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Dank DevOps besser durch die Krise

6 Mai 2020
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Lesezeit: 3 Minutes

Die Corona-Krise zeigt, dass Unternehmen mit einem agilen DevOps-Mindset besser auf neue Gegebenheiten und Herausforderungen reagieren können als Firmen mit starren Strukturen und Prozessen.

Angst und Unsicherheit prägen die Nachrichten, die zurzeit allgegenwärtig sind. Nichtsdestotrotz schreitet die Digitalisierung voran und wird in jeden Winkel unseres Lebens vordringen. Unternehmen mit einem Agile-Mindset, welche DevOps bereits umsetzen, sehen sich mit weniger grossen Problemen konfrontiert und können sich besser an die neuen Gegebenheiten anpassen, als Firmen mit starren Strukturen und Prozessen. Warum ist das so? Die folgenden vier Aspekte tragen massgebelich dazu bei, dass Unternehmen in solchen Krisen schnell und gezielt reagieren können.

Technologie

DevOps orientiert sich an Tools, welche den Continous Delivery und Deployment Prozess unterstützen. Dabei steht bei Sourcecode-Anpassungen primär ein hoher Automatisierungsgrad im Fokus, der sich in der Bereitstellung von verschiedenen Test- beziehungsweise Produktionsumgebungen manifestiert. Ziel ist es im Rahmen von Continuous Delivery stets ein lauffähiges Softwareprodukt zur Verfügung zu stellen, dass bereits einen standardisierten Testprozess durchlaufen hat. Dadurch ist ein Unternehmen in der Lage, schnell auf Änderungen zu reagieren. Dafür eignen sich je nach Aufgabenstellung unterschiedliche Tools wie etwa Jenkins, TeamCity, Octopus Deploy, Azure DevOps, GitLab.

Ausserdem weist DevOps eine ausgeprägte Kollaborationskultur auf, bei der die verschiedenen Akteure in der Softwareentwicklung stark miteinander zusammenarbeiten. Dabei stehen Kollaborationstools im Vordergrund, welche eine standortunabhängige und auch über Landesgrenzen verteilte Zusammenarbeit ermöglichen. Dazu gehören untere anderen Microsoft Teams, Slack, Skype, WebEx.

Prozess

DevOps ist geprägt von kontinuierlichen Verbesserungen und Lerneffekten. Dies fördert eine positive Fehlerkultur. Natürlich wirken sich Fehler nicht grundsätzlich positiv auf den Geschäftserfolg aus. Doch ohne eine solche Kultur stellt sich die Frage, ob man sich nicht bereits in einem Fehlerzustand befindet, ohne es überhaupt zu merken. Zu scheitern bedeutet, etwas auszuprobieren, die Grenzen auszuloten und bestehendes zu hinterfragen. Nur so ist man in der Lage zu experimentieren und schnell zu reagieren. Dies trägt auch wesentlich dazu bei, längerfristig den Unternehmenserfolg sicherzustellen.

Personen

Um eine kontinuierliche Verbesserungs- und Lernkultur überhaupt einführen zu können, bedarf es zwingend eines Fundaments, welches auf Vertrauen basiert, eine offene Feedback- und Fehlerkultur unterstützt und die Stärken jedes Mitarbeitenden fördert, anstatt die Schwächen hervorzuheben. Es ist essenziell, dass eine offene Fehlerkultur durch alle Organisationsschichten und Strukturen hindurch gelebt wird und nicht nur im Leitsatz auf der Unternehmenswebsite existiert. Ein solcher Prozess lässt sich nicht von heute auf morgen etablieren, sondern erfordert einen umfänglichen kulturellen Wandel, welcher alle Bereiche in einem Unternehmen involviert.

Feedback

DevOps setzt sich zum Ziel den Erfolg oder auch Misserfolg in agilen Softwareprojekten messbar und damit auch sichtbar zu machen. Dafür sollten gemeinsame Metriken verwendet werden, die auf alle beteiligten Parteien angewandt und akzeptiert werden können. Dieses Feedback ist essenziell für das kontinuierliche Verbessern und Lernen und somit auch für das Vorhaben gesamtheitlich DevOps umzusetzen.

Fazit

Die Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen dank DevOps in der Lage sind, ohne grössere Probleme und Reibungsverluste komplett auf Home Office umzustellen und schnell auf neue Anforderungen zu reagieren. Etablierte DevOps-Prozesse und ein entsprechendes Tooling können einen erheblichen Beitrag zur Krisenresistenz eines Unternehmens leisten.

Principal Consultant

Romano Roth

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