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Technologiefrühaufklärung: So sperrig wie es klingt?

17 Juni 2013
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Lesezeit: 1 Minute

Alle Reden über die Notwendigkeit innovativ zu sein, aber nur selten darüber, wie man das eigentlich macht.

Bei Zühlke haben wir gleich zwei Ebenen, in denen wir innovativ sein möchten: Für unsere Kunden wollen wir Lösungen entwickeln, die begeistern und am Markt Akzente setzen.  Für die unterliegenden Implementierungen dieser Lösungen möchten wir moderne und zukunftsweisende Technologien verwenden. Dies gibt unseren Kunden Investitionssicherheit, und unseren Ingenieuren die Gelegenheit coole Werkzeuge einzusetzen. Am liebsten würden wir natürlich beide Ebene verbinden.

Um hier voran zu kommen, haben wir bei Zühlke ein Instrument entwickelt, das wir Technology Intelligence Prozess (TechInt) nennen. Dieser leichtgewichtige Prozess wird einmal jährlich vom Emerging Technology Center in Deutschland durchgeführt. Dabei geht es darum, für potenzielle Kunden belastbare wirtschaftlich relevante Problemszenarien zu finden. Diese Szenarien sollten dann mit einer neuen Technologie viel besser oder überhaupt erst richtig lösbar sein. Ergebnisse des Prozesses sind Technologien, bzw. deren Bewertung in Punkto Lösungsrelevanz und Zeithorizont bezüglich der Ausgangsszenarien.

Es handelt es sich beim TechInt daher nicht um eine Art Radar, wo zuerst eine Liste an Technologien frei erstellt wird, die dann entlang gewählter Achsen, wie z. B. Marktdurchdringung, geordnet werden. Durch diese Herangehensweise entgeht man auch dem Problem, dass man vielleicht eine coole Technologie hat, aber keine Idee, wer die wozu gebrauchen kann. Dieses Problem kann leicht dazu führt, dass unrealistische Fiktionen erfunden werden, um die Technologie und ihre Bedeutung zu verorten. Es entsteht dann eine Art Über-Analyse-Paralyse in welcher man schnell die Bedeutung einer Technologie in zu vielen Einsatzszenarien überbewertet oder mangels passender Einfälle etwas wichtiges übersieht, und in Folge dessen eine Technologie zu Unrecht ad acta legt.

Im nächsten Artikel werde ich den Ablauf des TechInt-Prozesses näher erläutern. Wer sich in der Zwischenzeit mal ein TechInt-Szenario zum Thema „Tablets in the Industrial Environment“ ansehen möchte: hier ist es.

Kommentare (1)

[…] ersten Artikel dieser Serie zum  Thema „Technologiefrühaufklärung“ habe ich den Technology Inteligence […]

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