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4 Gründe warum Ihre API Webhooks anbieten sollte

10 Mai 2013
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Lesezeit: 2 Minutes

Unzählige Services im Web bieten inzwischen Programmierschnittstellen (APIs) an. Diese ermöglichen den lesenden und schreibenden Zugriff auf die gespeicherten Daten. Darüber hinaus sollte jede API auch Webhooks anbieten.

Denn wie einfach ein Service mit anderen Services integriert werden kann oder wie erweiterbar er ist, könnte darüber entscheiden, ob er überhaupt eingesetzt wird. Zudem können Webhooks den API-Traffic reduzieren und ermöglichen Real-Time-Integrationen.

Webhooks

Logo von http://www.webhooks.org

Webhooks sind HTTP-basierte Callback-Schnittstellen. Nutzern der Schnittstelle können einen Webhook registrieren und werden dann über Events informiert. Beispiele: Ein neuer Benutzer hat sich registriert oder ein Paket wurde ausgeliefert.

1. Ermöglichen Sie den Nutzern leichtere Integration

Daten synchronisieren

Kaum ein Service wird isoliert genutzt. Bestimmte Daten werden aber in jedem Service gebraucht, z. B. Benutzerstammdaten. Mit lesendem Zugriff allein muss zunächst festgestellt werden, ob bzw. was sich  geändert hat. Dies erhöht den Entwicklungsaufwand. Mit Webhooks hingegen werden Änderungen an registrierte URLs versendet und können direkt verarbeitet werden.

Integration in Geschäftsprozesse

Ein Service sollte es den Nutzern ermöglichen sich für bestimmte Events zu registrieren. Wird z. B. in einem Online-Shop eine Bestellung aufgegeben, wird eine Nachricht an die registrierte URL gesendet. Dahinter könnte ein System stehen, welches den erwarteten Cashflow berechnet.

2. Machen Sie Ihren Dienst erweiterbar

Webhooks lassen sich nicht nur nutzen um Events zu versenden. Vielmehr kann ein System dadurch auch leicht durch Programmlogik erweitert werden. Denn das durch den Callback aufgerufene System kann auch Informationen zurückgeben, die die weitere Verarbeitung beeinflussen.

Ein Online-Shop könnte z. B. das Altsystem nach dem Rabatt für einen bestimmten Kunden fragen. Aber eben nicht so, dass der Online-Shop das Altsystem kennt, sondern vielmehr dass er definiert wie ein „Rabatt-Lieferant“ aussieht.

3. Reduzieren Sie den API-Traffic

Ohne Webhooks muss regelmäßig angefragt werden, ob sich etwas geändert hat. Je nach gewünschter Aktualität sind hierfür viele Requests erforderlich. Je nach Möglichkeiten der API müssen ggf. auch viel Daten gelesen werden (Bandbreite), um Änderungen festzustellen. Beides wird durch Webhooks reduziert. Natürlich sollte dies so implementiert werden, dass nur die Änderungen versendet werden, die auch tatsächlich einen Nutzer interessieren.

Der Einsatz von Webhooks kann im Betrieb ihres Services viel Geld sparen. Dann brauchen Sie die Nutzer ihrer API auch nicht durch Quotas beschränken.

4. Machen Sie Ihre API „Real-Time“

Webhooks ermöglichen es anderen Systemen unmittelbar auf Events zu reagieren. Das kann in manchen Integrationsszenarien von großer Bedeutung sein.

Wenn z. B. ein Aktienkurs unter eine bestimmte Grenze rutscht, sollte dieses Event schnellstmöglich verteilt werden. Ebenso wünschen sich viele Paketempfänger den Sendungsstatus ohne Verzögerung zu erfahren.

Frage

Für welche Szenarien würden Sie Webhooks einsetzen?

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