident des Verwaltungsrats der REHAU-Gruppe leitet Jobst Wagner ein traditionsreiches Familienunternehmen mit über 19’000 Mitarbeitern in mehr als 70 Ländern. Daneben engagiert er sich in vielfältiger Weise für den Werk- und Denkplatz Schweiz. Aus persönlicher Perspektive erläutert Jobst Wagner, was es braucht, damit in der Schweiz der Mut für Innovationen gefördert wird. Als Unternehmer fordert er gleichzeitig ziviles Engagement der Wirtschaft. Denn die Gestaltung des Denk- und Werkplatzes Schweiz geht uns alle an und kann nicht der Politik alleine überlassen werden.

«Wir erfinden – Andere verdienen?»

Patrick Griss, Co-Gründer Zühlke Ventures AG, Partner Zühlke Gruppe

Der Zustand von Bildung und Forschung sowie die Unterstützung von Firmen in der Gründungsphase sind in der Schweiz ausgezeichnet. Aber wir schöpfen den Wert unseres Erfindungsreichtums ungenügend ab. Einheimische professionelle Risikokapitalgeber sind zu rar. In steuerlichen, rechtlichen und regulatorischen Aspekten entstehen zudem neue Standortnachteile. Patrick Griss veranschaulicht, wie Privatunternehmer hier einen wichtigen und ökonomisch sinnvollen Beitrag leisten können.

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«Vermögensverwaltung als Exportbranche der Zukunft»

Zeno Staub, CEO Vontobel

Seit seinem Antritt bei Vontobel im Jahr 2001 hat der HSG-Ökonom fast alle Schlüsselpositionen durchlaufen: Finanzchef, Leiter des Investment Banking, Chef des Asset Managements. Seit 2011 ist er Chief Executive Officer. In seinem Referat präsentiert er, wie vorhandene Kompe- tenzen in Verbindung mit der Digitalisierung ein neues globales Geschäftsmodell entstehen lassen. Und was es dafür braucht – vom Standort Schweiz und vom einzelnen Unternehmen.

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«Schweiz – eine Standortbestimmung der Arbeitgeber»

Valentin Vogt, Präsident Schweizerischer Arbeitgeberverband, VRP & Miteigentümer Burckhardt Compression Holding AG

Valentin Vogt engagiert sich zwei Tage pro Woche ehrenamtlich für den Arbeitgeberverband und hält jährlich Dutzende von Referaten. Er tut dies mit einer klaren Botschaft und fordert sowohl Politiker wie auch Unternehmer auf, sich stärker für eine langfristig wettbewerbsfähige Schweiz einzusetzen. In seinem Referat zeigt er machbare Lösungen in den Bereichen Europa, Altersvorsorge, Frankenstärke und Energie auf.

Fragen zum Event?

Photo: Frau Franziska Vater

Franziska Vater

Coordinator
Marketing & Events