Produktentwicklung

DFAB HOUSE: Robotisches Gleitschalungsverfahren für Betonsäulen

Forschende der ETH Zürich bauen innerhalb des Nationalen Forschungsschwerpunktes Digitale Fabrikation ein Haus zur Erprobung innovativer Technologien. Zühlke unterstützt die Entwicklung eines Gleitbauverfahrens.

Kundenvorteile

  • Zühlke optimiert das Verfahren mit agilen Entwicklungsmethoden.
  • Fokus auf reproduzierbare Prozessqualität sorgt für Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit.
  • Zühlke unterstützt die Forschenden mit langjähriger Praxiserfahrung.

 

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Zühlke hat uns grossartig dabei unterstützt, in kurzer Zeit gute Lösungen für Entwicklungsprobleme zu finden.

– Ena Lloret-Frischti, Postdoktorandin NFS Digitale Fabrikation

Neues Verfahren meistern

Forschende von Gramazio Kohler Research (GKR) und dem Institut für Baumaterialien (IfB) der ETH Zürich stellen im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) Digitale Fabrikation für die NEST Unit DFAB HOUSE geschwungene Stahlbetonsäulen für die Fassade her. Da jede Säule ein Einzelstück ist, sollen sie im neuen dynamischen Gleitbauverfahren gezogen werden, bei dem der Beton mit einer eigens entwickelten beweglichen Manschette geformt wird. Das Verfahren soll den Bau vielfältiger Formen vereinfachen. Es hat aber seine Tücken: Der Beton fliesst nicht wie gewünscht durch die Manschette, es kommt zu Gussfehlern. Die Forschenden holen Zühlke an Bord, um das Verfahren zu optimieren.

 

Agile Entwicklungsmethoden im Baulabor

Der Spezialist von Zühlke entwickelt die Formeinheit in schnellen Iterationsschritten weiter. So lässt sich der Einsatz verschiedener Materialien, Konzepten und Designs in agiler Weise erproben. Zugleich unterstützt Zühlke die Forschenden dabei, die konkreten Anforderungen an den Gussprozess zu klären.

 

Lösung aus einem Guss

Zühlke unterstützt die Forschenden dabei, Hindernisse des Verfahrens zu überwinden. Dazu gehört nebst Material und Beschaffenheit der beweglichen Formeinheit auch der reibungslose Guss des flüssigen Betons. Die Forschenden können so ein Verfahren realisieren, das die Formenvielfalt im Betonbau voranbringen und zugleich die Herstellungskosten verringern kann.
 

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Photo: Herr Markus Föllmi

Markus Föllmi

Senior Head Competence Unit
Produktinnovation