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Virtual Reality

Die Aussicht vor Baubeginn geniessen

Die Berner Gauer Itten Messerli (GIM) Architekten und Zühlke haben gemeinsam eine Anwendung für Begehungen von Räumen in der Virtual Reality entwickelt. Sie vermittelt einen räumlichen Eindruck des geplanten Baus, der Kaufinteressenten und auch den Architekten selbst ein realistisches Erleben der Räume ermöglicht.

Architekten sind gefordert, ihre Pläne begreifbar zu machen, bevor sie realisiert werden. Den späteren Bewohnern fällt es oft schwer, sich einen Bau nur anhand von Modellen oder zweidimensionalen Plänen plastisch vorzustellen. Virtual Reality (VR) bietet eine optimale Weiterentwicklung: Mit der VR-Brille lassen sich Räume erleben und begehen, lange bevor sie gebaut werden. Zühlke hat gemeinsam mit dem Berner Architekturbüro GIM eine VR-Anwendung entwickelt, um Pläne zum Leben zu erwecken.

„Als Architekt haben Sie immer das Bedürfnis, Ihre Ideen und Konzepte vermitteln zu können“, sagt Daniel Messerli, Partner bei GIM. „Wir machen das schon seit Jahren mit Modellen und Visualisierungen und haben darum die ganze Entwicklung im Bereich Virtual Reality aufmerksam verfolgt.“ Am Anfang der Zusammenarbeit stand für GIM das Bedürfnis, VR insbesondere für die Vermarktung von Eigentumswohnungen einzusetzen. Eine virtuelle Begehung gibt Kaufinteressenten einen realitätsnahen Einblick in die Gegebenheiten der Räume. Mit der VR-Brille lassen sich beispielsweise die Aussicht bestaunen, den Lauf der Sonne verfolgen oder verschiedene Materialien darstellen. Mit der Realisierung zeigte sich, dass die Lösung gerade auch für die Entwurfsarbeit der Architekten nützlich ist. Die Möglichkeit, die Pläne dreidimensional darzustellen und zu erfahren, bietet auch den Profis neue Einsichten.

Für die Umsetzung der Lösung hat GIM Zühlke an Bord geholt. Wir brachten unsere Expertise in den Bereichen Softwareentwicklung, User Experience Design und Business Development in das Projekt ein. Gemeinsam mit den Architekten kreierten wir Visionen und Ideen, evaluierten die verfügbaren Tools und entwickelten den Business Case. Wir haben die GIM-Architekten an die Hand genommen und sie durch das Projekt geführt. Für die Umsetzung haben sich GIM und wir in diesem Fall für die HTC Vive entschieden, eine der am weitesten entwickelten VR-Brillen am Markt. Sie ermöglicht es, dass die Nutzer in den virtuellen Räumen herumgehen und auch mit der Einrichtung interagieren können. Denn erst mit der Möglichkeit zur Interaktion schöpft diese Technologie ihr volles Potential aus: Der Nutzer kann beispielsweise auf den Balkon gehen, Türen öffnen oder den Backofen testen.

Business Development Manager

Daniel Diezi

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