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Moderne User Interfaces für neue Interaktionskanäle

7 April 2014
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Lesezeit: 2 Minutes

Wir sind bereits mitten in einem Wandel von Front-End Technologien im Enterprise Umfeld. Mit der Mobilisierung von Enterprise Applikationen hat der Change vor einigen Jahren begonnen und nimmt weiter Fahrt auf. Responsive Design ist das neue Schlagwort und Konzept für moderne User Interfaces (UIs). Zusammen mit Neele Wahnsiedler und Patrik Senn von Swisscom habe ich vor kurzem über die Entwicklung des Responsive Kundencenter in der Zeitschrift Computerworld berichtet. Dabei sind wir auch auf die Ausgangslage vieler Unternehmen eingegangen, die ihre Enterprise Applikationen mit neuen UI Technologien fit für alle Kanäle machen wollen:

„Nativ für das jeweilige Device entwickelte Apps bieten den Vorteil, dass das Benutzererlebnis optimal auf das jeweilige Betriebssystem abgestimmt ist. Grundsätzlich könnte für jedes Smartphone oder Tablet und für jede Bildschirmgrösse eine passende Seite gebaut werden. Da aber immer mehr verschiedene Geräte auf dem Markt sind, wäre der Aufwand enorm. Eine Lösung bieten HTML5, CSS3 und JavaScript. Auf deren Basis können mit einer einzigen Technologie sehr viele Kanäle gleichzeitig optimiert bedient werden.“

Die zugrundeliegende Idee ist einfach: mit weniger Aufwand mehr erhalten und dabei die Fragmentation von Technologien und Plattform in den Griff bekommen. Gleichzeitig kann mit Hilfe der einheitlichen Basis für ein einheitliches Erscheinungsbild und ein konsistentes Nutzungserlebnis gesorgt werden. Dies wirkt sich in der Regel auch vorteilhaft auf die Betriebskosten aus. Mit einem iterativen Vorgehen, einem interdisziplinären Team und einem durchdachten, technischen Baukastenprinzip lassen sich so bestehende Portale und Web-Applikationen „responsive machen“. In unserem Slideshare haben wir den Trend hin zu Responsive Design und einige Knackpunkte zusammengefasst.

New User Interfaces and Channels for the Enterprise from Zühlke

Schliesslich sollte jedes Unternehmen eine UI- bzw. Kanal-Strategie haben, die sich aus verschiedenen Aspekten zusammensetzt. Dazu gehört zum Beispiel die Orchestration verschiedener Kanäle und Touchpoints, zum Beispiel die Kombination von Mobile Apps und Web-Applikationen sowie Retail Stores. Um so mehr technische Synergien es hier geben kann, um so besser ist es. Dies wurde auch beim Responsive Kundencenter so umgesetzt:

„Parallel zum Projekt «Responsive Webdesign» hat Swisscom das Kundencenter und die «My Swisscom App» näher zusammengeführt. Dabei wurde eine neue Funktion («Empfohlene Links«) in die App integriert. So erhält der Kunde direkten Zugang zu den wichtigsten responsiven Seiten des Kundencenters und zu weiteren mobilen Webseiten, zum Beispiel zur Hilfeseite oder zur Support-Community.“

Ganz klar wird es also weiterhin native Apps geben, aber Einsatzzweck und Ziele sollten klar sein. Wir setzen bei der App-Entwicklung auf ein Mobile Application Lifecycle Model (MALM), bei dem wir am liebsten schon in frühen Phasen mit dem Kunden zusammen den Business Case für die App aufstellen und innovative Konzepte entwickeln. So kann sichergestellt werden, dass Aufwand und Investition sich lohnen und das Projekt im Einklang mit einer entsprechenden Strategie umgesetzt wird. Und auch für die nächste Generation moderner UIs muss man sich schon heute parat machen. Wir setzen bei Zühlke auf unser Emerging Technologies Center, in dem unsere Berater und Technologie-Experten ausprobieren, was in Zukunft die Benutzer begeistern wird.

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