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Applikationsentwickler

Nach der Informatik-Lehre zu Zühlke

In die Informatik führen eine Lehre oder ein Studium. Stefan Vögeli, .NET-Entwickler, hat eine Informatiklehre abgeschlossen und berichtet von seinem Einstieg bei Zühlke.

Vor Zühlke habe ich bei einem grossen Versicherer gearbeitet, 4 Jahre als Lernender, danach ein halbes Jahr als Festangestellter. Ich startete die Lehre als Applikationsentwickler und machte begleitend die Berufsmatura. Im ersten Lehrjahr entwickelte ich mit Java, schulte mich in der Folge aber im Selbststudium zu .NET mit C# um. Dieser anspruchsvolle Wechsel half mir, in meiner Abteilung bei der Entwicklung eines neuen und umfassenden Kundenportals mitzuarbeiten.

In einer modernen und agilen Entwicklungsumgebung konnte ich so viel Erfahrung mit den neusten Technologien im Frontend- sowie im Backend-Bereich sammeln. Mit der Entwicklung einer modernen Webapplikation, die in der Cloud gehostet wird, und mit den Schulprüfungen schloss ich meine Lehre im Sommer 2016 sehr erfolgreich ab. Nach meinem Lehrabschluss konnte ich in meinem Ausbildungsbetrieb bleiben. Weiterhin habe ich dort Webapplikationen und Backend-Services entwickelt und operative Tätigkeiten wie beispielsweise Deployments ausgeführt.

Dreiteilige Bewerbung

Nach viereinhalb Jahren entschied ich mich für einen Stellenwechsel und startete bei Zühlke. Ich wollte ein neues Umfeld erschliessen und neue Aufgaben sowie die Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrnehmen. Der Bewerbungsprozess bei Zühlke gestaltete sich dreiteilig. Nach einem Telefoninterview folgte ein erstes persönliches Interview mit Fokus auf meine Person. Dass mir von Anfang an das Du angeboten wurde, fand ich sehr erfrischend – das gab dem Gespräch eine persönlichere Note.

Nachdem das erste Interview zeigte, dass ich und das Unternehmen zusammenpassen, wurden in einem zweiten persönlichen Interview meine technischen Fähigkeiten geprüft. Das Gesamtangebot von Zühlke hat mich überzeugt. Ich kann in verschiedenen Projekten bei verschiedenen Kunden tätig sein. Zühlke hat ein grosses Netzwerk an hochqualifizierten Fachkräften. Zudem ist das Unternehmen international tätig mit Standorten in der Schweiz, in Serbien, Deutschland, Grossbritannien, Österreich und jüngst auch Singapur. Kurz: Bei Zühlke kann ich viel Knowhow aufbauen und mich weiterentwickeln.

Ein sanfter Einstieg

Bereits vor Stellenantritt durfte ich an Teamevents teilnehmen und konnte mich so in mein neues Team integrieren. Am 1. März 2017 trat ich dann meine neue Tätigkeit im Bereich Application Management Services (AMS) an. In der Einführungswoche lernte ich bereits die unterschiedlichsten Personen kennen, vom Allrounder im Hausdienst über Security-Experten und Softwareentwickler bis zum Rich-Media-Producer. In verschiedenen Schulungen wurden wir mit der Kultur und der Arbeitsweise von Zühlke vertraut gemacht. Dank der Einführungswoche erhielt ich einen guten Überblick, lernte viele Arbeitskolleginnen und –kollegen kennen und fühlte mich bereits nach einer Woche sehr wohl.

Im AMS bin ich in mehreren Projekten für die Weiterentwicklung, Wartung sowie operative Tätigkeiten zuständig. Ich muss flexibel und schnell auffassungsfähig sein, denn in einer Arbeitswoche arbeite ich meist in mehreren Projekten gleichzeitig und die eingesetzten Technologien unterscheiden sich stark. Das ist zwar sehr anspruchsvoll, zugleich aber auch sehr wertvoll: Ich lerne so verschiedenste Architekturen und Konzepte kennen und erkenne deren Funktionsweise und Nutzen. Ich schätze auch den Grundsatz, dass wir im AMS bereits entwickelte Lösungen weiterentwickeln und diese unterhalten und sie nicht einfach sich selbst überlassen. Dies ist auch im Interesse des Kunden.

Was in der Lehre fehlte

Bei Zühlke stehe ich zum ersten Mal direkt im Kontakt mit Kunden. Um diesen Kontakt professionell zu führen, kann ich auf die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen zählen und lerne dabei Tag für Tag dazu. Mit einem Kunden zusammenzuarbeiten bedeutet auch, eine gewisse Arbeitsweise zu haben. Diese ist in meinem Falle agil, also flexibel und mit möglichst wenig bürokratischem Aufwand. Im Schulunterricht der Lehre werden eher unflexible Modelle unterrichtet, welche ich heute nicht anwenden kann. Blicke ich zurück, wäre ich froh gewesen, z.B. Scrum kennenzulernen, denn diese Methodik ist in der heutigen Softwareentwicklung sehr verbreitet. Daher schätze ich es sehr, dass ich bei Zühlke ein Ausbildungsbudget zur Verfügung habe, bestehend aus einem finanziellen Betrag sowie 20 Tagen pro Jahr. Mit diesem Ausbildungsbudget kann ich mich entsprechend weiterbilden, Kurse besuchen und mir Themen im Selbststudium aneignen. Ausserdem gehe ich mit meinem Team in ein Camp, in welchem wir uns eine Woche intensiv mit spannenden Themen auseinandersetzen und den Teamzusammenhalt stärken.

Habe ich eine Aufgabe abgeschlossen, so geht es darum, die Qualität sicherzustellen. Ist mein Code gut? Ist er sauber? Könnte ich Dinge einfacher machen? Ich kann die Qualität meiner Aufgaben stetig verbessern, da meine Kolleginnen und Kollegen über meinen Code schauen und dessen Qualität überprüfen.

Diese Ausführungen zeigen, dass mich mein Einstieg bei Zühlke vor etliche Herausforderungen stellte, auf die mich meine Lehre nur bedingt vorbereitet hatte. Geholfen haben mir dabei meine neuen Kolleginnen und Kollegen, die mir Rückmeldungen zu meiner Arbeit geben. Zudem profitiere ich von den Weiterbildungsmöglichkeiten bei Zühlke, dank denen ich Wissenslücken gezielt angehen kann.”

Application Professional

Stefan Vögeli

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