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Berufliche Weiterbildung

Aktuelles Know-how – eine Frage der Unternehmenskultur

5 Dezember 2017
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Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, dass seine Mitarbeiter immer über das neueste Know-how in ihrem Fachgebiet verfügen? Die Antwort bei Zühlke ist scheinbar ganz einfach: die Verantwortung für die berufliche Weiterbildung trägt jeder selbst. Zur Wahrnehmung dieser Verantwortung stellt Zühlke jedem Mitarbeitenden Zeit und Geld zur Verfügung – und vertraut darauf, dass beides im Einklang mit den Unternehmenszielen genutzt wird.

Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die wir alle kennen, um die Motivation zum Lernen zu fördern: Jeder kann für sich selbst entscheiden, was und vor allem wie er oder sie sich weiterbilden möchte. Jeder hat schon die Erfahrung gemacht, wie spannend Lernen sein kann, wenn es um ein Thema geht, für das man „brennt“.

Der Kreislauf des Lernens

Doch berufliche Weiterbildung nur um der Weiterbildung willen führt nicht zum Erfolg. Das Gelernte muss auch zum Einsatz kommen. Erst durch die Praxis wird das Verständnis vertieft und zur intuitiv eingesetzten Kompetenz. In der Praxis zeigt sich dann auch, wo weitere Lernfelder zu finden sind. Diese erkennt man selbst oder sie erschließen sich aus dem Feedback der Kollegen.
So entsteht ein Kreislauf, in dem neu Gelerntes immer wieder in die Praxis getragen wird. Gelingt dies innerhalb eines Projektes und innerhalb eines Teams, so ist der Kompetenzaufbau besonders effizient. Hier ist eine Erfolgskontrolle zeitnah möglich. Oft sind aber längere Lernzyklen notwendig, um wirklich Meister eines Faches zu werden.

Berufliche Weiterbildung durch Austausch

Hat man einmal persönlich identifiziert, bei welchen Themen ein Kompetenzaufbau erfolgen soll, geht es auf die Suche nach Wissensquellen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Hier hat jeder seine eigenen Präferenzen – Sachbücher wälzen, Trainings absolvieren oder an Konferenzen und Meetups teilnehmen. Richtig verinnerlicht wird der Lernstoff aber erst, wenn ich darüber reflektiere und – noch besser – mich darüber mit anderen austausche.

Als äußerst förderlich hat sich bei Zühlke erweisen, wenn sich ein persönliches Lernnetzwerk mit zehn und mehr Personen mit unterschiedlichen Ausbildungshintergründen etablieren lässt. Die Interdisziplinarität garantiert ein möglichst vielfältiges Spektrum an Erfahrungen und Blickwinkeln, um über das Gelernte zu diskutieren und sich auszutauschen.

Zeit und Geld alleine reichen nicht aus

Dieses Netzwerk wird unverzichtbar, wenn es um Themen geht, die sich nicht so einfach anlesen oder ausprobieren lassen. Es wird entscheidend, wenn es zum Beispiel um Feedback oder die Vermittlung der Firmenkultur und der Firmenwerte geht. Das sind Dinge, die nur im persönlichen Austausch ihre Bedeutung entfalten. Die Bedeutung eines persönlichen Netzwerkes kann also kaum hoch genug eingeschätzt werden. Daraus wird deutlich, dass Zeit und Geld bei weitem nicht ausreichend sind, um die Entwicklung der Mitarbeiter zu fördern. Bei Zühlke spielt daher die Bildung von persönlichen, fachlichen Netzwerken eine große Rolle – und wird durch verschiedene Maßnahmen gefördert:

  • Interne soziale Netzwerke, eine eigene Informationsplattform mit Skillprofilen, Kooperationstools wie Microsoft Teams, Trello oder Slack und Sharepoint Online erleichtern es den Mitarbeitern nicht nur, in Kontakt miteinander zu treten und sich auszutauschen. Sie bieten auch einen guten Überblick über die Experten und Gruppen für bestimmte Themen sowie darüber, wer welche Kompetenzen hat.
  • Topic-Gruppen sind das zentrale Organisationselement der Weiterbildung. Hier finden sich zu unterschiedlichsten Themen Wissende und Neugierige zusammen, um sich gemeinsam Wissen zu erarbeiten.
  • Eine ganze Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen bei Zühlke dient dem Austausch untereinander sowie der Vermittlung von Wissen. Angefangen von wöchentlichen Angeboten wie Meetups oder internen Vorträge, Open Spaces, Gatherings und Workshops bis hin zu den Zühlke Days. Auf dieser internationalen Konferenz kommen alle zwei Jahre alle Mitarbeiter zusammen. Einmal im Jahr ziehen wir uns gemeinsam in ein Camp zurück und bilden uns gemeinsam weiter. Natürlich steht hier auch jede Menge Networking beim Sport und an der Bar auf dem Programm!

Die geeigneten Rahmenbedingungen sind also gesetzt, das Umfeld stimmt und unterstützende Tools reihen sich aneinander. Jeder macht mit und alle können profitieren. Wenn das zur Selbstverständlichkeit wird, wird es zu einem wichtigen Aspekt unserer Kultur. Wer das verinnerlicht hat, der ist bei Zühlke angekommen und kann in seinem Bereich Spitzenleistungen erbringen. Für die Mitarbeitenden bei uns heißt das aber auch: Sie haben die Qual der Wahl. Das und die vielen Maßnahmen und Werkzeuge zeigen: Das Zühlke Modell ist eben nur scheinbar eine „einfache“ Lösung.

Wie gut die Zühlke Unternehmenskultur bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ankommt, haben übrigens gerade zwei Arbeitgeberrankings im Focus und in der Freundin gezeigt.
Neugierig geworden auf die Arbeit bei Zühlke?

Principal Consultant

Helge Taubert

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