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Innovation für Regionalbanken

21 September 2016
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Lesezeit: 2 Minutes

Fintech, digitale Transformation, Customer Experience, Big Data, noch mehr Compliance Anforderungen – diese Themen sind die aktuellen Buzzwords der Bankenbranche. Da sind grosse Chancen aber wohl auch ein paar zusätzliche Risiken für die Banken der Schweiz dabei. Die grosse Frage ist: wo sollen Sie ansetzen, was macht für Ihre Bank am meisten Sinn? Um die richtigen Startpunkte zu finden, hilft eine kritische Analyse. Bei welchen Themen müssen Sie dabei sein, um den Anschluss nicht zu verpassen? Womit können Sie Ihre Stärken noch mehr hervorheben? Und wo ist das Aufwand-Ertrags-Verhältnis nicht attraktiv für Ihre Unternehmung?

Viele Finanzinstitute haben diesen Schritt schon gemacht oder sind mitten drin. Aber dann kommt die noch grössere Herausforderung wo sie sich detailliert mit den Analyseergebnissen befassen müssen. Wenn Sie wissen, wo Sie ansetzten wollen, kommt die grosse Frage «aber was genau sollen wir machen» und «wie stellen wir sicher, dass wir nicht Unsummen in das falsche Projekt stecken»? Zudem ist es schwierig Innovationsprojekte neben dem Daily-Business und in den etablierten Strukturen und Prozessen anzugehen. Ressourcen, der nötige Elan und die inspirierende Umgebung fehlen.

Wir sehen diese Innovations-Barrieren tagtäglich und haben ein Set von Schritten entwickelt und erfolgreich angewendet.

  1. Nur Sie kennen Ihre DNA, die Kultur und Werte, die Ihre Firma ausmacht. Sie kommen deshalb nicht darum herum sich intensiv mit den Ansatzpunkten zu beschäftigen. Es hilft aber einen externen Coach einzubeziehen. Jemand, der die Themen kennt, jemand der die richtigen Fragen stellt und vielleicht noch ein, zwei Dinge über Innovationsprozesse weiss.
  2. Fragen Sie Ihre Kunden. Sie haben sicher gute Ideen, aber ob diese bei Ihren Kunden (nicht generell am Markt!) auch ankommen, müssen Sie direkt herausfinden.
  3. Schaffen Sie ein spezielles, kreatives Umfeld für Innovationsprojekte. Stecken Sie, die richtigen Leute, allenfalls ergänzt durch externe Spezialisten in ein etwas anderes Umfeld (ausserhalb Ihrer Büros) und lassen die mal so richtig kreativ sein. Wichtig ist es auch ungestört über eine gewisse Zeit an einem Projekt arbeiten zu können.
  4. Fragen Sie Ihre Kunden nochmal und nochmal. Entwickeln Sie ganz schnell einen Prototyp um wirklich testen zu können.
  5. Fokussieren Sie sich auf Ihre Stärken und holen Sie sich Hilfe in Bereichen wo Sie nicht genügend Know-how haben. Nur das ist effizient.

Es hilft, wenn man sich im Prozess auf die Dinge, die möglich sind konzentriert und trotzdem nicht so schnell aufgibt, wenn man auf erste Hürden stösst. Oder wie unser CEO Philipp Sutter kürzlich in der NZZ sagte:

«Unternehmen, die es schaffen, eine «Lass uns schrittweise loslegen»-Kultur zu etablieren – ob mit externer Unterstützung oder ohne – werden die Gewinner von morgen sein. »

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