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Gamification im Unternehmen macht Sinn!

7 Mai 2014
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Lesezeit: 2 Minutes

Gamification Workshop @Zuehlke

Ich durfte am ersten Gamification Workshop der Zühlke Academy teilnehmen. Mit dem Gamification Guru, Mario Herger dem Geschäftsinhaber von Enterprise Gamification Consultancy, durfte ich in die Welt der Gamification eintauchen.

Interessante Fakten

Gleich am Anfang bekamen wir knallharte Fakten zu Gamification vorgesetzt (Quelle: Enterprise-Gamification.com  Fact & Figures) unter anderen:

  • Durchschnittsalter eines Gamers ist 37
  • Anteil von weiblichen Gamern: 42%
  • Soziale vs. Wettbewerbsfokussierten Spiele: >3:1

Das Erstaunlichste war für mich das hohe Durchschnittsalter der Spieler. Dies macht jedoch Sinn, denn vor ca. 30 Jahren wurden die ersten kommerziellen Videospiele verkauft. Auch der hohe Prozentsatz von 42% Frauen der Gamer hat mich beeindruckt. Denn die Gamewelt besteht schon längst nicht mehr nur aus Egoshooter, sondern auch aus diversen Social-Games wie zum Beispiel FarmVille oder Quizduell. Zudem waren für mich Spiele grösstenteils wettbewerbsfokussiert, dies scheint jedoch nur bei weniger als einem von vier Spielern der Fall zu sein.

Gamifikation bietet auch grosses Potenzial für Unternehmen. Bereits 2012 wurden weltweit $92 Millionen US-Dollar umgesetzt. Bis 2016 sollte sich laut M2 Research der Umsatz mehr als verzehnfachen! Wenn dies auch nur zur Hälfte eintritt, ist das schon ziemlich beeindruckend!

Rechtfertigung für Gamification im Enterprise Umfeld

Mit folgendem Dialog hat Mario Herger für mich die Rechtfertigung zu diesem Punkt geliefert:

„Machen  wir nun aus der Verrechnung ein Schiessspiel?“ – Die Antwort ist ganz klar „Ja, wenn es uns hilft 10% mehr Umsatz zu machen!“. Mit der Begründung, dass die Daten schneller erfasst sind und wir früher die Rechnung stellen können.

Das Ziel von Gamification ist immer, eine Verhaltensänderung der Benutzer herbeizuführen. Dies nicht mit der Peitsche sondern mit Zuckerbrot. Gamifizierte Systeme funktionieren mit kleinen aber motivierenden Elementen, die Nutzern einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel:

  • Schnelles Feedback
  • Lernelemente
  • Sozialen Austausch

Ich ordne Gamification als die nächste Stufe von Usability-und User Experience-Design ein. Dies möchte ich mit folgender Grafik veranschaulichen:

User Engagement and Gamification

Quelle: eigene Darstellung

Zwei wesentliche Punkte für Enterprise Gamification

Folgende Enterprise Gamifizierungsregeln hat Mario Herger vorgeschlagen:

  1. Sie machen kein Spiel
  2. Seien Sie bereit, auch nicht zu gamifizieren
  3. Gamifizierung hat nichts mit Wettbewerb zu tun
  4. Seien Sie sich im Klaren darüber,  was genau Sie erreichen wollen
  5. Gamifizierung muss ein Problem lösen und soll keine Ablenkung sein
  6. Verstehen Sie Ihre Spieler, und warum sie etwas motivieren sollte
  7. Gamifizierung ist ein Prozess, nicht ein Projekt
  8. Bereiten Sie sich auf unerwartete Konsequenzen vor

Quelle: Nicholas Lovell

Die zwei wichtigsten Regeln erscheinen mir:

  • Seien Sie sich im Klaren darüber, was genau Sie erreichen wollen

Das heisst zum einen: Beginne erst zu gamifizieren, wenn der Mehrwert identifiziert ist, der durch Gamifizierung geschaffen werden soll. Ansonsten könnte folgendes passieren:

„Gamifiziert man eine beschissene Anwendung, dann wird die Anwendung nur noch beschissener.“ – Mario Herger

  • Gamifizierung ist ein Prozess, nicht ein Projekt

Und zum anderen: „Gamifizierung ist nicht etwas, das nach der initialen Implementierung abgeschlossen werden kann. Es ist ein fortlaufender Prozess, welcher durch die Benutzer und ihr Verhalten laufend angepasst werden sollte.“

Fade out

Beim wem nun das Interesse geweckt wurde, kann dieselbe Schulung auch online durchführen unter https://www.udemy.com/enterprise-gamification-deutsch.

Gamification hat mich infiziert und ich bin sicher und dass es auch anderen Zühlke Mitarbeiters so geht. Bis zum nächsten Level…

Kommentare (1)

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Windows 8 license

31 Dezember 2014 um 00:43

Just be reminded that technology nowadays can change in the blink of
an eye. But Microsoft has seen much of their significance in mobile devices and web development dissolve into Apple’s already sizeable share of the
mobile computing market. After I upgraded to the 64-bit
version all those instabilities went away but I still had to add
quite a few visual styling programs to create the look and feel I wanted in an OS that was perfect
for me.

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