en
de

Werden Drucker besser geschützt als Dialysesysteme?

Heute wundert sich niemand mehr darüber, dass bei Druckern ausschließlich Original-Nachfüllpatronen eingesetzt werden können – schließlich wird damit ein optimales Druckergebnis gewährleistet. Umso erstaunlicher ist es, dass derartige Systemlösungen im sensiblen Bereich der Medizintechnik bislang eher selten zu finden sind. Dabei wäre es ein Leichtes, Patienten wie Unternehmen vor Nachahmerprodukten zu schützen.

Hervorragende Rahmenbedingungen

Wenn Sie jetzt denken, dass derartige Lösungen enorm zeit- und kostenintensive Aufwände mit sich bringen, kann ich Sie beruhigen: Da es bei immer mehr Anwendungen darauf ankommt, die Verwendung des Original-Zubehörs sicherzustellen, wird das Angebot elektronischer Chips immer größer und damit deren Verwendung immer preiswerter. Diese positiven Vorrausetzungen sowie das vom Anwendungsprinzip vergleichbare Beispiel der geschützten Druckerpatronen ergeben eine interessante Vorlage für das breite Feld der Medizintechnik.

Mehr Sicherheit für alle Seiten

Durch Fälschungen von Verbrauchsmaterialien ergeben sich in der Medizintechnik erhebliche Risiken für die Patienten, sowie für Ihr Unternehmen. Die Fälschungen könnten beispielsweise aus giftigen oder allergischen Materialien gefertigt sein. Auch wenn die zulässigen mechanischen oder elektrischen Toleranzen nicht genau eingehalten werden, können Fehlfunktionen auftreten, die sowohl die Patienten gefährden als auch Ihren Ruf als Anbieter schädigen. Stellen Sie deshalb sicher, dass nur die originalen Verbrauchsmaterialien verwendet werden können.

Dialyse-Blutschlauchsystem mit elektronischem Echtheitszertifikat

Mit den aktuellen Sicherheits-Chips könnten Patienten zu Kosten von deutlich unter einem Euro je Verbrauchsmaterial vor Fälschungen geschützt werden. Technisch möglich werden solche Schutzmaßnahmen insbesondere auch bei Verbrauchsmaterialien, die heute noch keine Elektronik enthalten. Durch sogenannte „One-Wire-Lösungen“ ist die Kontaktierung zwischen dem Medizinprodukt und dem Verbrauchsmaterial denkbar einfach und damit sicher und wirtschaftlich. An einer mechanischen Verbindungsstelle zwischen dem Gerät und dem Verbrauchsmaterial ist diese zusätzliche Kontaktierung erforderlich. Der Sicherheits-Chip selbst wird in das Verbrauchsmaterial integriert. Auf der Geräteseite ist eine Erkennungselektronik als Zusatzmodul erforderlich – oder es wird eine Integration in die vorhandene Elektronik entwickelt. Ganz individuell.

Geben Sie gefälschten Verbrauchsmaterialien keine Chance.

Zühlke kennt die technologischen Trends. Unsere Experten verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der regulierten Entwicklung von Medizinprodukten. Wir konzipieren und realisieren für Sie das komplette System – von der Mechanik und Elektronik über die Software bis hin zu mobilen Apps, einer Cloudlösung sowie der Integration in Ihre IT-Systeme. Sprechen Sie mit uns – wir entwickeln für Sie zukunftsfähige Lösungen, die Mehrwerte schaffen.

Business Development Manager

Jan Horvat

Bei Fragen kontaktieren Sie mich gerne unter jan.horvat[at]zuehlke.com!

Kommentare (0)

×

Updates

Schreiben Sie sich jetzt ein für unsere zwei-wöchentlichen Updates per E-Mail.

This field is required
This field is required
This field is required

Mich interessiert

Select at least one category
You were signed up successfully.