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Abenteuerfahrten

In der Freizeit über Stock und Stein

Marika arbeitet als Usability Engineer am Standort Zürich. Sie stellt sicher, dass Produkte für den Benutzer einfach zu bedienen sind. In ihrer Freizeit mag sie es rasant: Sie fährt mit ihrem Motorrad offroad.

Was ist Offroadfahren?

Offroaden, auch als Endurofahren bekannt, ist Motorrad-Geländesport. Viele kennen Motocross. Dabei fahren Fahrer möglichst schnell ihre Runden auf einer präparierten Piste und legen spektakuläre Sprünge hin. Unsere Endurofahrten sind anders, eher wie Mountainbiken oder Downhillfahren. Abseits der Strassen, im freien Gelände, aber mit Motor. Wir fahren auf kleinen Pfaden, über weite Wiesen, quer durch Wälder.

Welche Maschine fährst du?

Ich habe eine Sportenduro vom österreichischen Hersteller KTM. Es ist eine 250er EXC-F. Das ist ein leichtes Geländemotorrad, welches ich alleine hochheben kann.

Marika auf ihrer Geländemaschine. (Zühlke)

Was reizt dich am Offroadfahren?

Dass ich nie auslerne und immer wieder neu herausgefordert werde. Oft muss ich mich überwinden, um ein Hindernis zu nehmen. Manchmal scheitere ich, das gehört dazu. Wenn es beim nächsten Mal klappt, ist die Freude umso grösser. Hin und wieder stürze ich, habe aber bisher nur blaue Flecken und Prellungen davongetragen.

Wie viel Mut braucht es, um mit einem Motorrad über Stock und Stein zu fahren?

Es braucht gelegentlich schon etwas Mut um Hindernisse zu überwinden. Mit zunehmender Erfahrung weiss man, welche Hindernisse man meistern kann. Klar gibt es unterwegs Hürden wie Bäche, Flüsse, steile Auffahrten und Abfahrten, Baumstämme oder Felsen. Diese gilt es zu überwinden. In der Gruppe unterstützen wir uns gegenseitig bei Schwierigkeiten. Bei kritischen Passagen stehen die Kollegen sichernd daneben. Wenn jemand in einem Hindernis hängen bleibt helfen wir beim Weiterkommen.

In der Schweiz ist Offroadfahren verboten.

Deshalb verbringen wir unsere Ferien im Ausland. Mit unseren Motorrädern waren wir in Italien und Frankreich unterwegs, aber auch in weniger bereisten Ländern wie Rumänien, Tunesien und Bosnien. Wir sind nicht an typischen Touristenorten. Oft sprechen die Einheimischen kaum Englisch oder Deutsch. Bei jeder Reise lerne ich ein paar neue Sprachfetzen. Das macht mir viel Spass, weil ich die Kulturen aus einem anderen Blickwinkel kennenlerne als der Pauschaltourist.

In der Gruppe unterwegs. (Zühlke)

Sind die Abenteuertouren eine gute Ergänzung zum Projektalltag bei Zühlke?

Erstaunlicherweise gibt es einige Parallelen zum Projektalltag: in einer Fahrergruppe hilft man sich gegenseitig, kennt deren Stärken und Schwächen oder lernt diese bei neuen Leuten schnell kennen und erlebt spannende Abenteuer. Beim gemeinsamen Abendessen unterhalten wir uns über die Erlebnisse des Tages und lachen viel.

Konntest du Zühlke Kollegen dafür begeistern?

Im August waren wir als kleines Zühlke Team einen Tag lang beim Offroad-Training. Wir waren eine gemischte Truppe von Anfängern bis zu alten Hasen. Wir hatten alle Spass. Ich freue mich den einen oder anderen vielleicht mal wieder abseits der Strasse zu treffen.

 

Employer Branding Manager

Nadine Müller

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