Robotisches Gleitschalungsverfahren für Betonsäulen

7 August 2018
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Lesezeit: 1 Minute

Forschende der ETH Zürich bauen innerhalb des Nationalen Forschungsschwerpunktes Digitale Fabrikation ein Haus zur Erprobung innovativer Technologien. Zühlke hat sie bei der Entwicklung eines Gleitschalungsverfahren unterstützt.

Forschende von Gramazio Kohler Research (GKR) und dem Institut für Baumaterialien (IfB) der ETH Zürich haben im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) Digitale Fabrikation für die NEST Unit DFAB HOUSE geschwungene Stahlbetonsäulen für die Fassade hergestellt. Da jede Säule ein Einzelstück ist, sollten sie im neuen dynamischen Gleitschalungsverfahren gezogen werden, bei dem der Beton mit einer eigens entwickelten beweglichen Manschette geformt wird. Das Verfahren soll dereinst den Bau vielfältiger Formen vereinfachen. Es hat aber seine Tücken: Der Beton floss bei der Produktion der Säulen nicht wie gewünscht durch die Manschette, es kam zu Gussfehlern.

Unser Spezialist hat die Formeinheit in schnellen Iterationsschritten weiterentwickelt. So liess sich der Einsatz verschiedener Materialien, Konzepten und Designs erproben. Zugleich unterstützte Zühlke die Forschenden dabei, die konkreten Anforderungen an den Gussprozess zu klären.

Die Herausforderungen in dem Prozess lagen vor allem bei Material und Beschaffenheit der beweglichen Formeinheit sowie im reibungslosen Guss des flüssigen Betons. Die Forschenden konnten so letztlich ein Verfahren realisieren, das die Formenvielfalt im Betonbau voranbringen und zugleich die Herstellungskosten verringern kann.

Senior Head Competence Unit

Markus Föllmi

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