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Remote Working: Was es dazu braucht

19 März 2020
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Lesezeit: 3 Minutes

Remote Working oder eben Home Office ist aufgrund der aktuellen Situation in aller Munde. Das Arbeitsmodell klingt simpel – dennoch müssen wichtige Dinge beachtet werden, die nicht wenige Unternehmen vor Herausforderungen stellen.

Dabei geht es in erster Linie darum, Antworten auf die folgenden Fragen zu finden:

  • Wie schaffen wir eine produktive Zusammenarbeit für unsere Mitarbeitende im Home Office?
  • Welche IT-Tools sind für einen erfolgreichen Remote-Betrieb erforderlich?
  • Wie können wir schnell die für mein Unternehmen notwendigen Prozesse digitalisieren oder automatisieren?
  • Wie integrieren wir eine Omnichannel-Strategie, um Marketing, Vertrieb und Kundenservice über alle Kommunikationskanäle hinweg aufeinander abzustimmen?
  • Und nicht zu vergessen: Wie sichern wir die Einhaltung der Geheimhaltungspflicht und des Datenschutzes, die gerade im Home-Office problematisch sein kann?

Normalerweise planen Unternehmen den Einstieg ins sogenannte Remote Working oder Home Office von langer Hand, führen Schulungen durch, starten Pilotprojekte. All das fällt in der jetzigen Lage weg, an vielen Orten hiess es einfach: «ab morgen arbeiten alle zu Hause». Doch mit dem Laptop unter dem Arm und der Anweisung, von nun an die Arbeit anderswo zu erledigen, ist es nicht getan. Für eine funktionierende virtuelle Zusammenarbeit braucht es mehr:

1. Die richtige Infrastruktur:
Unternehmen müssen sicher sein, dass die Infrastruktur an den verschiedenen Standorten oder eben im Home Office den benötigten Anforderungen entspricht. Netzwerkgeschwindigkeiten sollten unbedingt Video-Konferenzen zulassen – ein Brainstorming ist zielführender, wenn man sich sieht, als wenn man sich nur «hört» oder «liest». Zudem muss der Zugang zu Daten und Tools, die für die Arbeit benötigt werden, gewährleistet sein. Bei technischen Schwierigkeiten sollten Remote Worker auf einen Service zugreifen können, um die Probleme schnellstmöglich klären zu können.

2. Die richtigen Tools:
Vom kurzen Gedankenaustausch an der Kaffeemaschine über das kollektive Brainstorming bis zum persönlichen Gespräch unter vier Augen – für alles braucht man eine virtuelle Alternative. Tools wie Videotelefonie, Chats, soziale Netzwerke und ein Collaboration-Intranet für die einfache Information und Zusammenarbeit sind darum essenziell. Zur Grundausstattung gehören Smartphones, Headsets und Webcams, aber auch Software- und Projektmanagement-Tools. Werkzeuge wie diese gewährleisten den Projektfortschritt und sorgen dafür, dass die Kommunikation untereinander funktioniert. Wer Remote Working einführen möchten, muss seinen Mitarbeitenden Zugriff auf solche Tools ermöglichen.

3. Die richtige Kultur:
Remote-Working ist eine Haltung – eine Denkweise mit klar definierten Leitlinien. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass innerhalb der Organisation ein gewisser Grad an Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebenssituationen (z.B. Eltern mit kleinen Kindern), längeren Arbeitszeiten (durch Ineffizienz, Ablenkung usw.) und anderen Herausforderungen, die mit der Fernarbeit einhergehen, besteht.  Es liegt in der Verantwortung des Managements, klare Regeln und Prioritäten zu setzen.

Beachten Unternehmen diese drei Grundprinzipien, kann erfolgreiches Remote-Working funktionieren. In der aktuellen Krise – und auch darüber hinaus.

Dies ist der erste Blogbeitrag einer kommenden Reihe rund um die Business-Auswirkungen der Corona-Krise.

Melanie Tschugmall

Business Development Commerce

Melanie Tschugmall

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