Contact us now

+43 1 205 11 6800
Success Story

Zustandsbasierte Wartung von Rollmaterial ist möglich

Ein Bahnunternehmen wartet seine Züge in festen Intervallen mit Sicherheits­ reserven. Zühlke analysiert systematisch, welches Sparpotenzial in einer zustands­ basierten Instandhaltung liegt und wie die Bahn diese umsetzen kann.

Aufgabe

Die Wartung des SBB Rollmaterials erfolgt in festen Zeitintervallen. Mit einer Diagnose der tatsächlichen Abnutzung könnten die Züge länger fahren und die Betriebskosten sinken. Eine Studie von Zühlke soll helfen, die Wirtschaftlichkeit einer gezielten Nutzung von Diagnosedaten zur zustandsbasierten Instandhaltung zu beurteilen.

Es geht dabei speziell um eine grössere Verfügbarkeit der Züge, eine schnellere Analyse von Störungsursachen und eine Kostensenkung im präventiven Unterhalt des Rollmaterials. Zühlke soll Ansätze zur Optimierung ausarbeiten und einen schrittweisen Übergang zur zustandsbasierten Instandhaltung aufzeigen.

Umsetzung

Zur Analyse des Ist-Zustandes wählt Zühlke einen repräsentativen Flottenausschnitt. Zusammen mit Mitarbeitern verschiedener Servicezentren und involvierter Bereiche der SBB werden in Workshops die wichtigsten Kostentreiber der heutigen Instandhaltungsarbeiten identifiziert.

Als zweiten Schritt formulieren Zühlke Ingenieure Verbesserungsmöglichkeiten und bewerten diese gemeinsam mit dem Kunden. Eine Gruppierung wichtiger Massnahmen mit vermutlich hohem Nutzen ergibt mehrere Handlungsfelder.

Die gemeinsame Ausarbeitung und die offene Kommunikation über Beschlüsse fördert die Akzeptanz der Verbesserungsansätze im Projektteam und bei den involvierten Mitarbeitern der SBB. Die Studie ergibt ein Einsparpotential von 10-20 Prozent der betrachteten präventiven und kurativen Instandhaltungskosten, wobei sich einige Verbesserungen auch auf andere Aspekte der Personenzugflotte übertragen lassen. Die Studie ist so aufgebaut, dass die SBB Ergebnisse intern umsetzen kann.

 

Kundennutzen

  • Der Kunde profitiert von der Erfahrung und der systematischen Planung und Vorgehensweise die Zühlke aus anderen Projekten einbringt.
     
  • Eine direkte und proaktive Kommunikation bindet Fachleute der verschiedenen Standorte ein und erzeugt eine Identifikation mit dem Projekt.
     
  • Der neutrale Berater gibt Anstösse für ein Denken ausserhalb eingespielter Muster, das zu kreativen Optimierungsansätzen führt.

Download Success Story (PDF)