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Sind E-Zigaretten sicherer als Medikamente?

4 Mai 2017
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Lesezeit: 2 Minutes

Einige Hersteller von E-Zigaretten nutzen sie bereits: Elektronische Sicherheits-Chips, mit denen die Echtheit von Nachfüllpacks nachgewiesen und somit beste Qualität garantiert wird. Verbraucher können sich damit immer sicher sein, dass nur Nachfüllpacks des Originals verwendet werden. Sobald aus Versehen eine Fälschung gekauft und eingesetzt wird, fliegt der Schwindel auf und die E-Zigarette kann nicht verwendet werden. Dies schützt zum einen den Anwender. Zum anderen bleiben die Unternehmensinteressen beziehungsweise die Rechte der Hersteller gewahrt.

Niedrige Investitionskosten, hoher Nutzen

Da laufend Anwendungen entstehen, bei denen die Verwendung von originalem Verbrauchsmaterial sichergestellt werden muss, wird das Angebot der Sicherheits-Chips immer größer – und deren Verwendung immer preiswerter.

Breites Anwendungsfeld und wirksamer Schutz

Elektronische Sicherheits-Chips sind bestens geeignet, um ähnliche Aufgabenstellungen in der pharmazeutischen Industrie zu lösen – schließlich werden etliche lebenswichtige Medikamente über Drug Delivery Systeme verabreicht. Hier lassen gefälschte Präparate unkalkulierbare Risiken entstehen. So könnten beispielsweise zu geringe Wirkstoffmengen oder gar die Falschen enthalten sein. Mangelnde Wirksamkeit oder unerwünschte Nebenwirkungen gefährden die Patienten und schädigen nicht zuletzt den Ruf des Anbieters. Sicherheits-Chips bieten deshalb wirksamen Schutz, da vom jeweiligen Drug Delivery Device ausschließlich Original-Medikamente akzeptiert würden.

Inhalator: Nachfüllpatrone mit elektronischem Echtheitszertifikat

Als eine mögliche Anwendung haben wir die Verwendung in einem Inhalator mit Nachfüllpatronen technisch und kommerziell untersucht: Mit den aktuellen Sicherheits-Chips könnten Patienten zu Kosten von deutlich unter einem Euro je Patrone vor Fälschungen geschützt werden. Dabei haben wir eine kompakte „One Wire Lösung“ zu Grunde gelegt, die sowohl zur Stromversorgung als auch als Sende- und Empfangsleitung genutzt wird. Sie ermöglicht die einfache Kontaktierung und ist damit besonders sicher sowie wirtschaftlich. An einer mechanischen Verbindungsstelle zwischen Inhalator und Patrone ist lediglich eine zusätzliche Kontaktierung erforderlich; im Inhalator selbst eine Erkennungselektronik als Zusatzmodul oder integriert in die vorhandene Elektronik.

Geben Sie gefälschten Medikamenten keine Chance

Zühlke kennt die technologischen Trends. Unsere Experten verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der regulierten Entwicklung von Drug Delivery Systemen. Wir konzipieren und realisieren für Sie das komplette System – von der Mechanik und Elektronik über die Software bis hin zu mobilen Apps, einer Cloudlösung sowie der Integration in Ihre IT-Systeme. Sprechen Sie mit uns: Wir entwickeln für Sie zukunftsfähige Lösungen, die Mehrwerte schaffen.

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