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Enterprise Software mit Javascript

22 Mai 2015
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Lesezeit: 2 Minutes

Im traditionellen Umfeld der grossen Web-Applikationsframeworks mit serverseitigem Rendering spielte JavaScript meist eine untergeordnete Rolle. Wenn’s hoch kam, hörte man im Team einmal im Monat Aussagen wie: „Du kennst dich doch mit dem jQuery Zeugs aus. Kannst du mal schauen, wieso die Sortierung in der Tabelle nicht mehr funktioniert?“. JavaScript ist „hacky“, der Code schwer wartbar, das Know-how dünn angesiedelt. Assoziiert wird es eher mit Script-Kiddies und Bastlern; im Enterprise Umfeld hält man sich lieber davon fern.

In der Web-Entwicklung hat sich in den letzten Jahren aber einiges getan. JavaScript MVC Frameworks spriessen förmlich aus dem Boden. Man redet von Single Page Applications, Build Tools, Script Loaders und Transcompilers. JavaScript wurde eine der wichtigsten und beliebtesten Web-Sprachen und wird gehypt wie noch nie. Mit NodeJS schafft es sogar den Sprung hinaus aus dem Browser auf den Server. User Interfaces lassen sich mittels HTML, CSS und JavaScript sehr effizient schreiben. Installation, Continuous Delivery und Cross-Platform Applikationen sind im Browser kein Problem. Bei neuen Anwendungen überlegt man sich zweimal, ob man noch auf Fat-Clients setzen soll.

Buzzword Jungle und Vorurteile

Den Vorwurf schlecht wartbar und unprofessionell zu sein wird JavaScript leider nicht so schnell los. Wer das aktuelle Geschehen mitverfolgt, merkt jedoch schnell, dass es sich hier um ein reines Vorurteil handelt. Moderne IDEs wie IntelliJ arbeiten mit Hochdruck an besserer Sprachunterstützung. Auf NodeJS können sehr schnell leichtgewichtige Entwicklungstools implementiert werden. Die Verbreitung solcher Tools ist in der Open-Source Welt von npm und github rasant. Die Community ist riesig. Das aus der Entwicklung mit Java oder C# bekannte Tooling mit IDEs, Testing oder Buildsystemen hat sich bei der Entwicklung mit JavaScript ebenso etabliert wie die Anwendung von Patterns und statischen Code Analysen.

Logos_JavaScript

AngularJS, bower, gulp: die Auswahl an Tools ist vielfältig.

Gefühlsmässig erscheinen jede Woche neue Front-End Frameworks und auf NodeJS implementierte Entwicklungstools. Im Buzzword Jungle kann man sich leicht verirren: jQuery, BackboneJS, Knockout, AngularJS, Aurelia, ReactJS, npm, bower, grunt, gulp, mocha, jasmine, JsHint, ESLint, Karma, protractor – um nur einige zu nennen.

Wenn du dir einen Überblick in der rasanten Welt von JavaScript verschaffen sowie Best Practices zur professionellen Entwicklung erlernen möchtest, empfehle ich dir den Zühlke Kurs Modern JavaScript Development Workflow zu besuchen.

Was sind deine Erfahrungen mit JavaScript im Enterprise Umfeld?

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